Begleitender Moodleraum zur Präsenzveranstaltung Grosse Bilder.
- Lehrende(r): Jörg Eberhard
Begleitender Moodleraum zur Präsenzveranstaltung Grosse Bilder.
Das Ziel dieses Praktikums ist es, Ihnen einen grundlegenden Überblick über ausgewählte Methoden der Molekularbiologie und der Biochemie zu vermitteln. Dazu werden Sie in einem zwei-wöchigen Kurs i) die DNA einer Serinhydrolase klonieren (Ursprungsorganismus wird im Praktikum bekannt gegeben), ii) das daraus-abgeleitete Protein in E. coli überexprimieren, iii) das rekombinant-hergestellte Enzym isolieren und iv) seine Funktion/Aktivität mittels biochemischer Methoden überprüfen.
Die angeleitete Übung setzt sich aus drei Themenschwerpunkten zusammen. Erstens beschäftigen sich die Studierenden im Rahmen der Veranstaltung mit Themen, die sich auf die Arbeitstechniken der Politikwissenschaft beziehen. Beispielsweise werden Themen wie Textsorten, Lesetechniken, Recherche, Literaturverwaltung und Zitierweisen behandelt. Zweitens ist es Ziel der Veranstaltung, die Studierenden für die diversen Anforderungen, die das Studium der Politikwissenschaft an sie stellt, zu sensibilisieren. Hierzu gehören Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, Praktikum, Auslandsaufenthalt und Erasmus. Drittens dient die Veranstaltung zur Anregung der Selbstreflexion der Studierenden im Hinblick auf ihre Studienmotivation und die damit verbundenen Karrierevorstellungen.
Die Veranstaltung basiert auf der Lehr/Lernmethode des Inverted Classrooms. Das heißt, die Studierenden eignen sich die grundlegenden Unterrichtsinhalte mithilfe von Online-Materialien selbstständig zu Hause an und kommen anschließend in die Präsenzsitzung, in der sie das vorab Gelernte mit ihren Mitstudierenden und dem Lehrenden gemeinsam reflektieren, weiter vertiefen und praktisch einüben können. Für das erfolgreiche Gelingen der angeleiteten Übung sind der regelmäßige Besuch der Lehrveranstaltung (Anwesenheitspflicht) sowie die fristgemäße und erfolgreiche Bearbeitung aller über die Lernplattform Moodle bereitgestellten Fragen, Übungen und Aufgabenstellungen obligatorisch.

Die Qualitativen Methoden verfügen über eine Reihe von gut ausgearbeiteten Verfahren. Die wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen und die idealtypische Anwendung dieser Verfahren sind der Fachliteratur zu entnehmen. Die Anwendung dieser Verfahren setzt jedoch ein gewisses Erfahrungswissen voraus, das am besten in Forschungswerkstätten angeeignet werden kann.
Ein klassisches und sehr breit einsetzbares Verfahren ist die von Anselm Strauss und Barney Glaser entwickelte Grounded Theory. Sie zielt auf eine empirisch fundierte gegenstandsbezogene Theoriebildung ab. Dabei lässt sie sich von der Überzeugung des Pragmatismus leiten, dass jegliches Wissen als Antwort auf Handlungsprobleme entsteht. Daher wird die Grounded Theory nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der angewandten Forschung sehr breit eingesetzt. Neuere Entwicklungen umfassen die „Situationsanalyse“ von Adele Clarke, die sich stärker am Konstruktivismus orientiert und hervorzuhebt, dass Handlungsprobleme konstruiert und damit auch historisch und sozial situiert sind.
In der Veranstaltung können Sie durch die vertiefende Auseinandersetzung mit den Auswertungstechniken der Grounded Theory Schlüsselkompetenzen des qualitativen Forschens erlernen, die Ihnen auch dann nützlich sein werden, wenn Sie in eigenen Studien ein anderes qualitatives Auswertungsverfahren anwenden wollen. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Umgang von Professionellen und Betroffenen mit einer häufig vorkommenden Herzerkrankung. Wir nutzen Material, das online verfügbar ist und evt. auch Material aus dem DFG Projekt "Travelling knowledge: the glocalization of medical professional knowledge and practice" www.udue.de/know um die Methode zu erlernen. Ihre Interpretationen werden wir in der Seminargruppe im Stil einer Forschungswerkstatt diskutieren.
Das Seminar setzt grundlegendes Wissen über qualitative Forschungsmethoden voraus. Wenn Sie hier nacharbeiten müssen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.
Das Seminar kann einfach nur als Methodenseminar belegt werden. Wenn Sie möchten, erhalten Sie aber auch Einblick in ein laufendes Forschungsprojekt. Außerdem kann das Seminar gut mit dem Schwerpunktseminar "Glokalisierung von professionellem Wissen" im MA Soziologie kombiniert werden.
Im Seminar setzen wir uns mit der Grounded Theory Methodologie (GTM) auseinander. Zu Beginn des Semesters lesen wir grundlegende Abhandlungen zur Methodologie (Glaser/Strauss, Strauss/Corbin). Darüber hinaus lernen wir Weiterentwicklungen dieses Ansatzes kennen (z.B. Charmaz und Clarke). Dabei beschäftigen wir uns auch damit, wie ein GTM-Forschungsprozess ausgestaltet ist. Der Fokus des Seminars liegt auf der analytischen Anwendung des Gelernten auf Interviewdaten, um neben methodologisch-theoretischen Kenntnissen insbesondere praktische Fertigkeiten im Umgang mit der GTM zu entwickeln.
Das Seminar dient der Einführung in den erziehungswissenschaftlichen Fachdiskurs. Die Grundpositionen des fachwissenschaftlichen Diskurses werden exemplarisch an den pädagogischen Grundbegriffen Erziehung, Bildung und Sozialisation eingeübt, vertieft und diskutiert. Die in dem Seminar gewonnenen Erkenntnisse sollen die Studierenden dazu in die Lage versetzen, eigenständig eine Übungshausarbeit anzufertigen.