- Lehrende(r): Diana Finkele
- Lehrende(r): Karl Helmer
- Lehrende(r): Gaby Herchert
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- Lehrende(r): Corinna Schlicht
- Lehrende(r): Tim Hildebrandt
- Lehrende(r): Tim Hildebrandt
- Lehrende(r): Tobias Ruttert
- Lehrende(r): Melanie Oechler
- Lehrende(r): Carmen Wienand
- Lehrende(r): Sebastian Eck
Im Allgemeinen Sozialen Dienst ist der Sozialarbeiter an verschiedenen familiengerichtlichen Verfahren beteiligt oder geladen. Nach einem theoretischen Input über die familiengerichtlichen Verfahren in denen Sozialarbeiter beteiligt sind oder die Sozialarbeiter beantragt haben, wird das Auftreten und die Vor- und Nachbereitung von Gerichtsverfahren in Rollenspielen eingeübt.
- Lehrende(r): Jenna Nelle
Der
Umgang mit Geld ist in der modernen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit.
Jedes Kind weiß, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleich soll, aber jeder
Besuch auf dem Markt lehrt auch, dass man für 5 Euro 10 Äpfel aber 15 Birnen
bekommen kann. Geld braucht man zum Einkauf von Nahrung, Kleidung aber auch
Schmuck oder zum Erwerb einer Theaterkarte. Das Sammeln von Geld, sprich ein
Sparen, verspricht, dass man auch in Zukunft konsumieren kann und wenn man das
Geld auf die Bank bringt, kann bisher darauf vertraut werden, dass es sich
durch die Zahlung von Zinsen vermehrt. Geld ist somit Rechen-, Tausch und
Wertaufbewahrungseinheit. Doch warum vertrauen die Leute in den modernen
Gesellschaften, dass Papierscheine und Metallstücke einen gewissen Wert haben und
auch in Zukunft behalten werden? Und was passiert, wenn sie das Vertrauen in
den Wert von Geld verlieren? Auch ist unklar, dass alles als Geld zuzählen hat?
In dem Seminar soll der Frage nachgegangen werden, wie Geld sich theoretisch
begreifen und empirisch untersuchen lässt. Dabei wird auch diskutiert, welche
Funktionen es in der modernen Gesellschaft hat und auf welchen
Rahmenbedingungen es aufbaut. Hierbei geht es auch darum, einen speziellen
soziologischen Zugang zu dem Thema Geld zu finden und diesen in Verbindung bzw.
in Abgrenzung von einem ökonomischen Verständnis von Geld zu setzen.
- Lehrende(r): Aranka Meisinger
- Lehrende(r): Jenny Preunkert
Die Blockveranstaltung soll mit Methoden der Beschreibung und Vermittlung von Kunstwerken der Neuzeit in Museen bekannt machen. Sie findet als dreitägiger Block statt. Bei der Einführungsveranstaltung werden die Themen für Kurzreferate verteilt und die Literatur bekanntgegeben.
Der Schwerpunkt des Seminars wird auf den unterschiedlichen Bildern des Menschen in der Kunst vom Mittelalter bis zum Beginn der Moderne liegen. An exemplarischen Werken der Gattungen Malerei, Skulptur, Druckgraphik und Zeichnung wollen wir das Sehen und Sprechen vor dem Originalkunstwerk einüben. Insbesondere das Erschließen von Themen der christlichen Ikonografie wird dabei im Fokus stehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion der Kontexte, in denen die Werke sich heute und früher befanden. Deshalb werden wir unsere Aufmerksamkeit auf die Sammlungsgeschichte des Museum Kunstpalast lenken, ebenso wie auf die Wahrnehmung musealer Räume.
- Lehrende(r): Sabine Kampmann
- Lehrende(r): Larissa Klick
Die Veranstaltung findet unter dem Vorbehalt statt, dass zu diesem Zeitpunkt eine Präsenzlehre möglich ist. In anderem Fall werden Sie weitere Informationen bis 16.01.21 zur digitalen Lehre erhalten.
Wenn Schule ein Labor der Gesellschaft sein soll, welche Rahmenbedingungen braucht sie dafür? Wie könnten die Rahmenbedingungen experimentiert und erprobt werden? Das Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin experimentiert mit dem Begriff Urbane Botanik und bringt naturwissenschaftliche und künstlerische Vorgehensweisen im Rahmen von künstlerisch-edukativen Projekten zusammen. Das Festival Schools of Tomorrow stellt die Frage danach, wie Schulen sein müssen, damit sie demokratisches und nachhaltiges Handeln ermöglichen. Es fragt, was auf dem Lehrplan von morgen stehen muss.
Welche Visionen bringen Sie mit und wie möchten Sie diese Vorstellungen im Kontext von Schule verhandeln und umsetzen? Wie müsste Schule aussehen, damit sie als Labor der Gesellschaft agieren kann?
