
- Lehrende(r): Viktor Gerhardt
- Lehrende(r): Knut Mäß

This course covers the empirical analysis of bilateral flow data (e.g.
trade or migration flows) based on the "gravity model" from
international economics. The course is targeted towards advanced Master
students and PhD students in Economics, who want to extend their
empirical "tool box" in preparation of their Master thesis or as a part
of their PhD in economics. In class we will cover the theoretical
derivation of the gravity model for (international) trade and migration,
the theory-consistent empirical implementation of the gravity model,
and how the gravity equation can be used to recover structural model
parameters from trade and migration data. Once a basic understanding of
the economic theory, the empirical methods, and the available data
sources has been established, students will be given the opportunity to
apply their newly acquired knowledge when practically working on their
own empirical project (based on a recent research article).
This course covers the empirical analysis of bilateral flow data (e.g.
trade or migration flows) based on the "gravity model" from
international economics. The course is targeted towards advanced Master
students and PhD students in Economics, who want to extend their
empirical "tool box" in preparation of their Master thesis or as a part
of their PhD in economics. In class we will cover the theoretical
derivation of the gravity model for (international) trade and migration,
the theory-consistent empirical implementation of the gravity model,
and how the gravity equation can be used to recover structural model
parameters from trade and migration data. Once a basic understanding of
the economic theory, the empirical methods, and the available data
sources has been established, students will be given the opportunity to
apply their newly acquired knowledge when practically working on their
own empirical project (based on a recent research article).
Lernziele: Kenntnis moderner Konzepte und Methoden der Bewirtschaftung von Gebäuden und der Energienutzung in Gebäuden und Produktionsprozessen
1. Grundlagen: Grundfragen des Facility Managements und des Corporate Real Estate Managements
2. Strategisches Immobilien-Management: Life Cycle Costing und Life Cycle Assessment, Wertmanagementstrategien
3. Energiemanagement als Teil des Immobilien-Management: Energiecontrolling, Energiekennzahlen, Rationelle Energieanwendung, sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit
4. Operatives Energie- und Immobilien-Management: Herausforderungen, Teilbereiche und IT-Unterstützung des Facility Managements
5. Schlussbetrachtung: Perspektiven des Energie- und Immobilien-Managements
Lernziele: Kenntnis moderner Konzepte und Methoden der Bewirtschaftung von Gebäuden und der Energienutzung in Gebäuden und Produktionsprozessen
1. Grundlagen: Grundfragen des Facility Managements und des Corporate Real Estate Managements
2. Strategisches Immobilien-Management: Life Cycle Costing und Life Cycle Assessment, Wertmanagementstrategien
3. Energiemanagement als Teil des Immobilien-Management: Energiecontrolling, Energiekennzahlen, Rationelle Energieanwendung, sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit
4. Operatives Energie- und Immobilien-Management: Herausforderungen, Teilbereiche und IT-Unterstützung des Facility Managements
5. Schlussbetrachtung: Perspektiven des Energie- und Immobilien-Managements
Lernziele: Kenntnis moderner Konzepte und Methoden der Bewirtschaftung von Gebäuden und der Energienutzung in Gebäuden und Produktionsprozessen
1. Grundlagen: Grundfragen des Facility Managements und des Corporate Real Estate Managements
2. Strategisches Immobilien-Management: Life Cycle Costing und Life Cycle Assessment, Wertmanagementstrategien
3. Energiemanagement als Teil des Immobilien-Management: Energiecontrolling, Energiekennzahlen, Rationelle Energieanwendung, sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit
4. Operatives Energie- und Immobilien-Management: Herausforderungen, Teilbereiche und IT-Unterstützung des Facility Managements
5. Schlussbetrachtung: Perspektiven des Energie- und Immobilien-Managements
Lernziele: Kenntnis moderner Konzepte und Methoden der Bewirtschaftung von Gebäuden und der Energienutzung in Gebäuden und Produktionsprozessen
1. Grundlagen: Grundfragen des Facility Managements und des Corporate Real Estate Managements
2. Strategisches Immobilien-Management: Life Cycle Costing und Life Cycle Assessment, Wertmanagementstrategien
3. Energiemanagement als Teil des Immobilien-Management: Energiecontrolling, Energiekennzahlen, Rationelle Energieanwendung, sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit
4. Operatives Energie- und Immobilien-Management: Herausforderungen, Teilbereiche und IT-Unterstützung des Facility Managements
5. Schlussbetrachtung: Perspektiven des Energie- und Immobilien-Managements
In diesem Praktikum werden Kenntnisse über Aufbau, Betrieb und Regelung
elektrischer Energieversorgungsnetze und deren Komponenten vertieft. Das Praktikum wird kooperativ von den Fachbereichen eES und ETS durchgeführt, sodass die Versuche in den jeweiligen Räulichkeiten des Fachbereichs durchgeführt werden. In einem Eingangskolloquium wird zuerst die Vorbereitung der
Studenten überprüft. Danach erfolgen Messungen an den Anlagen unter
Anleitung eines Assistenten. Über die Ergebnisse ist ein Protokoll
anzufertigen.
