- Lehrende(r): Bernhard Schröder
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Strukturen und Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die ‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen, Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob nicht-westliche Ordnungsvorstellungen aufgenommen werden können. An einigen für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
Lernziele
Die Studierenden verstehen zentrale Probleme bisheriger Versuche internationalen Regierens. Sie können unterschiedliche Global Governance-Konzepte unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abwägen. Sie können die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung auf das Regulierungspotenzial bestehender Architekturen und theoretischer Entwürfe von globalem Regieren einschätzen. Sie verstehen, welchen Stellenwert Entwicklungsländer in der Global Governance haben und welche Legitimitätsprobleme sich daraus für internationale Regulierungsmechanismen ergeben.
Literatur
- Baylis, John & Smith, Steve (Hg.) (2017). The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
- Dingwerth, K. & Pattberg, P. (2006). Global Governance as a Perspective on World Politics. In: Global Governance, 12:2, 185-203.
- Glaab, Katharina/Fuchs, Doris (2018): Globalisierung, Global Governance und internationale Politik. In: Sauer, Frank/Masala, Carlo (Hrsg.): Handbuch Internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer VS, S. 991-1015.
- Weiss, T.G. (2014). Rethinking Global Governance? Complexity, Authority, Power, Change. In: International Studies Quarterly, 58:1, 207-215.
Weitere Hinweise
Von den Studierenden wird im
Verlaufe des Seminars ein mündlicher oder schriftlicher Input erwartet.
Das Seminar schließt voraussichtlich mit einer mündlichen Prüfung ab.
Aufgrund
der nach wie vor anhaltenden Covid-19 Pandemie wird die Veranstaltung
vorwiegend virtuell durchgeführt. Sollte die Infektionslage es zulassen,
ist jedoch geplant,
eine begrenzte Zahl von Veranstaltungen in
Präsenz auf dem Campus durchzuführen. Nähere Informationen hierzu gehen
den TeilnehmerInnen Ende Oktober zu.
- Lehrende(r): Carmen Wunderlich
Strukturen und Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die ‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen, Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob nicht-westliche Ordnungsvorstellungen aufgenommen werden können. An einigen für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
Lernziele
Die Studierenden verstehen zentrale Probleme bisheriger Versuche internationalen Regierens. Sie können unterschiedliche Global Governance-Konzepte unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abwägen. Sie können die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung auf das Regulierungspotenzial bestehender Architekturen und theoretischer Entwürfe von globalem Regieren einschätzen. Sie verstehen, welchen Stellenwert Entwicklungsländer in der Global Governance haben und welche Legitimitätsprobleme sich daraus für internationale Regulierungsmechanismen ergeben.
Literatur
- Baylis, John & Smith, Steve (Hg.) (2017). The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
- Dingwerth, K. & Pattberg, P. (2006). Global Governance as a Perspective on World Politics. In: Global Governance, 12:2, 185-203.
- Glaab, Katharina/Fuchs, Doris (2018): Globalisierung, Global Governance und internationale Politik. In: Sauer, Frank/Masala, Carlo (Hrsg.): Handbuch Internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer VS, S. 991-1015.
- Weiss, T.G. (2014). Rethinking Global Governance? Complexity, Authority, Power, Change. In: International Studies Quarterly, 58:1, 207-215.
Weitere Hinweise
Von den Studierenden wird im
Verlaufe des Seminars ein mündlicher oder schriftlicher Input erwartet.
Das Seminar schließt voraussichtlich mit einer mündlichen Prüfung ab.
Aufgrund
der nach wie vor anhaltenden Covid-19 Pandemie wird die Veranstaltung
vorwiegend virtuell durchgeführt. Sollte die Infektionslage es zulassen,
ist jedoch geplant,
eine begrenzte Zahl von Veranstaltungen in
Präsenz auf dem Campus durchzuführen. Nähere Informationen hierzu gehen
den TeilnehmerInnen Ende Oktober zu.

- Lehrende(r): Carmen Wunderlich
Strukturen und Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die ‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen, Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob und inwiefern nicht-westliche Ordnungsvorstellungen aufgenommen werden können. An einigen für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
Lernziele
Die Studierenden verstehen zentrale Probleme bisheriger Versuche internationalen Regierens. Sie können unterschiedliche Global Governance-Konzepte unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abwägen. Sie können die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung auf das Regulierungspotenzial bestehender Architekturen und theoretischer Entwürfe von globalem Regieren einschätzen. Sie verstehen, welchen Stellenwert Entwicklungsländer in der Global Governance haben und welche Legitimitätsprobleme sich daraus für internationale Regulierungsmechanismen ergeben.
Literatur
- Baylis, John & Smith, Steve (Hg.) (2017). The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
- Dingwerth, K. & Pattberg, P. (2006). Global Governance as a Perspective on World Politics. In: Global Governance, 12:2, 185-203.
