Detaillierte Informationen unter http://www.tdr.wiwi.uni-due.de/studium-lehre/
- Lehrende(r): Julius Flohr
- Lehrende(r): Dirk Hoffstadt
- Lehrende(r): Erwin P. Rathgeb
- Lehrende(r): Irfan Simsek
- Lehrende(r): Ekaterina Volodina
Detaillierte Informationen unter http://www.tdr.wiwi.uni-due.de/studium-lehre/
In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, was den Menschen von anderen Tieren unterscheidet, welche Rolle dabei Kooperation spielt und wie sich kooperative Kommunikation auf technische Anwendungen übertragen lässt. Um sich einer Antwort zu nähern, werden zentrale Aspekte und Theorien der Kommunikationspsychologie beleuchtet und gemeinsam kritisch diskutiert. Das Seminar wird überwiegend in deutscher Sprache abgehalten.
Die an der Universität Duisburg-Essen realisierte Kommunikationswissenschaft setzt bei der Beschreibung und Analyse zwischenmenschlicher Kommunikation unter Berücksichtigung all ihrer Varianten in institutionellen und organisationalen Kontexten an, einschließlich der Verwendung von Kommunikationstechnologien. Kommunikation wird grundsätzlich verstanden als Bedingung der Möglichkeit von Reflexion, Selbstreflexion und Orientierung und damit als menschliches Leben in Gemeinschaft ermöglichend. Für die begriffliche Gegenstandsbestimmung ist leitend, dass Kommunikation als zeichenbasierte Koorientierung selbst nur als soziales und damit überindividuelles Ereignis spezifischer Struktur beschreibbar ist, das sich in Verflechtungen der Zeit, des Raums, semiotischer Ressourcen, konkreter Akteure und Kompetenzen sowie expliziten und impliziten normativen Strukturen gesellschaftlicher Praxisfelder und gegebenenfalls digitaler Technologien realisiert und dynamisiert.
Um die Etablierung einer so interdisziplinär integrierten Erforschung humanspezifischer Kommunikation hat sich in Deutschland als einer der ersten der Bonner Kommunikationsforscher Gerold Ungeheuer verdient gemacht. Nach einer Einführung durch die Dozentin in den wissenschaftlichen Werdegang dieses deutschen Kommunikationswissenschaftlers werden wir in Form von studentischen Kurzreferaten und anschließender Diskussion den Blick darauf richten, wie Gerold Ungeheuer während seiner Zeit als Leiter des Bonner Instituts für Kommunikationsforschung und Phonetik eine sozialwissenschaftlich orientierte Kommunikationsforschung etablierte und die Bausteine einer grundlagenorientierten allgemeinen Kommunikationstheorie entwickelte, die sich mit Fragen kommunikativer Verstehensleistungen bzw. mit Kommunikationsphänomenen in all ihren Ausprägungen auseinandersetzt. Anhand der Primärliteratur werden wir zentrale Aspekte und Begriffe seiner kommunikationstheoretischen Überlegungen und Ansprüche besprechen und im Kontext aktueller Forschung einordnen.
Von den Seminarteilnehmer*innen wird die Übernahme eines Kurzreferates, die Bereitschaft zur Lektüre der Seminartexte sowie die aktive Teilnahme an den Diskussionen erwartet.
Zur Vorbereitung auf das Seminar wird die Lektüre des folgenden Buches dringend empfohlen:
Gerold Ungeheuer: Einführung in die Kommunikationstheorie. Unter Mitarbeit und mit einem Nachtrag von Johann G. Juchem. 3., völlig neu eingerichtete Auflage, hrsg. und eingel. v. Karin Kolb, Jens Loenhoff und H. Walter Schmitz. Münster: Nodus Publikationen. 2010. (Signifikation. Beiträge zur Kommunikationswissenschaft. 7.).
Die weitere Literatur des Seminars wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
Mündliche Kommunikation hat einen großen Stellenwert im Studium. In Referaten präsentieren Studierende einem Kurs ihr erarbeitetes Wissen und in mündlichen Prüfungen müssen Sie ihren Dozentinnen und Dozenten ihr Können unter Beweis stellen.
Im Seminar legen wir einen Schwerpunkt auf den Themenkomplex Referieren und Präsentieren und die damit verknüpften Anforderungen. Mit den verschiedenen anderen Gesprächssituationen im Studium beschäftigen wir uns überblicksartig: mündliche Prüfungen, mündliche Mitarbeit im Seminar und Sprechstunden.
