Peer-To-Peer Systeme

In den letzten Jahren ist durch die Peer-to-Peer(P2P)-Technologie ein neues Kommunikationsparadigma entstanden. Im Gegensatz zu traditionellen Client/Server-Systemen, bei denen dedizierte Server ihren Clients Dienste anbieten, sind alle Teilnmehmer eines Peer-to-Peer-Systems gleichwertig. Es gibt keine zentrale Komponente und die Teilnehmer tauschen Daten direkt untereinander aus. Peer-to-Peer-Systeme müssen sich selbst organisieren. Sie sind dadurch aber auch auch besser skalierbar und toleranter gegenüber Fehlern. Viele bekannte Anwendungen machen sich diese Technologie zu Nutze, zum Beispiel File-Sharing-Anwendungen wie Gnutella, eDonkey oder eMule. Diese Vorlesung beleuchtet verschiedene Aspekte und Architekturen von Peer-To-Peer Systemen. Gemäß einem Schichtenmodell werden aufbauend auf im Internet verfügbaren Kommunikationsprimitiven, Probleme der Verbindungsherstellung (NAT, STUN), der Aufbau und das Routing in Overlay-Netzen, verschiedene Anwendungstypen (FileSharing, Messaging,...) und Anforderungen bezüglich Sicherheit und Verfügbarkeit diskutiert.

Übung

Mittwochs (16:00 - 17:00 Uhr) in BC 523. Das erste Übungsblatt wird am 15.04.15 hochgeladen, die erste Übungsstunde wird am 22.04.15 stattfinden.

Es werden wöchentlich Übungsblätter hier im Moodle veröffentlicht, die zur Vorbereitung für die Klausur genutzt werden sollten. Die Übungsblätter sollen dabei helfen die Themen der Vorlesung zu vertiefen. Die Lösungen werden nicht eingesammelt und nicht bewertet; es gibt keine Bonuspunkte. Die Lösungen für das Übungsblatt werden in der Übung vorgestellt und die entsprechenden Folien hier im Moodle veröffentlicht.