- Lehrende(r): Christian Heinrich Wenzel
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- Lehrende(r): Ivana Krenz
- Lehrende(r): Benjamin Scheller
Die Vorlesung gibt zum einen Überblick über Grundstrukturen von Politik,
Gesellschaft und Kultur im Europa des Spätmittelalters (ca. 1200 – ca.
1500) und soll die zentralen Entwicklungen und Tendenzen
herauspräparieren, die diese (Teil-)Epoche charakterisieren.
- Lehrende(r): Benjamin Scheller
Die Vorlesung gibt zum einen Überblick über Grundstrukturen von Politik,
Gesellschaft und Kultur im Europa des Spätmittelalters (ca. 1200 – ca.
1500) und soll die zentralen Entwicklungen und Tendenzen
herauspräparieren, die diese (Teil-)Epoche charakterisieren.
- Lehrende(r): Benjamin Scheller
Die Debatte um die deutsche Demokratiegeschichte nimmt gerade wieder Fahrt auf, wobei sowohl um die Deutung bekannter Entwicklungen gerungen als auch weiterführende Forschungsperspektiven skizziert werden. Insbesondere in den letzten Jahren sind hierzu kontrovers eingeschätzte Studien erschienen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie schwerpunktmäßig Ereignisse und Entwicklungen innerhalb der deutschen Staaten – vom Kaiserreich bis in die wiedervereinigte Bundesrepublik – in den Blick nehmen, während die Wechselwirkungen zwischen Demokratisierungsprozessen in Deutschland und Entwicklungen in seinen (ehemaligen) Kolonien nur am Rande in die Analysen mit einbezogen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der Vorlesung, den Zusammenhang zwischen den beiden Großprozessen Dekolonisierung und Demokratisierung in Deutschland vom 19. bis ins 21. Jahrhundert auszuleuchten. Die Vorlesung geht den Fragen nach, inwiefern Kolonialkritiker und dekoloniale Initiativen zur Demokratisierung in Deutschland beigetragen haben und inwiefern Prozesse der Demokratisierung kolonialkritischen und antikolonialen Akteuren neue Argumente und Handlungsfelder eröffnet haben, um ihre Ziele zu erreichen. Wo ist der Ort der Kolonialkritik in der deutschen Demokratiegeschichte und wie wirkten Demokratisierungsprozesse auf die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit zurück? Indem die Vorlesung diesen Fragen nachgeht, führt sie in das Feld der Demokratiegeschichte und der Kolonialgeschichte ein.
- Lehrende(r): Jürgen Dinkel
- Lehrende(r): Claudia Hiepel
--- Veranstaltung für GE 2-Fach BA, Lehramt GyGe und HRSGe und für das Modul E3 ---
Vermögensungleichheit ist eines der drängendsten Probleme unserer Gegenwart und rückt derzeit in verschiedenen Forschungsdisziplinen von der Ökonomie über die Sozialwissenschaften bis hin zur Geschichte in den Blick. Deutschland wird in den Analysen im Vergleich zu anderen Ländern insbesondere als ein Land charakterisiert, in dem seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert Vermögen ausgesprochen ungleich verteilt war – und das bis heute: Die reichsten zehn Prozent der Haushalte in Deutschland verfügen über beinahe 60 Prozent des gesamten Nettohaushaltsvermögens.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Vermögensverteilung in Deutschland seit dem Kaiserreich. Sie diskutiert dabei auch immer die Wahrnehmung dieser Verteilung und damit die zeitgenössischen Versuche, die Vermögensungleichheit zu vermessen und zu erklären. Über fünf deutsche Systeme hinweg geraten damit statistische und wissenschaftliche Vermessungen genauso in den Blick wie politische Debatten und öffentliche Auseinandersetzungen.
Die Vorlesung möchte durch diese historisch lange Linie helfen, auf der einen Seite die Dynamiken von Wissen und Nichtwissen über Verteilungsfragen, auf der anderen Seite auch die Auswirkungen ungleicher Vermögensverteilung auf die Gesellschaft verstehen zu können.
Literatur:
Thomas Piketty, Das Kapital im 21. Jahrhundert, München 2014.
Bild/Grafik: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

- Lehrende(r): Eva Maria Gajek
Diese Vorlesung soll grundlegendes Wissen zur europäischen Geschichte
vermitteln, indem zwei bedeutende, miteinander zusammenhängende
Themenfelder behandelt werden: Im Rahmen der Aufklärung als
Bildungsbewegung wurden neue wissenschaftliche Methoden und Denkmuster,
darüber hinaus neue politische Konzepte entwickelt. In der Französischen
Revolution kamen diese, politisch zugespitzt und kontrovers diskutiert,
zum Tragen. Wir werden in der Betrachtung der Entwicklungen und
Ereignisse immer wieder den Fokus auf die Niederlande und den
Niederrhein wie auch auf Westfalen richten und auf diese Weise sehr
konkrete Vorstellungen davon erhalten, wie sich tiefgreifende
gesellschaftliche und mentale Wandlungsprozesse vollzogen.
- Lehrende(r): Ralf-Peter Fuchs
Die Französische Revolution (1789-1799) steht nicht nur in europäischen Denk- und Ereigniszusammenhängen. Stattdessen war sie Teil eines Revolutionsgeschehens, das zahlreiche Anrainer des Atlantiks betraf und sich über einen Zeitraum von rund einem halben Jahrhundert erstreckte – vom nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg über die haitianische Revolution bis zu den lateinamerikanischen Befreiungsbewegungen in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Vor diesem Hintergrund wird die Französische Revolution in der Vorlesung neu perspektiviert – in ihren Beiträgen zur Entwicklung des Konzepts der Volkssouveränität, der geschriebenen Verfassungen, des Zusammenspiels von Nationalität und Ethnizität sowie der Einsetzung politischer Gewalt.
- Lehrende(r): Frank Becker