In diesem Praktikum werden Kenntnisse über Aufbau, Betrieb und Regelung
elektrischer Energieversorgungsnetze und deren Komponenten vertieft. Das Praktikum wird kooperativ von den Fachbereichen eES und ETS durchgeführt, sodass die Versuche in den jeweiligen Räulichkeiten des Fachbereichs durchgeführt werden. In einem Eingangskolloquium wird zuerst die Vorbereitung der
Studenten überprüft. Danach erfolgen Messungen an den Anlagen unter
Anleitung eines Assistenten. Über die Ergebnisse ist ein Protokoll
anzufertigen.
In diesem Praktikum werden Kenntnisse über Aufbau, Betrieb und Regelung
elektrischer Energieversorgungsnetze und deren Komponenten vertieft. Das Praktikum wird kooperativ von den Fachbereichen eES und ETS durchgeführt, sodass die Versuche in den jeweiligen Räulichkeiten des Fachbereichs durchgeführt werden. In einem Eingangskolloquium wird zuerst die Vorbereitung der
Studenten überprüft. Danach erfolgen Messungen an den Anlagen unter
Anleitung eines Assistenten. Über die Ergebnisse ist ein Protokoll
anzufertigen.
In diesem Praktikum werden Kenntnisse über Aufbau, Betrieb und Regelung
elektrischer Energieversorgungsnetze und deren Komponenten vertieft. Das Praktikum wird kooperativ von den Fachbereichen eES und ETS durchgeführt, sodass die Versuche in den jeweiligen Räulichkeiten des Fachbereichs durchgeführt werden. In einem Eingangskolloquium wird zuerst die Vorbereitung der
Studenten überprüft. Danach erfolgen Messungen an den Anlagen unter
Anleitung eines Assistenten. Über die Ergebnisse ist ein Protokoll
anzufertigen.
In diesem Praktikum werden Kenntnisse über Aufbau, Betrieb und Regelung
elektrischer Energieversorgungsnetze und deren Komponenten vertieft. Das Praktikum wird kooperativ von den Fachbereichen eES und ETS durchgeführt, sodass die Versuche in den jeweiligen Räulichkeiten des Fachbereichs durchgeführt werden. In einem Eingangskolloquium wird zuerst die Vorbereitung der
Studenten überprüft. Danach erfolgen Messungen an den Anlagen unter
Anleitung eines Assistenten. Über die Ergebnisse ist ein Protokoll
anzufertigen.
Inhalte:
Gesellschaftliches Engagement ist in der aktuellen (Corona-)Situation möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese – auf die aktuellen Studienbedingungen speziell zugeschnittene – Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in einem (organisierten) gesellschaftlichen Engagement ihrer Wahl machen.
Für die Teilnahme gibt es zwei Möglichkeiten:
Im Rahmen des Seminars werden die eigenen Fertigkeiten erkannt, reflektiert und zielgerecht ausgebaut. Darüber hinaus macht die selbst gewählte Tätigkeit deutlich, wie sich eine 'gesellschaftliche Verantwortung' handlungspraktisch übernehmen lässt.
Bestandteile:
In einer Abschlussveranstaltung haben Sie schließlich die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Ein Zertifikat würdigt zudem das ehrenamtliche Engagement.
Lernziele:
Die Studierenden reflektieren und stärken ihre individuellen Kompetenzportfolios. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Dabei erwerben die Studierenden zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
Gesellschaftliches Engagement ist in der aktuellen (Corona-)Situation möglicherweise wichtiger denn je. Unser Handeln in der momentanen Situation gestaltet die gesellschaftlichen Bedingungen des zukünftigen Zusammenlebens. Im gesellschaftlichen Engagement lassen sich zudem soziale, kommunikative und Selbstkompetenzen erlernen und trainieren, indem in komplexen Situationen proaktiv gehandelt, Probleme und Konflikte gelöst und Verantwortung übernommen werden.