Lernziele:
Kommunikative Gattungen sind verfestigte Formen der Kommunikation, die sich durch eine typisch wiederkehrende Ablaufstruktur auszeichnen. Die damit verbundenen kommunikativen Muster sind uns aus unserem gesellschaftliche Wissensvorrat heraus mehr oder weniger explizit vertraut und können in bestimmten Situationen zur Handlungsentlastung beitragen. Kommunikative Gattungen erfüllen im Wesentlichen eine Funktion, die auf die situative Lösung spezifischer kommunikativer Probleme zielt. In der Wissenschaftskommunikation hat sich bspw. die PowerPoint-Präsentation als kommunikative Gattung der Wissensvermittlung etabliert. In dem Seminar werden die Grundlagen der Gattungstheorie und die methodologischen Prinzipien der Gattungsanalyse behandelt, die sich methodisch auf die Konversationsanalyse stützt. In der lektürebasierten Vorbereitung der Seminareinheiten werden zudem konkrete Bezüge zu empirischen Analysen von kommunikativen Gattungen (u.a. Moral, Predigt, Klatsch, Planung) hergestellt. Darüber hinaus blicken wir auf einige Weiterentwicklungen der ursprünglich auf gesprochene Sprache fokussierten Analyse unterschiedlicher Gattungen, in denen nunmehr auch die Performanz, die Visualität und Materialität der Kommunikation berücksichtigt wird.
Die theoretische Perspektive auf Kommunikation und Handeln bestimmt grundlegend, wie wir Sozialität verstehen und auffassen. An der Geschichte des Handlungsbegriffs (von Weber, Schütz, Habermas, Luckmann etc.) lässt sich aufzeigen, dass sich das Verständnis von Handeln zunehmend verändert hat und wissenschaftliche Strömungen und gesellschaftliche Entwicklungen mitreflektiert. Mit dem (Grund)Begriff des „kommunikativen Handelns“ wird im Seminar eine spezifische Lesart des Handlungsbegriffs diskutiert und analysiert, die auf dem „kommunikativen Konstruktivismus“ (Keller et al. 2013; Knoblauch 2017) aufbaut. Gemeinsam erarbeitet werden im Seminar zunächst die theoretischen und begrifflichen Grundzüge des Kommunikativen Konstruktivismus, die im weiteren Verlauf in Bezug zu einigen zeitgenössischen Theorieströmungen (u.a. Praxis, ANT) gesetzt werden. Davon ausgehend soll schließlich die empirische Anwendung des Konzeptes des kommunikativen Handelns anhand ausgewählter Studien (u.a. zu Gewalt, Körperwissen im Sport, Wissenschaftskommunikation) veranschaulicht und vor dem Hintergrund seiner Aussagekraft reflektiert werden.
Modulveranstaltung, ehemals Seminare "Persönlichkeitsentwicklung durch Arbeit und Beruf" und "Lernschwierigkeiten und Motivation"
Nach erfolgreichem Beenden dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, Persönlichkeitskompetenz und Selbstwertgefühl auf Basis theoretischer Grundlagen zu entwickeln und kritisch zu reflektieren sowie die Zusammenhänge zwischen Lernschwierigkeiten, Motivation und Sozialisation zu erläutern. Darüber hinaus können sie diese Zusammenhänge unter Berücksichtigung inklusiver Berufsbildung und der damit in Verbindung stehenden Anforderungen an das Bildungspersonal analysieren. Zudem sind die Studierenden dazu fähig, die wesentlichen Konzepte zur Persönlichkeitsentwicklung und Motivation in eigenen Unterrichtseinheiten zu nutzen sowie Lehr-Lernarrangements vor dem Hintergrund motivationaler und sozialisatorischer Aspekte zu bewerten und deren Folgen zu beurteilen.
Zur Teilnahme an der Veranstaltung „Modellierung eines technischen Systems“ ist eine Anmeldung bis zum 13.10.22 (12:00 Uhr) in diesem moodle-Kurs erforderlich. Den Einschreibeschlüssel erhalten Sie per E-Mail bei Frau Letzner.
In diesem Seminar steht die Frage der
Komplexität im Zentrum, die für Pädagogen in doppelter Weise relevant
ist: Erstens ist der Gegenstand der Pädagogik komplex und lässt sich
nicht in kausale Regeln fassen, zweitens ist die Erziehungswissenschaft
selbst inzwischen eine derart unüberschaubare Disziplin, dass unmöglich
alle Erkenntnisse berücksichtigt, gegeneinander abgewogen und in ein in
sich konsistentes Theoriegebäude überführt werden könnten. |
Der Kursraum für alle KomPROs, die weiter Arbeitseinheiten für E2-Credits erwerben wollen.
