Das Seminar begibt sich auf die Suche nach den Denkfiguren hinter der Idee von Kunst als Handlung.  Zentral wird hierbei auch das Museum als Ort der Handlung diskutiert und seine Grenzen und Möglichkeiten des ästhetischen Handelns im Kontext von Vermittlung ausgelotet. Im Zentrum steht hierbei die kunstdidaktische Methode des mappings – das künstlerische Kartografieren von Orten, Räumen, Bildern und Medienwelten. Die Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U wird zum Praxisraum, zum Experimentierfeld und zur Denkwerkstatt: Mit Hilfe der Erstellung von Bildatlanten geht es zunächst um die Kontexterschließung und die Erkenntnis über ästhetische Erscheinungsformen und die Qualität einzelner Exponate oder Werkgruppen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind anschließend Ausgangspunkte für die Konzeption von Vermittlungsansätzen. Zusätzlich werden grundlegende Anforderungen an Vermittlungssettings reflektiert sowie die eigene Vermittlerinnen/Vermittler-Rolle diskutiert. Das Seminar findet daher sowohl an der UDE als auch im Museum Ostwall im Dortmunder U statt.