
- Lehrende(r): Maria Klar
- Lehrende(r): Jens Leber
- Lehrende(r): Miriam Mulders

In diesem Projektseminar forschen wir zur migrationsbezogenen Diversifizierung der Schule - diesmal an Beispiel des Lehrer*innenzimmers. Das Seminar beginnt mit einer konzeptionell-theoretischen Schulung und einer Methodenschulung Anfang Mai.
Vor dem Hintergrund der Diskussion über den engen Zusammenhang zwischen Bildungschancen und familialem Hintergrund sowie der – auch – migrationsbedingten Pluralisierung der Gesellschaft hat die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus in den vergangenen Jahren zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Demnach kann die Institution Schule ihre Aufgaben wie auch gesellschaftliche Herausforderungen wie den Abbau von Bildungsungleichheit und die Herstellung von Chancengleichheit in der Bildung nur bewältigen, wenn sie viel enger als bisher mit Eltern zusammenarbeitet.
„Parental Involvement“ und damit verknüpfte Initiativen und Projekte werden international schon lange diskutiert, durchgeführt und erforscht. Auch in Deutschland wird nun seit einigen Jahren im Rahmen des Ansatzes der „Erziehungs- und Bildungspartnerschaften“ die klassische „Elternarbeit“ von Schulen weiterentwickelt und ausgebaut. Konkret zeigt sich dies in einer stärkeren Sensibilisierung von Lehrer*innen für die Zusammenarbeit mit Eltern sowie an den derzeit an vielen Orten entstehenden Familiengrundschulzentren.
In diesem Projektseminar stehen die international und in Deutschland diskutierten Ansätze der Kooperation zwischen Schule und Eltern im Fokus. Nach einer Erarbeitung des Literatur- und Forschungsstandes werden wir mit den Studierenden kleine Studienprojekte entwickeln und anschließend direkt ins Feld gehen (Grundschulen in Duisburg), um zu erkunden, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern aktuell gestaltet. Vorgesehen sind Interviews mit Lehrer*innen und Eltern. Die Ergebnisse der Recherchen und der Forschung werden in der Projektarbeit, die im nachfolgenden Semester erstellt wird, zusammenfassend dargelegt.Ziel des Projektseminars: Die Studierenden
Hierzu muss ein Projektbericht verfasst werden. Dabei soll zu einem fest umrissenen Thema eine Einarbeitung in aktuellen Stand der Forschung erfolgen.
Ziel des Projektseminars: Die Studierenden
Hierzu muss ein Projektbericht verfasst werden. Dabei soll zu einem fest umrissenen Thema eine Einarbeitung in aktuellen Stand der Forschung erfolgen.
Dies ist der Moodle-Kurs zum studentischen Präventionsprojekt "Prokrastination" im Rahmen des Projektseminars "Planung
und Durchführung einer verhaltensbezogenen Präventionsmaßnahme" im Master Psychologie, Arbeit Gesundheit und Bildung.
Das Promotionskolleg "Politische Ökonomie der Ungleichheit" untersucht Ausmaß, Ursachen und Folgen steigender sozioökonomischer Ungleichheit. Der Kursraum dient der Organisation und dem Austausch der Mitglieder des Promotionskollegs.
de:
Die "Promovierenden-Runde
Physik" ist ein freiwilliges Peer-Mentoring Angebot für Promovierende
an der Fakultät für Physik und Teil des Mentorings der Fakultät.
Peer-Mentoring bezeichnet die gegenseitige Unterstützung gleichrangiger
Personen, welche in diesem Fall der Gruppe der Promovierenden der
Fakultät für
Physik angehören.
en:
The
"Promovierenden-Runde Physik" is a voluntary peer mentoring offer for
doctoral students as part of the mentoring at the Faculty of Physics.
Peer mentoring refers to the mutual support of persons of the same rank,
who in this case belong to the group of PhD students of the Faculty of
Physics.