Hier finden Studierende der Geisteswissenschaften alle Infos und Angebote zum KomPRO-ABC – Austausch | Beratung | Crashkurse.
Das
Seminar untersucht am Beispiel ausgewählter Fälle (ZAR, Sudan, Liberia, Kongo,
Somalia) unterschiedliche Konfliktarten und Konfliktverläufe sowie deren Bearbeitung
auf staatlicher, regionaler und internationaler Ebene. Im Rahmen der
Veranstaltung werden die Ursachen für die Kriegsanfälligkeit vieler
afrikanischer Länder und die diversen staatlichen und privaten Akteure von
inner- und zwischenstaatlichen Gewaltkonflikten auf dem Kontinent beleuchtet.
Neben der Konfliktanalyse steht die militärische und zivile Konfliktbearbeitung
mit einem besonderen Fokus auf die Rolle internationaler und regionaler
Organisationen im Fokus.
Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (SPU-ESE) stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an diesem Ansatz an und geht der Frage nach, inwieweit beziehungsorientierte Arbeit eine Chance für die Bearbeitung von Konflikten mit Schüler*innen im SPU-ESE darstellt. Zur Beantwortung dessen, sollen aktuelle behavioristische Verfahrensweisen kritisch hinterfragt und demgegenüber die beziehungsfördernden Methoden diskutiert werden. Hierfür werden wir uns mit den dem Restorative Practices Approach zugrundeliegenden theoretischen Konzepten der Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse, Scham und Beschämung sowie Kommunikationsfähigkeiten auseinandersetzten.
Nach dieser grundlegenden inhaltlichen Einführung in die Themenstellung werden die Studierenden bei der Planung eines eigenen Forschungsprojektes angeleitet, das sie im Laufe des zweiten Semesters (IV2.1) durchführen und abschließend präsentieren.
Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
IV.2.1: Konflikte in Schule und Unterricht annehmen – Beziehungsorientierte Wege zur Gestaltung schulischer Inklusion im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (Teil 1) – Malte Thiede
Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (SPU-ESE) stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an diesem Ansatz an und geht der Frage nach, inwieweit beziehungsorientierte Arbeit eine Chance für die Bearbeitung von Konflikten mit Schüler*innen im SPU-ESE darstellt. Zur Beantwortung dessen, sollen aktuelle behavioristische Verfahrensweisen kritisch hinterfragt und demgegenüber die beziehungsfördernden Methoden diskutiert werden. Hierfür werden wir uns mit den dem Restorative Practices Approach zugrundeliegenden theoretischen Konzepten der Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse, Scham und Beschämung sowie Kommunikationsfähigkeiten auseinandersetzten.
Nach dieser grundlegenden inhaltlichen Einführung in die Themenstellung werden die Studierenden bei der Planung eines eigenen Forschungsprojektes angeleitet, das sie im Laufe des zweiten Semesters (IV2.1) durchführen und abschließend präsentieren.
Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
Bitte beachten Sie, dass in der ersten Sitzung detaillierte Informationen zur Organisation des Seminars und Prüfungen bekannt gegeben werden.
IV.2.1: Konflikte in Schule und Unterricht annehmen – Beziehungsorientierte Wege zur Gestaltung schulischer Inklusion im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (Teil 1) – Malte Thiede
Schüler*innen, die mit ihrem Verhalten in der Schule auffallen, stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit sog. sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (FSP ESE) rücken hierbei in den Fokus.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an diesem Ansatz an und geht der Frage nach, inwieweit beziehungsorientierte und verstehende Arbeit eine Chance für die Bearbeitung von Konflikten mit Schüler*innen, die mit ihrem Verhalten in der Schule auffallen, darstellt. Zur Beantwortung dessen, sollen aktuelle behavioristische Verfahrensweisen kritisch hinterfragt und demgegenüber die beziehungsfördernden Methoden diskutiert werden. Hierfür werden wir uns mit den dem Restorative Practices Approach zugrundeliegenden theoretischen Konzepten der Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse sowie Scham und Beschämung im Kontext Schule auseinandersetzten.
Nach dieser grundlegenden inhaltlichen Einführung in die Thematik werden die Studierenden bei der Planung eines eigenen Forschungsprojektes angeleitet, das sie im Laufe des zweiten Semesters (IV2.2) durchführen und abschließend präsentieren.
Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
Bitte beachten Sie, dass in der ersten Sitzung detaillierte Informationen zur Organisation des Seminars und Prüfungen bekannt gegeben werden.
