- Lehrende(r): Oliver Schwarz
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- Lehrende(r): Oliver Schwarz
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- Lehrende(r): Hubertus Lutterbach
- Lehrende(r): Mathis Erpenbeck
- Lehrende(r): Hubertus Lutterbach
- Lehrende(r): Hubertus Lutterbach
BA Lehramt Modul 'Aktuelle gesellschaftliche Fragen aus soziologischer Perspektive'
Die Europäische Union aus Perspektive der Leute
- Lehrende(r): Jenny Preunkert
BA Lehramt Modul 'Globalisierung'
Die Europäische Union aus Perspektive der Leute
Freitags 10-12 Uhr
Dass die EU einen großen Einfluss auf die nationalstaatlichen Handlungsspielräume hat, ist spätestens seit der Eurokrise Allgemeingut. Doch welche Rolle spielen die Bürger in der EU? Lange Zeit wurde betonte, dass die EU für die Belange der Bürger nicht erheblich sei bzw. die Haltung der Bürger gegenüber der EU von einer - auf Desinteresse beruhenden - stillschweigenden Zustimmung geprägt sei. In letzter Zeit erlebt man jedoch, dass europäische Themen wie der Umgang mit der EU-Außengrenze oder der Euro nicht nur den Weg in eine breitere Öffentlichkeit finden, sondern auch dass nicht automatisch eine Zustimmung vorausgesetzt werden kann. In dem Seminar soll das Verhältnis der Bürger zur EU untersucht werden. Auf der einen Seite wird eine mögliche Gemeinschaftswerdung durch die EU diskutiert. Gibt es eine europäische Identität oder Solidarität? Oder leben wir ein Erstarken der nationalen Gemeinschaften als Reaktion auf die transnationalen Vergesellschaftsprozesse? Auf der anderen Seite werden mögliche Schließungsprozesse ins Auge gefasst. Wer gilt als Europäer, wo werden Grenzen nach innen und nach außen gezogen? Was sind mögliche politische aber auch soziale Folgen dieser Schließungsprozesse? In dem Seminar wird also nach der Alltagsbedeutung und -praxis des europäischen Integrationsprozesses, seinen Öffnungs- und Schließungsprozessen und -erfahrungen im Leben der europäischen Leute gefragt.
- Lehrende(r): Tobias Ganter
- Lehrende(r): Jenny Preunkert
- Lehrende(r): Jenny Preunkert
BA
Lehramt Modul 'Globalisierung'
Die Europäische Union aus Perspektive der Leute
Di 12-14 Uhr -Campus Essen
Dass die EU einen großen Einfluss auf die nationalstaatlichen Handlungsspielräume hat, ist spätestens seit der Eurokrise Allgemeingut. Doch welche Rolle spielen die Bürger in der EU? Lange Zeit wurde betonte, dass die EU für die Belange der Bürger nicht erheblich sei bzw. die Haltung der Bürger gegenüber der EU von einer - auf Desinteresse beruhenden - stillschweigenden Zustimmung geprägt sei. In letzter Zeit erlebt man jedoch, dass europäische Themen wie der Umgang mit der EU-Außengrenze oder der Euro nicht nur den Weg in eine breitere Öffentlichkeit finden, sondern auch dass nicht automatisch eine Zustimmung vorausgesetzt werden kann. In dem Seminar soll das Verhältnis der Bürger zur EU untersucht werden. Auf der einen Seite wird eine mögliche Gemeinschaftswerdung durch die EU diskutiert. Gibt es eine europäische Identität oder Solidarität? Oder leben wir ein Erstarken der nationalen Gemeinschaften als Reaktion auf die transnationalen Vergesellschaftsprozesse? Auf der anderen Seite werden mögliche Schließungsprozesse ins Auge gefasst. Wer gilt als Europäer, wo werden Grenzen nach innen und nach außen gezogen? Was sind mögliche politische aber auch soziale Folgen dieser Schließungsprozesse? In dem Seminar wird also nach der Alltagsbedeutung und -praxis des europäischen Integrationsprozesses, seinen Öffnungs- und Schließungsprozessen und -erfahrungen im Leben der europäischen Leute gefragt.