Diese – auf die aktuellen Studienbedingungen speziell zugeschnittene – Lehrveranstaltung ist als Begleitseminar zum individuellen Engagement bzw. Ehrenamt konzipiert. Sie ermöglicht die Anerkennung und ECTS-Kreditierung von individuellen Lernerfahrungen, die die Teilnehmenden in einem (organisierten) gesellschaftlichen Engagement ihrer Wahl machen.
Für die Teilnahme gibt es zwei Möglichkeiten:
Im Rahmen des Seminars werden die eigenen Fertigkeiten erkannt, reflektiert und zielgerecht ausgebaut. Darüber hinaus macht die selbst gewählte Tätigkeit deutlich, wie sich eine 'gesellschaftliche Verantwortung' handlungspraktisch übernehmen lässt.
Bestandteile:
In einer Abschlussveranstaltung haben Sie schließlich die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Ein Zertifikat würdigt zudem das ehrenamtliche Engagement.
Lernziele:
Die Studierenden reflektieren und stärken ihre individuellen Kompetenzportfolios. Sie entwickeln eine reflektierte Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement. Dabei erwerben die Studierenden zentrale Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.
In this seminar, we will explore languages in the Celtic parts of the British Isles in the past and present. Starting with the historical background and the peoples and linguistic influences that have shaped the island, we will learn more about the Celtic languages, the traces they have left behind in today’s English and their current political status. As part of this course, we will discuss features of Celtic Englishes, trace linguistic developments on the British Islea today and investigate language perception. Finally, we will zoom in on their representation in literature, film and music – all part of a rich cultural heritage that has been shaping Celtic identity to this day.
Texts and resources for the seminar will be provided to the students at the beginning of the semester. Students are expected to participate actively in class.

This seminar aims to acquaint students with two of the oldest English
varieties. Starting from a common Celtic core we will have a look at the
historical events and linguistic influences which have shaped present
day’s Irish and Scottish English on all levels of language. Furthermore,
we will discover current developments and the representation of these
varieties in today’s media. Literature for the different aspects of this
seminar will be provided at the beginning of the seminar.
Kinder und Jugendliche besitzen heute eine hohe Kompetenz, sich in
verschiedene Welten hineinzudenken – in Literatur, Film, Spiel, in
Sprachwelten und religiöse Welten.
Auch die biblischen Texte mit
ihrer kulturellen Verwurzelung, mit ihren Topographien, Figuren und
Metaphern, laden ein, eine (Text-)Welt zu erkunden.
Diese Begegnung mit dem Anderen lädt ein zur Kreativität und zum reflektierenden Blick auf das eigene Leben.
Im
Seminar setzten wir uns mit konstruktivistischer Didaktik auseinander
und bereisen die (Text-)Welt der Bibel mit dem Ziel der konstruktiven
Erschließung.
Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Thema!
"Entdeckungsorientierte Instruktion", oder kurz bezeichnet mit dem Akronym "EOI" ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen "Entdeckenden Lernens".
"Entdeckendes Lernen" ist bereits 1959 durch eine Konferenz führender Lern- und Entwicklungspsychologen sowie Lehrender nahezu aller Studienfächer initiiert worden. Die Konferenz hat in Woods Hole, in der Nähe der Harvard Universität stattgefunden und wird deshalb bis heute als "Woods Hole Konferenz" bezeichnet.
Jerome S. Bruner (1960) hat die Ergebnisse zusammengefasst und "Learning by Discovery" als neue Konzeption des Lernens und Lehrens propagiert. Ein Originalbeitrag von Bruner findet sich auch in meinem Sammelband "Entdeckendes Lernen", der bereits 1981 in einer dritten Auflage erschienen ist.
Die Konferenz hat praktisch unmittelbar danach weltweite Pro- und Kontra-Diskussionen über entdeckendes Lernen ausgelöst, die erstaunlicherweise bis heute anhalten.
Auch in der deutschsprachigen Pädagogik sind besonders ab 1970 viele interessante Projekte und praktische Methoden für entdeckendes Lernen entwickelt worden (z. B. Klewitz & Mitzkat, Hrsg., 1977. Entdeckendes Lernen und offener Unterricht). Bildungspläne und Curricula für nahezu alle Fächer sind nach Entdeckungsprinzipien verändert und neu konzipiert worden (z. B. Deutscher Bildungsrat, 1974: Zur Förderung praxisnaher Curriculum-Entwicklungen). Entsprechende aktuelle internationale Entwicklungen kommen in der Veranstaltung zur Sprache. Die Frage ist in dem Fall: Wieviel entdeckendes Lernen steckt in neueren Bildungsstandards und Konzeptionen des Unterrichtens?