IV.2.2: Teil 2: Konflikte in Schule und Unterricht annehmen – Beziehungsorientierte Wege zur Gestaltung schulischer Inklusion im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (Teil 2) – Malte Thiede
Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (SPU-ESE) stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an den in Teil 1 erarbeiteten Inhalten zum beziehungsorientierten Umgang mit Konflikten in der Schule an (Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse, Schamtheorie) und unterstützt die Studierenden auf Grundlage der gewonnen Ansätze (insbesondere des Restorative Practice Approaches) bei der Konzeption, Durchführung und Reflexion eines eigenen Studien-, Unterrichts- und/oder Forschungsprojektes. Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
Bitte beachten Sie, dass in der ersten Sitzung detaillierte Informationen zur Organisation des Seminars und Prüfungen bekannt gegeben werden.
Die zum Seminar zugelassenen Studierenden werden automatisch in einen Moodle-Raum eingetragen und erhalten auch dort weitere Informationen.
Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (SPU-ESE) stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an den in Teil 1 erarbeiteten Inhalten zum beziehungsorientierten Umgang mit Konflikten in der Schule an (Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse, Schamtheorie) und unterstützt die Studierenden auf Grundlage der gewonnen Ansätze (insbesondere des Restorative Practice Approaches) bei der Konzeption, Durchführung und Reflexion eines eigenen Studien-, Unterrichts- und/oder Forschungsprojektes. Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
Bitte beachten Sie, dass in der ersten Sitzung detaillierte Informationen zur Organisation des Seminars und Prüfungen bekannt gegeben werden.
Schüler*innen, die mit ihrem Verhalten in der Schule auffallen, stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit sog. sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (FSP ESE) rücken hierbei in den Fokus.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an den in Teil 1 erarbeiteten Inhalten zum beziehungsorientierten Umgang mit Konflikten in der Schule an (Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse, Schamtheorie) und unterstützt die Studierenden auf Grundlage der gewonnen Ansätze (insbesondere des Restorative Practice Approaches) bei der Konzeption, Durchführung und Reflexion eines eigenen Studien-, Unterrichts- und/oder Forschungsprojektes. Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
Bitte beachten Sie, dass in der ersten Sitzung detaillierte Informationen zur Organisation des Seminars und Prüfungen bekannt gegeben werden.
Schüler*innen, die mit ihrem Verhalten in der Schule auffallen, stellen Lehrkräfte in inklusiven Schulkontexten vor besondere Herausforderungen. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit sog. sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung (FSP ESE) rücken hierbei in den Fokus.
Im nationalen Raum dominieren in diesem Förderschwerpunkt nach wie vor sehr stark Programme, die eher auf eine Verhaltensänderung von Kindern und Jugendlichen abzielen und damit einen reaktiven Charakter aufweisen.
Im Projekt RAISE - Restorative Approaches in Inclusive School Environments wurde ein Fortbildungsprogramm zum Umgang mit Konflikten im inklusiven Unterricht entwickelt, das hierbei einen neuen Weg geht und einen präventiven Ansatz liefert, der Schulen zum professionellen Umgang mit Konflikten im Unterricht befähigt, indem der Schwerpunkt auf dem Aufbau förderlicher pädagogischer Beziehungen im Klassenverband liegt.
Das Seminar setzt an diesem Ansatz an und geht der Frage nach, inwieweit beziehungsorientierte und verstehende Arbeit eine Chance für die Bearbeitung von Konflikten mit Schüler*innen, die mit ihrem Verhalten in der Schule auffallen, darstellt. Zur Beantwortung dessen, sollen aktuelle behavioristische Verfahrensweisen kritisch hinterfragt und demgegenüber die beziehungsfördernden Methoden diskutiert werden. Hierfür werden wir uns mit den dem Restorative Practices Approach zugrundeliegenden theoretischen Konzepten der Bindungstheorie, psychosozialen Grundbedürfnisse sowie Scham und Beschämung im Kontext Schule auseinandersetzten.
Nach dieser grundlegenden inhaltlichen Einführung in die Thematik werden die Studierenden bei der Planung eines eigenen Forschungsprojektes angeleitet, das sie im Laufe des zweiten Semesters (IV2.2) durchführen und abschließend präsentieren.
Auf diese Weise sollen die Studierenden als angehende Lehrkräfte unterstützt werden, um Schüler*innen und ihrem als herausfordernd erlebten Handlungsweisen zukünftig professionell begegnen zu können.
Bitte beachten Sie, dass in der ersten Sitzung detaillierte Informationen zur Organisation des Seminars und Prüfungen bekannt gegeben werden.