- Lehrende(r): Aranka Meisinger
- Lehrende(r): Jenny Preunkert
In diesem Seminar werden die Grundzüge der komplexen Geschichte der evangelischen Kirchen zur Zeit des Dritten Reiches erarbeitet. Ausgewählte Quellen demonstrieren das facettenreiche, ambivalente Verhältnis von Kirche und Nationalsozialismus. Sie zeigen, wie die Nationalsozialisten versuchten, die Kirchen zu instrumentalisieren, wie die Kirchen wiederum versuchten, ihre Unabhängigkeit zu wahren. Sie zeigen, wie sich bestimmte protestantische Kreise dem Geist des Nationalsozialismus kritiklos öffneten, aber auch schon früh, wenngleich oft nur in einzelnen Vertreterinnen und Vertretern, von der nationalsozialistischen Ideologie und Politik distanzierten.
- Lehrende(r): Marcel Nieden
Goethes „Festspiel“ Pandora wurde lange vernachlässigt. Mittlerweile gilt das Fragment gebliebene Stück von 1808/09 als wenn ein Schlüsselwerk in seinem Schaffen. Nach der Veröffentlichung von Faust I 1808 leitet die Pandora Goethes nach-klassisches Spätwerk ein, und zugleich markiert das Stück Goethes Hinwendung zu sozialen Problemen. In der Pandora finden sich eine oft überraschend genaue Beobachtung der beginnenden industriellen Gesellschaft, und selbst Phänomene wie Klassenbildung und Ausbeutung fasst Goethe scharf ins Auge. Reflektiert wird dies alles bei Goethe aber als ästhetisches Form-Problem: Können Prozesse der sozialen Spaltung und Fragmentierung überhaupt noch in Form ästhetischer Ganzheiten dargestellt werden? Und welche Form-Konzepte sind einer Wirklichkeit adäquat, die sich selbst permanent revolutioniert? Mit diesen Fragen eröffnet Goethes Pandora die ästhetische Moderne. und bringt deren Probleme wie verschiedene mögliche Lösungen schon prägnant auf den Punkt.
Im Seminar werden wir das kurze Stück – es nimmt kaum 35 Druckseiten in Anspruch – im Hinblick auf soziale und ästhetische Form-Fragen diskutieren. Auszugsweise herangezogen werden weitere Texte Goethes aus dem Jahrzehnt nach 1809: die Sonette, Schriften zur Morphologie, Kunst- und Literaturkritiken. Schließlich werden wir auch einen Blick in den Roman Die Wahlverwandtschaften werfen. Das Seminar bietet so einen konzentrierten Einstieg in Goethes Werk und zugleich in das problematische Verhältnis von Kunst und Gesellschaft in der Moderne.
- Lehrende(r): Patrick Eiden-Offe
- Lehrende(r): Patrick Eiden-Offe
- Lehrende(r): Ralf-Peter Fuchs
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit Hauptsitz in Genf ist die älteste Teilorganisation der Vereinten Nationen (UN). Die ILO ist seit 1919 dafür zuständig, internationale Arbeits- und Sozialstandards zu entwickeln und durchzusetzen. Laut Mandat setzt sie sich für menschenwürdige Arbeit, soziale Sicherung und die Stärkung des sozialen Dialogs ein. Die ILO wurde 1919 nach dem Ersten Weltkrieg gegründet als Teil des Versailler Friedensvertrags. In ihrer Präambel verknüpft sie Frieden mit sozialer Gerechtigkeit: „ […] dass der Weltfriede auf Dauer nur auf sozialer Gerechtigkeit aufgebaut werden kann“ (Präambel der ILO, 1919). Durch internationale Standards sollte die zunehmende Verarmung großer Teile der Gesellschaft gestoppt werden.
