- Lehrende(r): Hannes Mosler
Suchergebnisse: 10577
- Lehrende(r): Anna Fricke
Moodle-Kursraum zur Übung Geschichtsdidaktik ("Geschichtsunterricht im Verbundfach Gesellschaftslehre") im LA-Bachelor (HRSGe), SoSe 2020

- Lehrende(r): Charlotte Husemann
- Lehrende(r): Lena Liebern
- Lehrende(r): Sven Alexander Neeb
- Lehrende(r): Sven Alexander Neeb
- Lehrende(r): Sven Alexander Neeb
Die zunehmende Technisierung mit digitalen Endgeräten und die dazugehörige Software verändert die Lernsituation in Schulen schon seit längerer Zeit. Studierende erleben in Schulen und Universitäten, dass diese zwar teilweise mit interaktiven Whiteboards und Tablets ausgestattet sind. Sie erfahren aber auch, dass keine oder kaum fachspezifische Materialien und Methoden existieren und sie an der Universität kaum darauf vorbereitet werden, diese Geräte didaktisch qualifiziert in die Lernumgebungen der Universität oder in den Unterricht einzubinden. Das Seminar hat deshalb das Ziel, digitale Lernumgebungen, insbesondere die Nutzung von interaktiven Whiteboards, Notebooks und Tablets, aktiv zu gestalten sowie deren Möglichkeiten und Grenzen zu diskutieren und zu reflektieren.
Einführende Literatur:
- Markus Bernhardt/Sven Alexander Neeb: Medienwandel. Digitale Lernumgebungen im Geschichtsunterricht, in: Geschichte lernen 33 (2020) H. 194, S. 2–8
- Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.): Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017
- Thomas Spahn: Interaktive Whiteboards. Geschichtsunterricht der Zukunft oder Frontalunterricht 2.0? In: Geschichte lernen 27 (2014) H. 159/160, S. 14–19

- Lehrende(r): Markus Bernhardt
Die zunehmende Technisierung mit digitalen Endgeräten und die dazugehörige Software verändert die Lernsituation in Schulen schon seit längerer Zeit. Zuletzt sorgte die KI-Softeware ChatGPT für Aufsehen in der bildungspolitischen Diskussion. Schulen und Universitäten sind zwar zunehmend mit interaktiven Whiteboards und Tablets ausgestattet.Studierende werden aber immer noch zu wenig auf die technische und fachmethodische Einbindung dieser Geräte und Medien vorbereitet, um sie didaktisch qualifiziert in den Lernumgebungen der Universität oder in den Unterricht zu nutzen. Das Seminar hat deshalb das Ziel, digitale Lernumgebungen, insbesondere die Nutzung von interaktiven Whiteboards, Notebooks, Tablets aber auch von Medien wie Erklär-Videos oder fachspezifischer Software aktiv zu gestalten sowie deren Möglichkeiten und Grenzen zu diskutieren und zu reflektieren.
Einführende Literatur:
- Markus Bernhardt/Sven Alexander Neeb: Medienwandel. Digitale Lernumgebungen im Geschichtsunterricht, in: Geschichte lernen 33 (2020) H. 194, S. 2–8
- Anja Neubert: „Ist auf jeden Fall ein geiles Thema!“ – The Simple Club
als Herausforderung historischer Nonsensbildung, in: Christian Bunnenberg/Nils
Steffen (Hrsg.): Geschichte auf YouTube. Neue Herausforderungen für
Geschichtsvermittlung und historische Bildung, Berlin 2019, S. 261–282
- Daniel Bernsen/Ulf Kerber (Hrsg.): Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter, Bonn 2017

- Lehrende(r): Markus Bernhardt
- Lehrende(r): Mareike-Cathrine Wickner
- Lehrende(r): Friederike Schmidt
Das ist der Moodle-Raum für das Seminar "Geschlecht in Erziehungs- und Bildungszusammenhängen" (Sommersemester 2023).