Damit soll der kurze Rundumschlag zum Thema des Kurses an der Stelle abgebrochen werden. Aber bereits diese kurze Darstellung lässt vermuten, dass nahezu alle pädagogisch Tätige schon eigene - aktive oder passive - Erfahrungen mit entdeckendem Lernen gesammelt haben. Auch von Ihnen, als Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann erwartet werden, dass sie bereits einiges darüber wissen, zumindest eine eigene Meinung dazu haben, dass ihnen aber auch bewusst ist, dass noch vieles dazu geklärt werden sollte.
Daher folgende Fragen an Sie:→ Was ich über Entdeckendes Lernen schon weiß: ........
→ Was ich noch nicht weiß: Meine Fragen: ......................
Hinweis: Zu jeder Frage k ein kurzes Brainstorming und die produzierten Ideen aufschreiben. Wichtige Fragen können in der Veranstaltung geklärt werden.
Mit diesen beiden Aufgaben werden zweifellos eigene Denkprozesse über das Tema der Veranstaltung angeregt. Beim entdeckungsorientierten Lernen sind solche, auch als kognitiv bezeichnete Prozesse für das Selbst-Herausfinden von Wissen sogar unverzichtbar. Die Orientierung auf Denkprozesse entspricht sogar einem Grundprinzip aller Versionen und Varianten entdeckenden Lernens.
Allerdings wird das auch im aktuellen Unterricht, selbst im Studium oft nicht beachtet. Es gibt aber Möglichkeiten, dieses und andere Prinzipien und Merkmale entdeckungsorientierter Instruktion schrittweise und progressiv auf höchst einfache Art zu implementieren (z. B. mit der Stop-Point-Methode).
In der Veranstaltung wird auf - weitere grundlegende Prinzipien, - auf definierende Merkmale, - zugrundeliegende Modelle, - deren Weiterentwicklungen, und nicht zuletzt - auf ein Spektrum an praktischen Methoden für alle Fächer und Schulstufen eingegangen werden.
In jeder der sechs Doppelstunden sind zudem auf die eigenen Fächer bezogene Aktivitäten eingebaut (sie lassen sich ohne weiteres als wissensgenerierende Lernaufgaben auffassen). Auch der eigene Wissensstand kann so selbst überprüft werden.
_____________________________________________________________
Hier noch eine leicht verständliche kurze Beschreibung Entdeckenden Lernens.
Quelle: Neber, H. (2009). Entdeckendes Lernen, In K.-H- Arnold, U. Sandfuchs & J. Wichmann (Hrsg.), Handbuch Unterricht. 2. aktualisierte Auflage (214-2189. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Entdeckendes Lernen
Unter der Bezeichnung „entdeckendes Lernen“ (EL) werden eine Reihe unterschiedlicher Instruktionsmethoden zusammengefasst. Deren gemeinsames Merkmal ist, dass stets solche Lernprozesse ermöglicht werden, die sich auf kognitive Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler stützen. Wissen wird also durch im Unterricht ermöglichtes oder angeregtes eigenes Nachdenken generiert und E.L. ist als konstruktivistischer Ansatz der Instruktion einzuordnen. Historisch lässt er sich zumindest bis Dewey (How we think) zurückführen. Den wohl wichtigsten Anstoß haben allerdings Ergebnisse der Kognitionsforschung geliefert, die Bruner zusammenfasste (Neber, 1982). Auch nach neueren Erkenntnissen ist selbst generiertes Wissen behaltens- und transferwirksamer als rezeptives Lernen. Zudem wird so intrinsische Motivation gefördert. In den 1970er Jahren sind dazu Curricula für naturwissenschaftliche Fächer entwickelt worden, die neben dem Erwerb transferierbaren fachspezifischen Wissens besonders die Entwicklung von Fertigkeiten selbständigen Forschens anstrebten (inquiry skills). Mit den Ende der 1990er Jahre formulierten amerikanischen Standards für den naturwissenschaftlichen Unterricht haben Methoden entdeckenden Lernens (auch als inquiry oder forschendes Lernen bezeichnet) nun auch im deutschen Sprachraum erneut aktuelle Bedeutung erlangt.
Drei Grundversionen ELs sind zu unterscheiden (vgl. Neber, 2006): EL durch Konfliktinduktion und –lösung, EL durch Beispiele und Erklären sowie EL durch Explorieren und Experimentieren.