Im Seminar "Prompts vs. Brains" werden die Studierenden zuerst in die Grundlagen des Prompt Engineerings und belastbarer Methoden-Frameworks der Lösungsentwicklung eingeführt, wie sie sonst auch im Business Consulting und ähnlichen Berufsdisziplinen eingesetzt werden.
Sie lernen, wie man effektive Prompts erstellt, um präzise Antworten von KI-Systemen zu erhalten. Dieses Wissen wird anhand der Nutzung fortschrittlicher KI-Tools wie ChatGPT und Perplexity vertieft. Ziel ist es, die Studierenden mit den Fähigkeiten auszustatten, die benötigt werden, um die Potenziale dieser Technologien voll auszuschöpfen.

Im Propädeutikum werden in engem Bezug zum Grundkurs Kommunikationswissenschaft elementare Kenntnisse zu Ansprüchen und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. Den Studierenden wird ein praktisches Orientierungswissen darüber nahgebracht, wie Lehrveranstaltungen vor- und nachbereitet werden, wie wissenschaftliche Texte gelesen, erschlossen und eingeordnet werden und wie verschiedene wissenschaftliche Textsorten (Exzerpte, Hausarbeiten, kleinere Forschungsarbeiten) geschrieben werden können. Neben diesen Lese- und Schreibkompetenzen erwerben die Studierenden weitere Kernkompetenzen in den Bereichen Referate und Vorträge vorbereiten und halten, Themenfindung und -abgrenzung, Zitationskonventionen und den Umgang mit wissenschaftlichen Quellen und dem geistigen Eigentum Anderer, Literaturrecherche und Zeitmanagement. Ziel ist es, die Studierenden auf das eigenständige wissenschaftliche Arbeiten vorzubereiten und sie im Laufe des Semesters bei der Anwendung und Reflexion des Erlernten zu begleiten. Dabei werden verschiedene Vorgehensweisen, Techniken und Hilfsmittel vorgestellt, die das Studium erleichtern. Zusätzlich ist im Rahmen der Veranstaltung eine Bibliotheksführung mit Fokus auf Recherche in wissenschaftlichen Datenbanken vorgesehen.
Propaganda ist eines der zentralen Instrumente politischen Handelns in
der Moderne, da sich seit der Aufklärung Regierungen um eine
öffentlichkeitswirksame Legitimation ihrer Herrschaft bemühen müssen –
unabhängig davon, ob es sich um Demokratien oder Diktaturen handelt. Im
Zuge des Seminars soll der Begriff „Propaganda“ mit seinen wechselnden
Semantiken sowie die verschiedenen Formen, die Umsetzung und Wirkung von
Propaganda beleuchtet werden, um Einsichten in historische Mentalitäten
sowie zeitgenössische Auffassungen über Öffentlichkeit und Gesellschaft
zu gewinnen. Hierbei steht insbesondere die erste Hälfte des 20.
Jahrhunderts im Fokus, die durch das Aufkommen neuer Medien, moderner
Massendemokratien und totalitärer Diktaturen sowie von zwei Weltkriegen
geprägt war. Die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit
einschlägiger wissenschaftlicher Literatur und zeitgenössischen Quellen
ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem
Seminar.
Propheten bilden eine Konstante menschlicher Religionsausübung, die sich in Gesellschaften aller Couleur wiederfindet. Als Vertreter heterodoxer Überzeugungen stehen sie meist in Oppositionen zur institutionalisierten Religion und berufen sich dabei auf (vermeintliche) Eingebungen durch höhere Mächte. Dementsprechend ist das Erscheinen eines Propheten oft mit Konflikt verbunden, vermag jedoch auch große Menschenmassen zu mobilisieren und Reiche zu stürzen (oder neue zu begründen).