- Lehrende(r): Friederike Schmidt
Für Kindheit und auch Jugend in der späten Moderne lassen sich zwei gegenläufige Beobachtungen in Hinblick auf Geschlecht konstatieren: Auf der Seite wird die Geschlechterdifferenz dramatischer inszeniert als etwa in den 1980er oder 1990er Jahren. Im Zusammenspiel mit einem Gender Marketing etwa, das sich seit der Jahrtausendwende etabliert hat, werden v.a. für Kinder Spielzeuge, Lebensmittel oder auch Schulmaterialien in einer Version für Jungen und einer für Mädchen angeboten. Ganz zu schweigen von Kleidung oder Schulranzen, die mit dem Hinweis Mädchen- oder Jungenrucksack verkauft werden. Auf der anderen Seite wird Geschlecht sehr viel flexibler wahrgenommen und auch inszeniert. So wird etwa in Elternforen oder auch bereits in Elternratgebern das Thema „Mein Kind ist transsexuell“ diskutiert und die Herausforderung für die Eltern, die daraus entsteht, die Kinder in ihrem Sosein zu unterstützen, was sich auch auf der Ebene der Gesetzgebung niederschlägt.
In dem Seminar werden die Geschichte der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung in der Kindheit und Jugend rekapituliert, Ansätze von de- und rekonstruktiver Geschlechterforschung erarbeitet und aktuelle empirische Studien zu Geschlechterinszenierungen in Kindheit und Jugend vorgestellt. Darauf aufbauend entwickeln die Studierenden eigene theoretische oder empirische Projekte zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Schule, Peers und Familie.
- Lehrende(r): Beate Täsch
- Lehrende(r): Anja Tervooren
ÜBERBLICK
Die Begriffe „Integration“ und „Migration“ sind ebenso wie geschlechterpolitische Fragen fester Bestandteil gesellschaftlicher Debatten in Deutschland und in zahlreichen anderen europäischen Ländern. Damit werden diese Begriffe auch zu einem wichtigen Untersuchungsgegenstand der kritischen Sozialwissenschaften. Wie werden geschlechter-, kultur- und religionsspezifische Fragen in politischen Debatten instrumentalisiert? Zu welchen gesellschaftlichen Abgrenzungen und institutionellen Hindernissen tragen sie bei? Neben diesen Fragen wird das Seminar auch das derzeitige Entstehen gegenhegemonialer Räume, die einen Platz für „Andersseien“ und „Differenzen“ anbieten, diskutieren.
VORAUSSETZUNGEN
Regelmäßige aktive Teilnahme am Seminar sowie die Übernahme eines Referats. Einzelheiten hierzu werden in der 1. Seminarstunde bekanntgegeben. Die Teilnahme an der ersten Sitzung (13.4.2021) ist Voraussetzung für eine Teilnahme am Seminar und letztlich den Credit-Erwerb.
LEISTUNGSNACHWEIS
Hausarbeit. Anmeldung
erfolgt durch die Studierenden online
über HISinOne in der 5. und 6.
Vorlesungswoche (danach sind keine Anmeldungen mehr möglich); Abmeldungen sind
bis 1 Woche vor dem Abgabetermin möglich. Abgabetermin der Hausarbeit 16.8.
- Lehrende(r): Liina Mustonen
- Lehrende(r): Corinna Schlicht
- Lehrende(r): Daniela Möller
Solidarität unter Bürger*innen einer Nation als identitätsstiftende Idee, der Nationalstaat als politische Ordnung und der nationale Wohlfahrtsstaat als Instanz, die nicht nur bürgerliche und politische, sondern auch soziale Rechte garantiert, sind erstaunliche Entwicklungen, die bis heute den Maßstab dafür bilden, was eine jede legitime politische Ordnung gewährleisten könnte und sollte. Dies gilt insbesondere für die Herausbildung von transnationalen Strukturen, wie etwa der Europäischen Union oder der UN, in denen einige Alternativen zum Nationalstaat sehen. Die Charakteristika der nationalstaatlichen Ordnungen zielen darauf, (demokratische) kollektive Willensbildung zu ermöglichen und eine sozial extrem heterogene Bürgerschaft an Institutionen zu binden, die nicht nur Ordnung stiften, sondern diese Ordnung kontinuierlich weiterentwickeln. Nationale Staatsbürgerschaft bedeutet auch, dass eine Hausfrau, die in einer Villa am Starnberger See lebt, Steuern zahlt, die dem Enkel eines Bergarbeiters in Essen beim Studieren helfen.
Nationalismus und der Nationalstaat sind zugleich ein riesiges Problem. Die Herausbildung von Nationalstaaten ist in einigen Fällen im Modus des Bürgerkriegs erfolgt, der von ethnischen Säuberungen und extremer Gewalt begleitet war. Die Ordnung des Nationalstaats grenzt nicht nur Ausländer aus, sondern auch mobile Bevölkerungsgruppen und andere Minderheiten werden nur partiell in die Staatsbürgerschaft inkludiert. Globale Ungleichheiten werden durch die Segmentierung der Welt in Nationalstaaten zementiert.