Wir werden im Rahmen einer Exkursion zum Festival Schools of Tomorrow Einblicke in verschiedene Projekte erhalten und selbst eigene Visionen und Vorschläge miteinander besprechen.
Mit dem Link zum Festival können Sie einen Einblick in die Thematik vertiefen, entlang einer Praxisreflexion sowie der Webseite zu Urbane Botanik können Sie beispielhaft einen Eindruck gewinnen, welche (Zwischen-)Räume künstlerisch-edukative Projekt eröffnen können. Das Konzept des Situierten Wissens und des Manifests für Cyborgs von Donna Haraway werden Grundlage für das Seminar sein.
Ein Online Meeting über Zoom wird am 16.01.21 (11:00-15:00 Uhr) zur Vorbereitung dienen. Die Exkursion findet zwischen dem 17.-19.03.21 (14:00 Uhr Beginn) statt. Zur Vorbereitung erhalten Sie nach ihrer Anmeldung eine Aufgabe, die sie zum Auftakt am 16.01.21 vorbereiten können.
- Lehrende(r): Maren Ziese
Dieses Seminar bietet eine eingehende Analyse der sozioökonomischen Aspekte der ländlichen Entwicklung aus einer kritischen Perspektive. In einer globalisierten Welt stehen ländliche Gemeinschaften vor einer Vielzahl von Herausforderungen, darunter Landwirtschaft, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Dieser Kurs untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren und hinterfragt bestehende Entwicklungsparadigmen. Die Studierenden werden dazu ermutigt, konventionelle Ansätze zur ländlichen Entwicklung zu hinterfragen und alternative Lösungsansätze zu erkunden. Themen wie Landreform, Agrarpolitik, soziale Ungleichheit und die Auswirkungen des Klimawandels auf ländliche Gemeinschaften stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Durch die Untersuchung von Fallstudien aus verschiedenen Regionen der Welt insbesondere Indonesien werden die Studierenden dazu befähigt, kritische Einblicke in die sozioökonomische Dynamik ländlicher Gebiete zu gewinnen und innovative Ansätze zur Förderung einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung zu entwickeln.
- Lehrende(r): Nadjia Mehraban
In der Dichtung der Romantik ist die Natur in vielerlei Facetten präsent. Sie begegnet uns als aufgewühltes Meer, zarter Tau, prächtige Rose oder zähe Schlingpflanze und eröffnet einen weiten Interpretationsspielraum, der sowohl die Gefühlswelt des lyrischen Ichs als auch den politischen Kontext der Epoche umfasst. Dies gilt in besonderem Maße für die Texte spanischer Autor:innen wie José de Espronceda (1808-1842), Carolina Coronado (1820-1911), Gertrudis Gómez de Avellaneda (1814-1873) und Gustavo Adolfo Bécquer (1836-1870), die wir in diesem Kurs behandeln. Dabei werden wir uns insbesondere mit der Blumenmetaphorik beschäftigen, die sich bei einigen Gedichten bereits im Titel ankündigt. Eine Exkursion in den Grugapark mit Gästeführung wird unsere literaturwissenschaftliche Analyse um biologisches Faktenwissen ergänzen.
Ziel des Proseminars ist die Vertiefung sowohl literarhistorischer als auch methodologischer Grundkenntnisse der spanischen Literaturwissenschaft. Darüber hinaus wird ein besonderes Augenmerk auf die kulturwissenschaftliche Perspektive gelegt, und die Studierenden werden an das Arbeiten mit ausgewählten theoretischen Ansätzen herangeführt.
Die Gedichte werden Ihnen zu Beginn des Sommersemesters als Reader in Papierform, käuflich zu erwerben im Copyshop duprintes in der Gladbecker Straße 18, zur Verfügung gestellt.
Voraussetzung für das Erbringen der Prüfungsleistung (Hausarbeit) ist die aktive Teilnahme (Hausaufgaben, Exposé, Teilnahme an der Exkursion).
- Lehrende(r): Ines Kremer
Die kontinuierliche Auflösung der Grenzen in und zwischen den Künsten, die seit den 1960er Jahren für die westliche Gegenwartskunst symptomatisch ist, ist am Übergang vom 20. zum 21. Jahrhundert in eine neue Phase eingetreten. Kunst, Stadtraum, und politische Protestkultur haben neue Allianzen gebildet, um medial sichtbar mit physischer Aktionspräsenz im öffentlichen Raum zu stören, zu provozieren, zu politisieren und zu intervenieren. Die Übertragung kunstbasierter Kreativitätskonzepte in den städtischen Aktionsraum hat zur Folge, dass sich der creative artist mit dem creative citizen verbündet, um an der Stadtentwicklung zu partizipieren und am Design innovativer Städte mitzuwirken.
