Friedenspädagogik, die im Rahmen einer kritischen Gesellschaftstheorie angesiedelt ist, beschäftigt sich mit den gesellschaftsstrukturellen Ursachen von Unfrieden und den Möglichkeiten seiner Überwindung. Unfrieden ist weder ein Naturereignis noch eine schicksalhafte, unbeeinflussbare Größe. Vielmehr sind Gewaltverhältnisse in den Organisationsformen und Prinzipien unserer Gesellschaft verankert. Dieses System gesellschaftlicher Friedlosigkeit wie seine Organisatoren und Profiteure stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit einer Pädagogik des Friedens. Im Rahmen des Seminars sollen zentrale Frage- und Problemstellungen einer kritischen Friedenspädagogik erarbeitet werden: Mit welchen Kategorien können die Ursachen von Unfrieden aufgedeckt werden? Wie werden Menschen in das System gesellschaftlicher Friedlosigkeit eingebunden? Wie kann die Rechtfertigung von gesellschaftlichen Unfriedensverhältnissen (z. B. durch die Konstruktion von Feindbildern) pädagogisch bekämpft werden? Auf welche Weise können Bildungsinstitutionen, die doch selbst Orte des Unfriedens sind, friedenspädagogisch wirken? Wie können sie zu einer Kultur des Friedens beitragen? Welche Momente müssen friedensgesellschaftliche Strukturen aufweisen (Friedensbegriff)? Wo liegen die Möglichkeiten, wo die Grenzen einer Erziehung zur Friedensfähigkeit?

Für angehende Lehrer und Lehrerinnen ist ein vertieftes Wissen zum deutschen Schulsystem unerlässlich. Die Veranstaltung vertieft zentrale Grundlagen zur Entstehung, Struktur und datengestützten Steuerung des Schulsystems in Deutschland mit ausgewählten internationalen Vergleichsperspektiven:

• Wie ist das Bildungswesen im 21. Jahrhundert gestaltet und wie hat es sich dahin entwickelt?
• Wer nutzt das Bildungssystem und welchen Nutzen bietet es (nicht)?
• Wie werden Schulsysteme und Einzelschulen gesteuert?
• Wie stellt sich die Qualität der deutschen Schule im Spiegel der Leistungsstudien dar?
• Wie können Schule und Unterricht durch Evaluation entwickelt werden?
• Warum unterhalten entwickelte Gesellschaften institutionalisierte Bildungssysteme?

Dieser Kurs ist Teil des Angebotes des „MethodenLab Qualitative Forschung“ und bietet die Möglichkeit, sich auf vielfältige Weisen mit der qualitativen Erhebungsmethode der „Interviews“ auseinandersetzen - entweder als Studierende als selbstständiges Lernangebot oder als Dozierende zur Begleitung von Lehrveranstaltungen.

Folgen Sie diesem Link, um sich in unser Kursangebot einschreiben zu lassen und die Zugangsdaten zu erhalten: https://www.uni-due.de/proviel/anmeldeformular/

Ihr MethodenLab Qualitative Forschung


Dieser Kurs ist Teil des Angebotes des „MethodenLab Qualitative Forschung“ und bietet die Möglichkeit, sich auf vielfältige Weisen mit der qualitativen Auswertungsmethode „Dokumentarische Methode“ speziell für Gruppendiskussionen auseinandersetzen - entweder als Studierende als selbstständiges Lernangebot oder als Dozierende zur Begleitung von Lehrveranstaltungen.

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Dieser Kurs ist Teil des Angebotes des „MethodenLab Qualitative Forschung“ und bietet die Möglichkeit, sich auf vielfältige Weisen mit der qualitativen Erhebungsmethode "Gruppendiskussionsverfahren" auseinandersetzen - entweder als Studierende als selbstständiges Lernangebot oder als Dozierende zur Begleitung von Lehrveranstaltungen.

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