- Glaab, Katharina/Fuchs, Doris (2018): Globalisierung, Global Governance und internationale Politik. In: Sauer, Frank/Masala, Carlo (Hrsg.): Handbuch Internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer VS, S. 991-1015.
- Weiss, T.G. (2014). Rethinking Global Governance? Complexity, Authority, Power, Change. In: International Studies Quarterly, 58:1, 207-215.
Weitere Hinweise
Von den Studierenden wird im
Verlaufe des Seminars ein mündlicher oder schriftlicher Input erwartet.
Das Seminar schließt voraussichtlich mit einer mündlichen Prüfung ab.

- Lehrende(r): Carmen Wunderlich
Strukturen und Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die ‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen, Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob und inwiefern nicht-westliche Ordnungsvorstellungen aufgenommen werden können. An einigen für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
Lernziele
Die Studierenden verstehen zentrale Probleme bisheriger Versuche internationalen Regierens. Sie können unterschiedliche Global Governance-Konzepte unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abwägen. Sie können die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung auf das Regulierungspotenzial bestehender Architekturen und theoretischer Entwürfe von globalem Regieren einschätzen. Sie verstehen, welchen Stellenwert Entwicklungsländer in der Global Governance haben und welche Legitimitätsprobleme sich daraus für internationale Regulierungsmechanismen ergeben.
Literatur
- Baylis, John & Smith, Steve (Hg.) (2017). The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
- Dingwerth, K. & Pattberg, P. (2006). Global Governance as a Perspective on World Politics. In: Global Governance, 12:2, 185-203.
- Glaab, Katharina/Fuchs, Doris (2018): Globalisierung, Global Governance und internationale Politik. In: Sauer, Frank/Masala, Carlo (Hrsg.): Handbuch Internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer VS, S. 991-1015.
- Weiss, T.G. (2014). Rethinking Global Governance? Complexity, Authority, Power, Change. In: International Studies Quarterly, 58:1, 207-215.
Weitere Hinweise
Von den Studierenden wird im
Verlaufe des Seminars ein mündlicher oder schriftlicher Input erwartet.
Das Seminar schließt voraussichtlich mit einer mündlichen Prüfung ab.
- Lehrende(r): Tobias Debiel
- Lehrende(r): Carmen Wunderlich
Strukturen und Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die ‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen, Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob und inwiefern nicht-westliche Ordnungsvorstellungen aufgenommen werden können. An einigen für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
Lernziele
Die Studierenden verstehen zentrale Probleme bisheriger Versuche internationalen Regierens. Sie können unterschiedliche Global Governance-Konzepte unterscheiden und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen abwägen. Sie können die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung auf das Regulierungspotenzial bestehender Architekturen und theoretischer Entwürfe von globalem Regieren einschätzen. Sie verstehen, welchen Stellenwert Entwicklungsländer in der Global Governance haben und welche Legitimitätsprobleme sich daraus für internationale Regulierungsmechanismen ergeben.
Literatur
- Baylis, John & Smith, Steve (Hg.) (2017). The Globalization of World Politics. An Introduction to International Relations, 4. Aufl. Oxford: Oxford University Press.
- Dingwerth, K. & Pattberg, P. (2006). Global Governance as a Perspective on World Politics. In: Global Governance, 12:2, 185-203.
- Glaab, Katharina/Fuchs, Doris (2018): Globalisierung, Global Governance und internationale Politik. In: Sauer, Frank/Masala, Carlo (Hrsg.): Handbuch Internationale Beziehungen, Wiesbaden: Springer VS, S. 991-1015.
- Weiss, T.G. (2014). Rethinking Global Governance? Complexity, Authority, Power, Change. In: International Studies Quarterly, 58:1, 207-215.
Weitere Hinweise
Von den Studierenden wird im
Verlaufe des Seminars ein mündlicher oder schriftlicher Input erwartet.
Das Seminar schließt voraussichtlich mit einer mündlichen Prüfung ab.