Das Proseminar hat zum Ziel, die Figur des Propheten nicht aus theologischer oder metaphysischer, sondern aus einer religionssoziologischen Perspektive zu betrachten, die den Propheten als eine soziale Konstruktion versteht. Anhand historischer Beispielfälle soll analysiert werden, mit welchen kommunikativen Strategien Propheten ihre Autorität in religiösen Fragen zu behaupten versuchten und unter welchen soziokulturellen Voraussetzungen Akteure gewillt waren, die Deutungshoheit eines Propheten anzuerkennen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem lateineuropäischen Mittelalter sowie dem Wirken von Prophetinnen und Propheten wie Alpais von Cudot, Girolamo Savonarola oder Petrus dem Einsiedler. Ausgehend davon soll in der zweiten Hälfte des Kurses der Blick auf Beispiele aus anderen Teilen der Welt erweitert werden, darunter etwa Abdallâh al-Mahdî, der als verborgener Imam ein Großreich in Nordafrika begründete oder Nichiren, der mit seinen Lehren die Schulen des japanischen Buddhismus zusammenzuführen versuchte.
Literatur

Gerhard Mercator (1512-1594) gehört nicht zu den prominenten Gelehrten
der frühen Neuzeit. Seit zudem seine bekannteste Leistung, die
Mercatorprojektion, unter das Verdikt des Eurozentrismus gefallen ist,
findet er kaum breitere Aufmerksamkeit. Dabei erlaubt sein umfassendes
Werk grundlegende Einblicke in die Sammlung und Verarbeitung von Wissen
über die Welt im 16. Jahrhundert. Unermüdlich dokumentierte Mercator,
der kaum seinen Duisburger Wohnort verließ, seine Wissensbestände in
Wort und Karten, die so etwas wie google maps in dieser Zeit waren.
In
diesem Proseminar wollen wir uns am Beispiel Mercators mit den
Arbeitsformen und vor allem dem Umgang mit Wissen und
Wissenserweiterungen in der Frühen Neuzeit beschäftigen. Außerdem werden
wissenschaftliche Arbeitstechniken vom Recherchieren bis zum Schreiben
eingeübt.Die Bereitschaft zur Lektüre englischer Texte wird erwartet.
Wir erleben gerade in unseren Innenstädten das Schließen der
Warenhäuser, die vor 150 Jahren als „Kathedralen des Konsums“ gefeiert
wurden. Diese städtischen Orte, ihre Entstehung, Architektur und Lage,
Angebote und Wahrnehmung und nicht zuletzt ihre Transformationen bis zum
nicht stationären Versandhandel sollen in diesem Proseminar beleuchtet
werden.Außerdem werden wissenschaftliche Arbeitstechniken vom
Recherchieren bis zum Schreiben eingeübt.
Die Bereitschaft zur Lektüre englischer Texte wird erwartet.
Die antiken Heiligtümer in Delphi und Olympia sind heute berühmte archäologischen Stätten. Doch welche Bedeutungen hatten diese besonderen Orte und die dort stattfindenden Praktiken wie sportliche und künstlerische Wettkämpfe und Orakelbefragungen für die Geschichte des antiken Griechenland? Besonders dieser Frage werden wir im Seminar nachgehen, wobei wir uns auf die archaische und frühklassische Epoche konzentrieren werden.
Wie in jedem althistorischen Proseminar wird es dabei aber vor allem darum gehen, das Handwerk und die Werkzeuge des Althistorikers und der Althistorikerin genauer kennen zu lernen und diese an einem konkreten Thema erproben. Daher werden zunächst grundsätzliche und methodische Fragen der Alten Geschichte besprochen, bevor dann zunehmend in die eigentliche thematische Arbeit eingestiegen wird.
Da Sie am Ende des Kurses befähigt sein sollen, einen kurzen wissenschaftlichen Aufsatz in Form einer Hausarbeit abzufassen, wird diesem Aspekt auch viel Raum gegeben werden müssen. Weil jedoch zur Vermittlung von Überblickswissen nur relativ wenig Zeit bleibt, wird der begleitende Besuch der thematisch passenden Vorlesung bei Herrn Prof. Blösel (Di 14-16) dringend empfohlen!