Lernumgebung zur Vorlesung Finanzierung und Bewertung (SS)
| Veranstaltung | Dozent / Übungsleiter | Termin | Kontakt |
| Vorlesung | Prof. Dr. Andreas Wömpener |
Online |
andreas.woempener@uni-due.de |
- Lehrende(r): Maik Olbering
- Lehrende(r): Andreas Wömpener
Lernumgebung zur Vorlesung Finanzierung und Bewertung (SS)
| Veranstaltung | Dozent / Übungsleiter | Termin | Kontakt |
| Vorlesung | Prof. Dr. Andreas Wömpener |
Online |
andreas.woempener@uni-due.de |
Im Sommersemester 2023 findet keine Präsenzvorlesung oder -übung
mehr statt, da die Veranstaltung ausläuft! Es findet lediglich eine
Prüfung am Ende des Semesters statt. Weitere Informationen dazu finden
Sie auf der Seite der Fakultät unter „Sonstiges“: https://www.msm.uni-due.de/studium/informationsmaterialien/
Im Bereich der Software-Sicherheit und Kryptographie ist es wichtig, theoretische Grundlagen zu besitzen, aufgrund derer die Sicherheit von Verfahren und Protokollen bewertet werden kann. Im Rahmen dieser Vorlesung werden sowohl komplexitätstheoretische als auch semantische Grundlagen zu diesem Gebiet vermittelt. Inhalte im Einzelnen:
Im Bereich der Software-Sicherheit und Kryptographie ist es wichtig, theoretische Grundlagen zu besitzen, aufgrund derer die Sicherheit von Verfahren und Protokollen bewertet werden kann. Im Rahmen dieser Vorlesung werden sowohl komplexitätstheoretische als auch semantische Grundlagen zu diesem Gebiet vermittelt. Inhalte im Einzelnen:
Vortragsreihe Ambiguität und Gender. Das Dritte Geschlecht in Geschichte und Gegenwart
Prof. Dr. Patricia Plummer, Prof. Dr. Frank Becker, Forschungsgruppe Ambiguität und Unterscheidung FOR 2600, in Kooperation mit dem Essener Kolleg für GeschlechterforschungInhalte
Nicht zuletzt durch ein Urteil des bundesdeutschen Verfassungsgerichts vom November 2017, das ein „drittes Geschlecht“ anerkennt, ist die binäre Geschlechterordnung, die westliche Gesellschaften seit dem späten 18. Jahrhundert geprägt hat, in Frage gestellt worden. In der Gegenwart werden neue Geschlechtsidentitäten jenseits des Gegensatzes männlich/weiblich gelebt. Auch der Blick in die Geschichte wird geschärft: Welche Geschlechterrollen existierten – in unterschiedlichen Ländern und Kulturen – in der Vergangenheit? Wie wurden sie in Literatur und Kunst, aber auch in anderen Medien modelliert, beobachtet und verhandelt? Die Vortragsreihe wird sich anhand von ausgewählten Beispielen mit der Irritation der binären Geschlechterordnung durch Rollenwechsel, fehlende Eindeutigkeit und/oder die Etablierung dritter Formen beschäftigen.
LernzieleDie Vortragsreihe findet in Kooperation mit dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung im Rahmen des Forschungsforum Gender statt. Sie verfolgt das Ziel, Studierende sowie andere Interessierte in Fragestellungen rund um die Themen geschlechtliche Ambiguität, (Trans-)Gender und Drittes Geschlecht einzuführen. Die Vorlesungsreihe zeigt, welche Forschungsvorhaben aktuell bearbeitet werden und welchen vielgestaltigen Beitrag sie zur wissenschaftlichen Diskussion und zur Weiterentwicklung der Genderforschung leisten. Das Vortragsprogramm der Reihe bringt Wissenschaftler*innen der Universität Duisburg-Essen und externe Referent*innen zusammen. Die einzelnen Beiträge sprechen ein interdisziplinär zusammengesetztes Publikum an. Die Bandbreite der behandelten Themen ermöglicht einen Einblick in kulturwissenschaftliche und historische Fragestellungen aus Geschlechterperspektive und lädt dazu ein, mit Vortragenden aus unterschiedlichen Fachbereichen in die Diskussion einzutreten.
Literatur
Helms, Tobias (2015): Brauchen wir ein drittes Geschlecht? Reformbedarf im deutschen (Familien-) Recht nach Einführung des § 22 Abs. 3 PStG. Berlin.
Hirschauer, Stefan (1993; 21999): Die soziale Konstruktion der Transsexualität. Über die Medizin und den Geschlechtswechsel. Frankfurt a.M.
Kastner, Kristin (2008): Hermaphroditische Körper. Zweigeschlechtlichkeit als kulturelle Konstruktion. Saarbrücken.
Klöppel, Ulrike (2010): XX0XY ungelöst. Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin. Eine historische Studie zur Intersexualität. Bielefeld.
Meyerowitz, Joanne (2004): How Sex Changed. A History of Transsexuality in the United States. Cambridge, MA.Weitere Informationen
Die Termine werden gepostet und mit Aushängen im Historischen Institut, im Institut für anglophone Studien sowie vor dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung bekannt gemacht. Die einzelnen Veranstaltungen finden donnerstags von 16:00 Uhr c.t. bis 18:00 Uhr in deutscher oder englischer Sprache statt; im Bedarfsfall werden Ausweichtermine rechtzeitig im LSF und auf der EKfG-Webseite https://www.uni-due.de/ekfg/ekfgvortargsreihe2019 bekannt gegeben. Hier und im Veranstaltungskalender der Universität finden Sie weitere Informationen zur Vortragsreihe. Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen und zur Klausur können Sie gerne über ekfg@uni-due.de an die EKfG-Geschäftsstelle richten; bitte benutzen Sie Ihr E-Mail-Konto der Universität. Am 28.11.2019, 02.01.2020 und 09.01.2020 finden keine Vortragstermine statt.
