- Lehrende(r): Dennis Borghardt
- Lehrende(r): Sarah Maaß
- Lehrende(r): Alexandra Pontzen
- Lehrende(r): Aline Vogelsang
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Deutungsmuster und Diskurse sind Teil des gesellschaftlichen Wissensvorrats. Sie beeinflussen die Art und Weise, wie wir soziale Wirklichkeit wahrnehmen. Deutungsmuster sind kollektiv geteilte Muster zur Interpretation von Wirklichkeit. Mit ihrer Hilfe nehmen wir unsere Umwelt so reduziert und strukturiert war, dass Orientierung, Identität und Handeln möglich werden. Diskurse konstruieren soziale Wirklichkeit durch Sprache, häufig durch öffentliche Äußerungen und öffentlich zugängliche Texte. Eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Diskursen spielen die Medien. Deutungsmuster werden über Diskurse kommuniziert, ausgetauscht und verbreitet, und in Diskursen können sie aktualisiert und miteinander verknüpft werden.
Soziale Ungleichheit ist ein zentrales Thema, zu dem in unserer Gesellschaft unterschiedliche Deutungsmuster vorhanden sind und das in Diskursen zur Sprache kommt. Soziale Ungleichheit wird in Deutungsmustern und Diskursen konstatiert und beschrieben, kritisiert und skandalisiert, legitimiert oder verschleiert. Verschiedene soziale Gruppen haben unterschiedliche Deutungsmuster sozialer Ungleichheit. Aber es gibt auch gruppenübergreifende Deutungsmuster, zum Beispiel ein meritokratisches Gerechtigkeitsverständnis, nach dem – bei einer grundsätzlichen Chancengleichheit in den Ausgangsbedingungen als Voraussetzung – Leistung und Anstrengung belohnt werden sollen.
Im Seminar
gehen wir auf Deutungsmuster und Diskurse als Konzepte zur sozialen
Wirklichkeitskonstruktion ein. Im Fokus stehen in unserer Gesellschaft
verbreitete Gerechtigkeitsvorstellungen, Deutungsmuster sozialer Ungleichheit
und meritokratische Diskurse der Eigenverantwortung und Selbstoptimierung, bei
denen wir zudem auf Geschlechterungleichheiten stoßen. Das Seminar zeigt auf,
wie durch Deutungsmuster und Diskurse soziale Wirklichkeit entsteht und wie
diese soziologisch analysiert werden können. Es möchte zu einem kritischen
Blick auf aktuelle Deutungsmuster und Diskurse anregen und vermittelt Methoden
zu ihrer Untersuchung z.B. in einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit.
- Lehrende(r): Annette von Alemann
In diesem Seminar geht es um drei wichtige Konzepte zur Analyse der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit. Deutungsmuster, Leitbilder und Diskurse sind Bestandteil der symbolischen Ordnung einer Gesellschaft. Sie vermitteln zwischen den sozialen und ökonomischen Strukturen und dem Verhalten der Individuen.
Deutungsmuster sind Bestandteil des individuellen Wissensvorrats und prägen als Sinnzusammenhänge die Wahrnehmung vor. Mit ihrer Hilfe wird die wahrgenommene Umwelt so reduziert und strukturiert, dass Orientierung, Identität und Handeln möglich werden. Kulturelle Leitbilder sind Vorstellungen über gutes und richtiges Handeln, die Normen und Wertvorstellungen beinhalten können und in Sozialisationsprozessen erworben werden. Diskurse sind Formen der sozialen Konstruktion von Welt im Sprachgebrauch - häufig im öffentlichen Sprachgebrauch, z.B. in den Medien. Diskurse lassen sich als Versuche verstehen, "Bedeutungszuschreibungen und Sinn-Ordnungen" für eine begrenzte Zeit zu stabilisieren und "dadurch eine kollektiv verbindliche Wissensordnung" in einer sozialen Gruppe oder Gesellschaft "zu institutionalisieren“" (Keller 2007). Deutungsmuster und Leitbilder kommen in Diskursen zur Sprache. Sie werden über Diskurse kommuniziert, ausgetauscht und verbreitet, und in Diskursen können sie aktualisiert und miteinander verknüpft werden. Dabei spielen die Medien eine große Rolle.
Im Seminar
werden die Konzepte aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven
betrachtet. Außerdem werden empirische Beispiele aus unterschiedlichen sozialen
Kontexten vorgestellt. Das Seminar möchte zu einem kritischen Blick auf
aktuelle Deutungsmuster, Leitbilder und Diskurse anregen und vermittelt
Methoden zur Analyse der drei Konzepte.
- Lehrende(r): Annette von Alemann
- Lehrende(r): Samuel Sanders
- Lehrende(r): Sabine Hampe
- Lehrende(r): Angelika Sailer
- Lehrende(r): Amrei Sander
Schwerpunkt: Heterogenität in der Grundschule
Montag 10 - 12 Uhr
Susanne Techel

- Lehrende(r): Susanne Techel
Schwerpunkt: Heterogenität in der Schuleingangsphase
Donnerstag 14 - 16 Uhr
Susanne Techel
- Lehrende(r): Susanne Techel
- Lehrende(r): Florian Bastkowski
- Lehrende(r): Sabine Schorein
- Lehrende(r): Doris Kluge-Schöpp
- Lehrende(r): Kristina Hähn
- Lehrende(r): Karolina Hasebrink
- Lehrende(r): Karolina Hasebrink
- Lehrende(r): Karolina Hasebrink
- Lehrende(r): Stephanie Weskamp-Kleine
- Lehrende(r): Stephanie Weskamp-Kleine
- Lehrende(r): Stephanie Weskamp-Kleine
- Lehrende(r): Karolina Hasebrink
- Lehrende(r): Stephanie Weskamp-Kleine
Moodle-Kurs zu Gruppe 1 von "Diagnose und Förderung" im Sommersemester 2022.
- Lehrende(r): Christian Büscher