Diese Veranstaltung führt in die Geschichte und Historiographie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ein: In welchem Kontext und zu welchem Zweck wurde die ILO gegründet? Wer ist in der ILO vertreten? Wie entwickelte sich die ILO im Laufe der Zeit? Inwiefern ist es der ILO gelungen, ihr Mandat erfolgreich umzusetzen? Ist die ILO insgesamt gut historisch erforscht, welche zentralen Forschungsdebatten gab es und wo sind noch Forschungslücken (Historiographie)?
In dieser Übung werden wir uns zunächst mit dem Entstehungskontext der ILO beschäftigen. Neben dem (sozialen) Frieden sollte mit Hilfe der ILO das Voranschreiten des Kommunismus gebremst werden angesichts der Oktoberrevolution von 1917 und der anschließenden Machtübernahme der Bolschewiki in Russland. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem Aufbau und der Entwicklung der ILO im Laufe der Zeit. Insbesondere wollen wir die Rolle der ILO im Kampf gegen Kinderarbeit beleuchten. Die Arbeit führt in den aktuellen Forschungsstand ein und gibt zahlreiche Hinweise für potentielle Haus- und Qualifikationsarbeiten. Wir werden uns hands-on mit den digitalen Archiven der ILO auseinandersetzen.
Teilnahmevoraussetzung sind neben der aktiven Teilnahme die Lektüre englischer Texte und die Übernahme eines Referates. Die Themenwahl erfolgt zeitnah der Veranstaltung über LSF/Moodle.
- Lehrende(r): Nina Schneider
- Lehrende(r): André Armbruster
Dieser Kurs gehört zu der Veranstaltung "Die Hauptepochen der niederländischen Literatur und Kultur". Aufgrund der derzeitigen Coronakrise wird dieses Seminar ohne Präsenzlehre nur in diesem virtuellen Seminarraum stattfinden.
- Lehrende(r): Tina Konrad
- Lehrende(r): Pia Awater
Wir alle gehen im Alltag ganz natürlich davon aus, dass wir in einer materiellen Welt leben, die wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Aber wissen wir wirklich, dass dem so ist? Könnte es nicht sein, dass es uns nur so erscheint, als gäbe es eine von uns wahrgenommene Außenwelt? Und wenn ja, folgt daraus, dass die Annahme einer solchen Außenwelt letztlich nicht vernünftig begründbar ist? Diese Fragen illustrieren die Herausforderung des Skeptizismus, die schon seit der Antike eine zentrale Stellung in der Erkenntnistheorie einnimmt: Der Skeptizismus bestreitet, dass wirklich wissen, was wir zu wissen glauben. In diesem Seminar wollen wir uns ausführlich mit den einflussreichsten skeptischen Thesen und Argumenten beschäftigen—und natürlich mit der Frage, wie sich unser Wissen gegen diese verteidigen lässt.
- Lehrende(r): Lars Dänzer
Im Mittelpunkt dieser Einführungsveranstaltung stehen die grundlegenden Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Am Beispiel des thematischen Feldes „Die Idee der Gleichheit und ihre politsche Wirklichkeit“, erhalten die Studierenden die Möglichkeit, eine kurze Präsentation eigenständig zu erstellen und vorzutragen und so Erfahrungen in der politikwissenschaftlichen Recherche und der Bearbeitung einschlägiger Literatur zu gewinnen. Besonderer Wert wird zudem auf die Formulierung von Problem- und Fragestellungen im Rahmen selbständig zu verfassender schriftlicher Arbeiten gelegt. Hierzu werden einige Grundlagen zu Beginn der Veranstaltung vermittelt. Im weiteren Verlauf erhalten die Studierenden gezieltes Feedback, um so Erfahrungen für den zukünftigen Umgang mit wissenschaftlicher Literatur zu gewinnen. Neben den hierfür notwendigen Formalia sollen inhaltliche Fragen keinesfalls zu kurz kommen. Die Veranstaltung wird voraussichtlich auch Präsenzsitzungen am Campus Duisburg beinhalten. |
- Lehrende(r): Annette Förster