Studienleistung
zum Erwerb von ECTS-Credits: Klausur am 16.01.2020 (auf
Anfrage benotet)
In dem im Sommersemester 2021 stattfindenden Forschungsseminar zum
Thema „Lebensmittel-Onlinehandel: Empirische Analysen der kundenseitigen Nutzung“ soll
das in den Vorlesungen vermittelte theoretische Wissen im Rahmen eines
realen Forschungsprojektes unter Anleitung der Dozentinnen angewendet
und vertieft werden.

Die Veranstaltung dient dazu, ein Verfahren der qualitativen Bildungsforschung vertieft kennen zu lernen, selbst anzuwenden und theoretisch rückzubinden. Inhaltlich werden dabei Fragen der Hochschulsozialisations- und Fachkulturforschung sowie der (erwachsenen-)pädagogischen Professionsforschung aufgegriffen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem „Fachhabitus“ von Studierenden der Erziehungswissenschaft und danach, inwiefern deren Formen der Aneignung des Studiums und die Entwicklung des disziplinären Selbstverständnisses mit dem biographisch erworbenen „milieuspezifischen Habitus“ zusammenhängen. Dazu sollen in Interviewteams lebensgeschichtliche Interviews mit Studierenden der Erziehungswissenschaft (möglichst mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung/ Weiterbildung) geführt werden. Die Erhebungen sollen vorzugsweise in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden und werden im Sommersemester 23 im Seminar „Forschungswerkstatt II“ hermeneutisch ausgewertet. So besteht im Rahmen des zweisemestrigen Moduls die Möglichkeit, alle Etappen des Forschungsprozesses kennen zu lernen.
Elemente des Seminars sind: (kurzer) Überblick über Methoden der qualitativen (Weiter-)Bildungsforschung, Einarbeitung in die Theorie und in das Themenfeld, Konkretisierung der Fragestellung und Entwicklung des Forschungsdesigns, Einarbeitung in die Methode, Konzeption eines Interviewleitfadens, Rekrutierung von Interviewpersonen, Durchführen des Interviews.
Die Veranstaltung dient dazu, ein Verfahren der qualitativen Bildungsforschung vertieft kennen zu lernen, selbst anzuwenden und theoretisch rückzubinden. Inhaltlich werden dabei Fragen der Hochschulsozialisations- und Fachkulturforschung sowie der (erwachsenen-)pädagogischen Professionsforschung aufgegriffen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem „Fachhabitus“ von Studierenden der Erziehungswissenschaft und danach, inwiefern deren Formen der Aneignung des Studiums und die Entwicklung des disziplinären Selbstverständnisses mit dem biographisch erworbenen „milieuspezifischen Habitus“ zusammenhängen. Dazu sollen in Interviewteams lebensgeschichtliche Interviews mit Studierenden der Erziehungswissenschaft (möglichst mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung/ Weiterbildung) geführt werden. Die Erhebungen sollen vorzugsweise in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden und werden im Sommersemester 23 im Seminar „Forschungswerkstatt II“ hermeneutisch ausgewertet. So besteht im Rahmen des zweisemestrigen Moduls die Möglichkeit, alle Etappen des Forschungsprozesses kennen zu lernen.
Elemente des Seminars sind: (kurzer) Überblick über Methoden der qualitativen (Weiter-)Bildungsforschung, Einarbeitung in die Theorie und in das Themenfeld, Konkretisierung der Fragestellung und Entwicklung des Forschungsdesigns, Einarbeitung in die Methode, Konzeption eines Interviewleitfadens, Rekrutierung von Interviewpersonen, Durchführen des Interviews.
Seit einiger Zeit erfreut sich die Geschichte des Wissens zunehmender Beliebtheit. Galt die Aufmerksamkeit der älteren Wissen(schaft)sgeschichte zunächst vor allem den studierten Gelehrten und der Entstehung der modernen Wissenschaften, so gelangten mit der kulturhistorischen Wende zahlreiche Aspekte frühmoderner Wissensproduktion in den
Fokus, die quer zu der bis dahin vorherrschenden Fortschrittslogik liegen. Das Augenmerk solcher wissenshistorischen Forschungen richtet sich stärker auf die Funktionen des Wissens, seine Akteure, Praktiken und Institutionen. Auf diese Weise werden nicht nur die „kulturelle Situiertheit“ des Wissens und seine historische Wandelbarkeit deutlich, sondern auch Wissensbestände in den Blick genommen, die wie Magie, Aberglaube und Alltagswissen jenseits eines engen Wissensbegriffs liegen.
Die Vorlesung gewährt einen Einblick in die Geschichte von Wissen und Wissenschaft in den drei Jahrhunderten zwischen 1500 und 1800 und damit in eines der produktivsten Forschungsfelder der letzten drei Jahrzehnte. Im Zentrum des Interesses steht die Frage nach den verschiedenen Orten, Akteuren, Medien und Praktiken der Wissensproduktion,Literaturhinweise:
Peter Burke, Papier und Marktgeschrei. Die Geburt
der Wissensgesellschaft, Berlin 2001; Richard van Dülmen / Sina Rauschenbach
(Hg.), Macht des Wissens. Die Entstehung der modernen Wissensgesellschaft,
Köln-Weimar-Wien 2004; Jörg Rogge, Tradieren, Vermitteln, Anwenden. Zum Umgang
mit Wissensbeständen in spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten
(Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften, Bd. 6), Berlin 2008.
Die Vorlesung "Grundlagen des Magnetismus" vermittelt ein Grundwissen über magnetische Phänomene, Materialien und Anwendungen: