- Lehrende(r): Patricia Stosic
- Lehrende(r): Eileen WIlke
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„Magische Vorstellungen finden wir in der frühen Neuzeit in allen lebenswichtigen Handlungssituationen. Wir kennen sie im häuslichen Zusammenleben, im dörflichen Brauchtum und selbst in der Herrschaftsausübung“ (Dülmen 20053, S. 79f.). Zugleich gilt das 18. Jahrhundert als Geburtsstunde der rationalen Vernunft, die religiösen Wunderglauben ebenso wie (volks-)magische Vorstellungen als irrational verbrämte und abzustellen suchte. Anhand intensiver Quellenlektüre werden magische Phänomene in unterschiedlichen Kontexten (Religion, Medizin, Landwirtschaft, Schadensvorbeugung, höfische Welt, Hexenverfolgung etc.) vertiefend betrachtet. Zugleich wird der kritische Umgang mit Primär- wie Sekundärquellen eingeübt und deren Einbettung in den Forschungskontext unternommen. Erwartet wird die generelle Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Quellentexten sowie mit den theoretischen Positionen der einschlägigen Forschungsliteratur. Die Übung versteht sich als eine Ergänzung zur Überblicksvorlesung ‚Geschichte der Frühen Neuzeit‘.
- Lehrende(r): Teresa Schröder-Stapper
Lehrstuhl für Ökonometrie
Prof. Dr. C. Hanck
Übung: Montags 12-14 Uhr in R11 T08 C98
Vorlesung: Mittwochs 10-12 Uhr in R11 T04 C69
Material zur Veranstaltung "Zeitreihenanalyse" im Sommersemester 2023
Der Einschreibschlüssel wird in der ersten Vorlesungswoche bekanntgegeben. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an Thilo Reinschlüssel!
- Lehrende(r): Yannick Hoga
- Lehrende(r): Thilo Christian Reinschlüssel
- Lehrende(r): Christian Schulz
Lehrstuhl für Ökonometrie
Prof. Dr. C. Hanck
Übung: Montags 12-14 Uhr in R11 T08 C98
Vorlesung: Mittwochs 10-12 Uhr in R11 T04 C69
Material zur Veranstaltung "Zeitreihenanalyse" im Sommersemester 2024
Der Einschreibschlüssel wird in der ersten Vorlesungswoche bekanntgegeben. Bei Problemen wenden Sie sich bitte an Christian Schulz!
- Lehrende(r): Christoph Hanck
- Lehrende(r): Timo Puschmann
- Lehrende(r): Christian Schulz
Lernumgebung zur Vorlesung Zukünftige Fahrzeugsysteme (WS)
| Veranstaltung | Dozent / Übungsleiter | Termin | Kontakt |
| Vorlesung | Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Dieter Schramm |
Online |
dieter.schramm@uni-due.de |
| Übung | Kranefeld, Ingmar |
Online |
Ingmar.Kranefeld@uni-due.de |
- Lehrende(r): Ingmar Kranefeld
- Lehrende(r): Dieter Schramm
- Lehrende(r): Philipp Sieberg
- Lehrende(r): Thomas Weber
Ist die Kunst es wert, das eigene Leben zu opfern? Um diese und ähnliche Fragen kreist Émile Zolas Roman L'Œuvre (1885/86), der das Porträt des jungen Avantgarde-Malers Claude im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts zeichnet. Zola (1840-1902) selbst war seit seiner Jugend mit Paul Cézanne befreundet und porträtiert in diesem Roman nicht nur einen Künstler und die Pariser Bohème des frühen Impressionismus, sondern auch die Freundschaft zwischen Claude und dem Literaten Sandoz, der ihm in Freud und Leid zur Seite steht. Der Text ist Teil des Romanzyklus der Rougon-Macquart (1871-93), der Zolas naturalistische Theorie literarisch umsetzt und seinen Ruhm als Schriftsteller begründet. Um den kunsthistorischen Kontext besser nachvollziehen zu können, werden wir in einer Seminarsitzung Mitte Januar eine französischsprachige Führung durch das Museum Folkwang erleben, die uns die Hintergründe der bildenden Kunst im Paris des späten 19. Jahrhunderts näherbringen wird.
Ziel des Proseminars ist die Vertiefung sowohl literarhistorischer als auch methodologischer Grundkenntnisse der französischen Literaturwissenschaft. Darüber hinaus wird ein besonderes Augenmerk auf die kulturwissenschaftliche Perspektive gelegt, und die Studierenden werden an das Arbeiten mit ausgewählten theoretischen Ansätzen herangeführt.
Bitte erwerben und lesen Sie vor Vorlesungsbeginn den folgenden Text in der genannten Ausgabe:
Zola, Émile: L'Œuvre. [1885/86] Paris: Gallimard, 2020 (ISBN: 978-2072895449)
Voraussetzung für das Erbringen der Prüfungsleistung (Hausarbeit) ist die aktive Teilnahme (Arbeitsaufträge/Referat/Exposé/Exkursion).
- Lehrende(r): Ines Kremer
Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher kaum sein: George Sand, im Frankreich des frühen 19. Jahrhunderts als Tochter eines Kleinadeligen geboren, und Mouloud Feraoun, aufgewachsen im ruralen Raum Nordalgeriens im darauffolgenden Jahrhundert. Literarisch scheint sie jedoch ein gewisses Interesse an einer Form des Erzählens zu verbinden, das sich stark an biographischen Erfahrungen orientiert. So wird Mouloud Feraouns literarisches Debüt Le fils du pauvre (1954) in der einschlägigen Forschung nicht nur als Gründungstext der maghrebinischen Literatur in französischer Sprache bezeichnet, sondern – fälschlicherweise – oftmals auch als Autobiographie. George Sand wiederum verfasste mit Histoire de ma vie (1854/55) einen dezidiert autobiographischen Text, der sich jedoch kaum mit den Maßstäben der Rousseau‘schen Autobiographietradition fassen lässt. Beide Texte werfen mithin die Frage nach dem Verhältnis zwischen Autor_in, Erzähler_in und Protagonist_in auf: Wer schreibt, wer erzählt, wer spricht? Inwiefern lassen sich Fakt und Fiktion trennen, und was sagt all dies über die Funktionsweise literarischer Texte aus?
Ziel des Proseminars ist die Vertiefung sowohl literarhistorischer als auch methodologischer Grundkenntnisse der französischen Literaturwissenschaft. Darüber hinaus wird ein besonderes Augenmerk auf die kulturwissenschaftliche Perspektive gelegt, und die Studierenden werden an das Arbeiten mit ausgewählten theoretischen Ansätzen herangeführt. Die Lektüre der genannten Primärtexte bereits während der vorlesungsfreien Zeit wird dringend empfohlen.
Bitte lesen Sie zur Vorbereitung auf das Proseminar in der angegebenen Ausgabe:
Feraoun, Mouloud: Le fils du pauvre. [1954] Paris: Seuil, 1995. (ISBN: 978-2020261999)
Sand, George: Histoire de ma vie I. Première partie. [1854/55] Paris: Flammarion, 2001. (ISBN: 978-2080711397)
Voraussetzung für das Erbringen der Prüfungsleistung (Hausarbeit) ist die aktive Teilnahme (Arbeitsaufträge/Kurzreferat).
- Lehrende(r): Ines Kremer