Ein dosiertes Ausmaß an kognitiver Konfliktinduktion im Unterricht kann durch Darbietung widersprüchlicher Information oder, wie in Suchmans „inquiry training“ (Neber, 1982) durch Präsentation physikalischer Versuche mit überraschendem Ausgang erzeugt werden. Daraus resultiert kognitives Ungleichgewicht, das im optimalen Fall Neugier als motivationale Voraussetzung für weiteres Fragenstellen und gezielte Informationssuche der Schüler auslöst. EL durch Konfliktinduktion und –lösung kann dazu beitragen, dass Schüler ihr bisheriges Wissen umstrukturieren (conceptual change). Zur Realisierung stehen Modelle von Lernzyklen zur Verfügung (s. Neber, 2006). In stark gelenkter Form findet es sich beim sokratischen Lehren.
EL durch Beispiele und Erklären ist aus Forschungen zum Erwerb von Begriffen abgeleitet und repräsentiert die früheste Version ELs. Grundidee ist, Lernenden lediglich Beispiele oder Fälle von zu erwerbenden Begriffen zusammen mit Nicht-Beispielen zu bieten. Durch Analyse und Vergleich solcher Lernmaterialien induzieren Schüler die definierenden Merkmale und konstruieren ihr Wissen über konkrete (z. B. Haushaltwaren) und abstrakte Begriffe (z. B. chemische Reaktion) somit durch eigene kognitive Aktivitäten. Zur Analyse von Beispielen/Fällen sollten allerdings erforderliche Fertigkeiten (z. B. Selbsterklärungsstrategien) vermittelt werden.
Die komplexeste Version ELs ist das Lernen durch Explorieren und Experimentieren, das auch als forschendes Lernen bezeichnet wird. Ziel ist die Generierung kausalen Wissens als Resultat eines aktiven Forschungszyklus. Dieser ist in Phasen organisiert, beginnend mit der Beobachtung von Phänomenen, über das Stellen von Untersuchungsfragen, Hypothesenbilden, Planen und Durchführen, Interpretieren und Kommunizieren der Resultate. Für Schüler ist es schwierig, vollständige Forschungszyklen zu organisieren. Daher sollte von zunächst stark gelenkten Formen zu offeneren Formen übergegangen werden. Für alle Versionen ELs gilt, dass sie von stark gelenkt bis weitgehend schülergesteuert durchgeführt werden können. Völlig ungelenkte Formen ELs finden sich allerdings nicht. Es wäre daher ein Missverständnis, EL mit ungelenktem Lernen zu verwechseln.
Einführende Literatur
Neber, H, (Hg.) (31982): Entdeckendes Lernen. Weinheim – Neber, H. (2006): Entdeckendes Lernen. In: D.H. Rost (Hg.): Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. 3. überarb. Aufl. Weinheim
Heinz Neber
In dieser Veranstaltung lernt der Student den Einsatz von FPGAs kennen. Hierzu wird an den jeweiligen Versuchsterminen, mit der Hardwarebeschreibungssprache Verilog, Code für eine FPGA-Anwendung erzeugt und auf einem FPGA-Board getestet.
Die Anmeldung für das Praktikum ausschließlich über Moodle. Des Weiteren ist eine vorherige Belegung des Kurses im LSF verpflichtend.
Das Praktikum hat offiziell 9 Einzelplätze.
Anmeldezeitraum: vom 01.04.2024, 12:00 bis 15.04.2023, 23:59.
Die verplichtende Vorveranstaltung findet am 16.04.2024 um 14:00 Uhr im EBS Praktikumsraum in der zweiten Etage in BB statt.
Weiterhin wird darauf Aufmerksamgemacht, dass das Praktikum, die Versuchsunterlagen und die abschließende Prüfung ausschließlich auf deutsch angeboten werden.
| Praktikum: | Nach Absprache. |
Providing students with an introduction to Canadian Studies, "Environment and Care: Canadian Perspectives" focuses on a number of recent developments in Canada through the lens of Environment and Care, which we see as key concepts for a future-oriented and sustainable understanding of different facets of the country: the term "environment" refers not only to air, water, and land in or on which humans, animals, and plants exist, but also to the circumstances, objects, or conditions that surround humans, animals, and plants. The term "care," in turn, implies "everything we do to maintain, continue, and repair our ‘world’ so we can live in it as well as possible. That world includes our bodies, our selves, and our environment, all of which we seek to interweave in a complex, life-sustaining way" (Tronto/Fisher 1990, 40). Offering students a multidisciplinary approach to understanding Canada via the concepts of Environment and Care, the lecture series will specifically engage the following fields: Histories and Politics; Indigenous Contexts; Intersectional Issues; Literatures and Media; Mountain and Glacier Studies; Multiculturalism and Federalism; Urban Visions and Realities.
This class will be run as a Collaborative Online International Learning (COIL) class in the Aurora University Alliance.