- Lehrende(r): Tobias Debiel
Strukturen und
Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die
‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus
politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit
die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und
internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich zunächst mit
den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei
sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch
beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen,
Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein
besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob nicht-westliche Ordnungsvorstellungen
aufgenommen werden können. An einigen
für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in
einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit
dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt
dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und
insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung
komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
- Lehrende(r): Tobias Debiel
- Lehrende(r): Carmen Wunderlich
Strukturen und
Theorien der internationalen Beziehungen werden zunehmend durch die
‚Globalisierung der Weltpolitik’ (Baylis et al. 2017) geprägt. Sowohl aus
politischer wie auch aus wissenschaftlicher Perspektive verschiebt sich damit
die Aufmerksamkeit auf transnationale und ‚globale’ bzw. ‚glokale‘ statt nationale und
internationale Regulierungsbemühungen. Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich zunächst mit
den konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Global Governance, wobei
sowohl Chancen als auch Grenzen und Blindstellen des Konzepts exemplarisch
beleuchtet werden. Der zweite Teil widmet sich den unterschiedlichen Formen,
Instrumenten und Akteuren internationalen Regierens, wobei ein
besonderer Akzent auf die Frage gesetzt wird, ob nicht-westliche Ordnungsvorstellungen
aufgenommen werden können. An einigen
für die Nord-Süd-Beziehungen relevanten Politikfeldern soll schließlich in
einem dritten Teil verdeutlicht werden, über welche Praktiken das Regieren mit
dem Staat und jenseits des Staates funktioniert bzw. funktionieren kann. Eine besondere Rolle spielt
dabei die Frage, inwiefern in der derzeitigen weltpolitischen Konstellation und
insbesondere in Krisenregionen die Voraussetzungen für die Umsetzung
komplexer Steuerungsansätze gegeben sind.
- Lehrende(r): Tobias Debiel
Entwickelte Wohlfahrtsstaatlichkeit ist eine zentrale Errungenschaft westlicher Industriegesellschaften. Zugleich ist die vermeintliche oder tatsächliche „Krise“ des Sozialstaates ein Dauerbrenner in der politischen Diskussion. Gleichzeitig zeigt sich der Wohlfahrtsstaat aktuell - in der Corona-Pandemie – als wichtiger Krisenbewältigungsmechanismus. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die historische Entstehung und Entwicklung, die Leitprinzipien und die aktuellen Umbrüche des deutschen Wohlfahrtsstaates. Gibt es einen spezifisch deutschen Weg der Wohlfahrtsstaatlichkeit, und wie kann dieser erklärt werden? Welche Logik, welche Tendenzen lassen sich im Umbau des deutschen Wohlfahrtsstaates im Rahmen europäischer und globaler Entwicklungsprozesse feststellen? Schwerpunktmäßig werden wir uns mit Theorieperspektiven der vergleichenden Wohlfahrtstaatsforschung, mit der konkreten institutionellen Ausgestaltung wichtiger Felder der deutschen Sozialpolitik (z.B. Alterssicherung, Gesundheit, Unterstützung bei Arbeitslosigkeit, Mindestsicherung, Familienpolitik, Altenhilfe und Pflege) sowie aktuellen Entwicklungstendenzen und Zukunftsaussichten beschäftigen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Seminarteilnehmer*innen zu befähigen, aktuelle Entwicklungen und Streitfragen der deutschen Sozialpolitik besser verstehen und vor dem Hintergrund verschiedener „analytischer Brillen“ der politikwissenschaftlichen Wohlfahrtsstaatsforschung einordnen zu können - nicht zuletzt im Hinblick auf ihre Konsequenzen für die Praxis der Sozialen Arbeit.
- Lehrende(r): Simone Leiber
- Lehrende(r): Frederik Heyen
- Lehrende(r): Frederik Heyen
- Lehrende(r): Frederik Heyen
Lange galt es als besondere Leistung der Geschichtswissenschaft, das vergangene Geschehen zu ordnen, um Übersichtlichkeit zu schaffen und kausale Zusammenhänge zu erkennen. Die aktuelle historische Forschung erschüttert diese Sichtweise mit der Betonung von Beliebigkeit, Zufälligkeit und Ungewissheit – allesamt Bedeutungselemente des Terminus der Kontingenz. Kontingent erscheint historisches Geschehen aber nicht nur dem rückblickenden Beobachter, sondern auch schon den Zeitgenoss:innen, die sich handelnd auf eine ungewisse Zukunft einstellen mussten.
Im Seminar werden theoretische Texte zum Begriff der Kontingenz und ausgewählte Beispiele für den historischen Umgang mit Zukunftsungewissheit behandelt.
Literatur:
Bröckling, Ulrich, Dispositive der Vorbeugung. Gefahrenabwehr, Resilienz, Precaution, in: Christopher Daase/Philipp Offermann/Valentin Rauer (Hg.), Sicherheitskultur: Soziale und politische Praktiken der Gefahrenabwehr, Frankfurt a.M. 2012, S. 93-108.
Makropoulos, Michael, Modernität als Kontingenzkultur, in: Gerhart von Graevenitz/Odo Marquard (Hg.), Kontingenz, München 1998, S. 55-79.
Münkler, Herfried, Strategien der Sicherung: Welten der Sicherheit und Kulturen des Risikos. Theoretische Perspektiven, in: ders./Matthias Bohlender/Sabine Meurer (Hg.), Sicherheit und Risiko. Über den Umgang mit Gefahr im 21. Jahrhundert, Bielefeld 2010, S. 11-34.
- Lehrende(r): Frank Becker
- Lehrende(r): Laura Michaela Tirier
- Lehrende(r): Carsten Binder
- Lehrende(r): Daniela Molnar