Vor diesem Hintergrund fragen die empirischen Sozialwissenschaften nach Formen von Gesellschaft und Politik jenseits des Nationalstaats. In der (politischen) Philosophie wird über die Effizienz und Legitimität oder Rechtfertigung von Ordnungen diskutiert, die nicht nur das Zusammenspiel von Staaten, sondern auch Alternativen zum Nationalstaat betreffen.
Das Seminar nutzt eine mehrjährige interdisziplinäre Zusammenarbeit von politischer Philosophie (Niederberger) und Soziologie (Weiß), um empirische und normative Analysen zu transnationaler Ordnungsbildung zusammenzutragen. Das Seminar findet als Blockseminar zweiwöchentlich statt, abwechselnd in Duisburg und in Essen. Wenn Sie eine Veranstaltung um 12 Uhr erreichen müssen, können Sie den Pendelbus um 11:30 Uhr benutzen. Studierende in den soziologischen Studiengängen werden in der mündlichen Prüfung von Prof. Weiß geprüft.
Bitte halten Sie sich die folgenden Termine frei: 17.10., 31.10., 14.11., 5.12., 19.12., 9.1., 23.1.- Lehrende(r): Andreas Niederberger
- Lehrende(r): Anja Weiß
- Lehrende(r): Andreas Niederberger
- Lehrende(r): Anja Weiß
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SE Gesellschaft, Gesundheit, Digitalisierung Dipl. Soz.-Wiss. Karl Selent |
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Do 16-18 Online Moodle Beginn: 14.10.2021 Anbieter: Institut für Optionale Studien |
Umfang: 2-4 ECTS-Cr., 2 SWS Max. TN-Zahl: 35 E-Bereich / 35 gesamt Zielgruppe: Bachelor, Master |
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Angebotsart: E3-spezifisch |
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Voraussetzungen: Diese Veranstaltung ist im fachfremden Modul E3 nicht geeignet für Studierende der Fakultät Gesellschaftswissenschaften. |
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Inhalte In diesem
sozialwissenschaftlichen Seminar soll dem Zusammenhang zwischen dem
Corona-Ausnahmezustand und der Digitalisierung der Gesellschaft nachgegangen
werden. Hat sich die
Digitalisierung während des Lockdowns schneller vollzogen? Falls ja, in
welchen Bereichen? Falls ja, in welchem Umfang ist weiter digitalisiert
worden? Wie weit fortgeschritten war die Digitalisierung vor Corona? Wie weit
fortgeschritten ist sie heute, nach eineinhalb Jahren Corona? Das Seminar bietet
interdisziplinär sowohl soziologische als auch politikwissenschaftliche Perspektiven
auf die Problematik. Dabei werden empirisch-statistische und sozial-ökonomische
Studien und Quellen einbezogen. Es geht um eine vertiefende sozialwissenschaftliche
Erarbeitung der Problematik. Stichworte im Zusammenhang
von Corona, Lockdown und Digitalisierung sind u.a.: Home Schooling, Home Office,
Video Conferencing, kontaktloses Bezahlen, Online Banking, Online Shoping,
Allgegenwart des Smartphone, Zukunft des Bargelds, Digitalisierung der
Patienten-, der Krankheits-, der Gesundheitsdaten, des Gesundheitssystems,
Big Data, künstliche Intelligenz. Der Dozent ist im Rahmen seiner
Tätigkeit als Betriebsratsvorsitzender und Gesamtbetriebsratsmit-glied, im
Rahmen seiner Beratungs- und Interessenvertretungsarbeit für Mitarbeiter und
Schwerbehinderte beruflich mit Fragen und Problemen des Themas befasst. Lernziele: Studierende kennen die sozialwissenschaftlich-theoretischen Grundlagen der Thematik. Sie sind in der Lage, die Grundlagen eigenständig und unabhängig weiter zu vertiefen und sich kritisch mit der Thematik auseinanderzusetzen. Literatur:
Ein Präsenz-Semesterapparat wird eingerichtet. Zugangsdaten für Online-Material werden bei der Vorbesprechung bekannt gegeben. |
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Studienleistung zum Erwerb von ECTS-Credits: Protokoll (2 Cr.), Referat oder 6-seitiges Essay (3 Cr.), 10-seitige Hausarbeit (4 Cr.). Die Note setzt sich wie folgt zusammen: jeweilige Prüfungsleistung (Protokoll, Referat, 6-seitiges Essay, 10-seitige Hausarbeit) 85%, mündliche Mitarbeit 15 % Abgabetermin für schriftliche Arbeiten: FOLGT |
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Weitere Informationen zur Veranstaltung: Online-Anmeldung ab dem XX XX XXXX über LSF (http://lsf.uni-due.de) Kontakt: studium-liberale@uni-due.de Das Seminar wurde speziell für Studierende des Studium liberale konzipiert! |
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- Lehrende(r): Karl Selent
E3-Lehrauftragsseminare des IOS / Spezifische Veranstaltungen
Institut für Optionale Studien IOS / Studium liberale (E3)
Do 12:15 - 13:45 wöch. 05.11.2020 - 11.02.2021 online wöchentlich synchron
Inhalte:
Das Seminar thematisiert den Zusammenhang von Gesellschaft, Politik und Gesundheit. Es sollen grundlegende sozialwissenschaftliche Forschungen dazu vorgestellt werden. Interdisziplinär werden sowohl soziologische als auch politikwissenschaftliche Ansätze gelesen und diskutiert. Im Verlauf des Seminars soll es u.a. um folgende Themenschwerpunkte gehen:
• Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit • Soziale Ungleichheit und Gesundheit • Bildung und Gesundheit • Historisches zu Gesundheit, Politik und Gesellschaft • Vorzivilisierte Gesellschaften und Zivilisationskrankheiten • Aktuelle Felder der Gesundheitspolitik
Das Seminar soll in seinem Verlauf auch zu gegenwärtigen Feldern der Gesundheitspolitik hinführen, somit auch die gegenwärtige Corona-Krisensituation aus sozialwissenschaftlicher Perspektive thematisieren und diskutieren. Der Dozent ist im Rahmen seiner Tätigkeit als Betriebsratsvorsitzender und Gesamtbetriebsratsmitglied beruflich mit Fragen und Problemen der betrieblichen Gesundheitspolitik, der betrieblichen Gesundheitsvorsorge und Arbeitssicherheit, der Beratung und Interessenvertretung von erkrankten Mitarbeitern und Schwerbehinderten befasst.
Lernziele:
Studierende kennen die sozialwissenschaftlich-theoretischen Grundlagen der Thematik. Sie sind in der Lage, die Grundlagen ei
genständig und unabhängig weiter zu vertiefen und sich kritisch mit der Thematik auseinanderzusetzen.
Literatur:
Rosenbrock, R. / Gerlinger, Th.: „Gesundheitspolitik. Eine systematische Einführung.“ Bern 2014
Schott, Th. (Hrsg.) / Hornberg, C.: „Die Gesellschaft und ihre Gesundheit. 20 Jahre Public Health in Deutschland. Bilanz und Ausblick einer Wissenschaft.“ Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011
Ein Präsenz-Semesterapparat wird eingerichtet. Zugangsdaten für Online-Material werden bei der Vorbesprechung bekannt gegeben.
- Lehrende(r): Karl Selent
Neoliberale Ideologien und deren Hegemonie in den gesellschaftlichen Rationalitäten entmachten die als stabil imaginierten Strukturen und Prozesse von autonomer politischer Existenz, Natur und demokratischer Herrschaft, um sodann das selbstdisziplinierte biopolitische "stählerne Gehäuse der Hörigkeit" in marktradikaler Provenienz zu konstruieren. Rechtsradikale Ideologen imaginieren anschlussfähig hierzu die neue deutsche „effiziente Volksgemeinschaft“ der „Nützlichen“ gegen die „Schädlinge“. Der vormals als statisch und verlässlich eingehegte Ort der (poltischen) Vernunft erweist sich in im Kontext von neoliberaler politischer Ideologie als fragiler und dynamischer Prozess im Spannungsfeld von Kontroll- und Disziplinarmacht, BioPolitik und Autonomie des Menschen; gleichzeitig destabilisieren reziproke Konflikte zwischen „marktradikaler gesellschaftlicher Rationalität“ und dem Theorem der „demokratischen Freiheit und Autonomie des Individuum“ die soziale Kohäsion demokratischer Gesellschaften. Über diese anti-demokratischen Allianzen gilt es im Seminar Aufklärung herzustellen.
- Lehrende(r): Detlef Bauszus