Der erste Teil des Seminars vermittelt eine historischen Überblick über Kreativstrategien und -praktiken des urbanen Kunstaktivismus von der Avantgarde-Bewegung der Situationistischen Internationale bis hin zu zeitgenössischen urbanen Interventionen. Der zweite Teil nimmt das Innovationspotenzial von Kreativstrategien im gegenwärtigen urbanen Aktivismus wie etwa culture jamming, urban hacking, guerilla gardening, karnevalistische Taktiken, Craftivismus, Flashmobs und Pranks kritisch in den Blick. Referenzort für die Auseinandersetzung mit neueren aktivistischen Strategien im urbanen Raum sindinternationale Städte sowie die Städte der Ruhregion. Am Ende des Seminars soll eine eigene Kreativstrategie für ein konkretes künstlerisches Aktionsprojekt im urbanen Raum der Stadt Essen entwickelt werden.
- Lehrende(r): Birgit Mersmann
In Bundesministerien werden Gesetze entworfen und – nach dem Beschluss im Parlament – umgesetzt. Aus der Arbeit der Ministerien ergeben sich damit wichtige Implikationen für Menschen, Interessengruppen und die Zukunft unserer Gesellschaft. Das erfordert inhaltliche Kompetenz, aber auch theoretische und praktische kommunikative Expertise. Denn insbesondere die großen gesellschaftlichen Transformationsthemen und der entsprechende politische und gesetzliche Rahmen, müssen nicht nur inhaltlich begleitet, sondern auch kommunikativ in eine
komplexe Stakeholderstruktur vermittelt werden. Hier findet sich ein spannendes Betätigungsfeld für politisch interessierte Absolventen der Kommunikationswissenschaft. Anhand eines der großen gesellschaftlichen Transformationsthemen, der Künstlichen Intelligenz, sollen in dem Seminar
die Stakeholderstruktur (vom Technologieanbieter bis zur breiten Öffentlichkeit) und die kommunikativen Instrumente eines Bundesministeriums zur Begleitung dieses
Themas gezeigt, kommunikations-theoretisch beurteilt und in praktische Maßnahmen
übersetzt werden.

- Lehrende(r): Jens Lange
Dies ist der Moodleraum für die kunstpraktische Übung "Die unsichtbaren Städte" im Wintersemester 2020/21.
Dozent: Johannes Buchholz
- Lehrende(r): Johannes Buchholz
- Lehrende(r): Alexander Hoppe

Die Weimarer Republik im Geschichtsunterricht
Anlässlich von „100 Jahren Weimarer Reichsverfassung“ hielt Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in Weimar eine Rede, in der er den Errungenschaften und dem Erbe der Weimarer Demokratie gedachte: „Hier in diesem Theater wollen wir noch einmal lebendig werden lassen, was vor hundert Jahren in unserem Land geschah. Heute machen wir uns bewusst: So viel demokratische Verfassungsgebung war in Deutschland nie – weder vor 1919 noch danach!“ (Steinmeier 2019)
In Zeiten des Corona-Virus und nationalistischer Tendenzen, die aufzeigen, welchen Platz demokratische Werte in der Gesellschaft haben und dass Demokratie nichts Selbstverständliches ist, ist die Weimarer Republik ein Gegenstand, an dessen Beispiel sich geschichtsdidaktische Prinzipien veranschaulichen lassen. Im Seminar wird ausgehend von den inhaltlichen und methodischen Vorgaben des Kernlehrplans für das Gymnasium beziehungsweise für Gesamt-, Real- und Hauptschulen gemeinsam erarbeitet, wie Inhalte (Reihenplanung) unter Berücksichtigung geschichtsdidaktischer Prinzipien (z.B. Multiperspektivität, Gegenwartsbezug, Dekonstruktion) sinnvoll geschichtsdidaktisch für den Unterricht aufbereitet (z.B. Schulbucharbeit, Fallanalyse, Längsschnitt/Querschnitt, Feature) und strukturiert werden können (Methoden und Lernziele) und wie gleichzeitig Unterricht in heterogenen Lerngruppen binnendifferenziert angelegt werden kann. Anhand ausgewählter thematischer Beispiele werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft und Fragestellungen und Vorgehensweisen für einen kompetenzorientierten Geschichtsunterricht diskutiert.
Für die Grundschule liegt der Schwerpunkt neben Weimar vor allem auf exemplarischer Demokratiebildung im Unterricht unter Berücksichtigung geschichtsdidaktischer Prinzipien.
Einführende Literatur:
Barricelli, Michele; Lücke, Martin (Hrsg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. 2 Bde. Schwalbach/Ts. 2. Aufl. 2017.
Mai, Gunther: Die Weimarer Republik. München: C.H.Beck 3. Aufl. 2018.
Pohl, Karl-Heinrich: Vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. Quellen und Unterrichtsvorschläge. (Geschichte unterrichten) Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag 2020.
Trützschler, Jan: Die Weimarer Republik. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag 2011.

- Lehrende(r): Rebecca Quick

