- Lehrende(r): Christian Keldenich
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- Lehrende(r): Alexandra Schotte
- Lehrende(r): Bernd Frankemölle
- Lehrende(r): Johanna Ziemes
- Lehrende(r): Bernd Frankemölle
- Lehrende(r): David Wiesche
- Lehrende(r): Alexandra Schotte
- Lehrende(r): Alexandra Schotte
Dies ist eine Präsenzveranstaltung mit hybriden Anteilen, die im Feld der englischsprachigen Curriculum Studies und internationaler Schul- und Schulreformforschung verortet ist und daher das englischsprachige Lesen und Verstehen von Fachtexten voraussetzt. Diese Lehrveranstaltung versteht Lehren und Lernen als soziales Geschehen zwischen zukünftigen Lehrperson, gemeinsam in einem Raum im Austausch über Inhalte und Ideen.
Critical Thinking als Konzept ist die inhaltliche Grundlage dieses Seminars. Studierende erarbeiten sich zunächst gedankliche und textliche Fertigkeiten im kritischen Denken. Es folgen Texte zur Schwierigkeit internationalen Vergleichens (z. B. Rakhkochkine 2012) und zu alternativen Möglichkeiten, Wissen aus anderen sozio-geografischen Kontexten im Kontext internationaler Bildungsreformforschung fruchtbar zu machen (z. B. Becks 2023). Jal Mehta’s Arbeiten zu Deep Learning geben ein erstes Beispiel (Mehta 2022, 2024) solcher vermeintlich neuer, aber im deutschsprachigen Raum seit Jahrhunderten verankerter Ideen zum Verhältnis von Inhalten, Lernenden und Lehrenden. Culturally Responsive Teaching ist ein weiteres Beispiel von angeblich neuen didaktischen Grundsätzen, die Heterogenität und Chancengleichheit völlig neu denken. Vor diesem Hintergrund kann der Umgang mit Vergleichsstudien (z. B. PISA) hinterfragt werden; besonders der deutsche Fokus auf PISA wird mithilfe eines Gastdozenten grundlegend hinterfragt und anhand des Studienangebots verschiedener deutscher Universitäten aus mehreren Perspektiven diskutiert.
Die kontinuierliche, aktive Mitarbeit sowohl bei den online Aufgaben als auch besonders in Präsenz in der Veranstaltung ist die Vorbedingung, um eine Leistung (siehe Modulhandbuch) zu erlangen. Die Inhalte werden durch gemeinsames Denken und Tun konkret, erlebbar und anwendbar gemacht. Es geht um den Erwerb wissenden, kritischen Denken als kollaborative (und damit soziale), aktive Handlung und Haltung zukünftiger Lehrender.

- Lehrende(r): Christine Becks
- Lehrende(r): Cleo Maximiliane Schulten
Liberale Demokratien stehen unter Druck. Zum einen waren oder sind in vielen Ländern, etwa Ungarn, Polen, Venezuela, aber auch in den USA und Brasilien illiberale, teils autoritäre Parteien und Bewegungen an der Regierung. Oftmals führt dies zum dauerhaften Rückbau von Gewaltenteilung, Verfassungsgerichtsbarkeit und Bürgerrechten. Zum anderen werden wählerseitig auch in etablierten Demokratien illiberale Politikangebote nachgefragt. Dies drückt sich insbesondere in den teils hohen Wahlergebnissen populistischer Parteien aus, beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland, den Niederlanden oder Frankreich. Und selbst dort, wo populistische Parteien selbst nicht an der Macht sind, üben sie Einfluss auf den politischen Diskurs aus.
Das Seminar behandelt die Facetten des Illiberalismus in vergleichender, empirischer Perspektive. Im Mittelpunkt werden dabei die folgenden Fragen stehen:
- Welche Formen des Illiberalismus gibt es und wie unterscheiden sich Autoritarismus, Populismus und andere Phänomene voneinander?
- Aus welchen Gründen sind illiberale Parteien bei Wahlen erfolgreich?
- Welche Auswirkungen hat die Regierungsbeteiligung illiberaler Akteure?
- Welche Gegenstrategien stehen den Parteien des Verfassungsbogens zur Verfügung und welche sind aus deren Perspektive (nicht) Erfolg versprechend?

- Lehrende(r): Marcel Lewandowsky
- Lehrende(r): Marcel Lewandowsky
- Lehrende(r): Laurin Friedrich
- Lehrende(r): Robin Saßmannshausen
- Lehrende(r): Laurin Friedrich
- Lehrende(r): Robin Saßmannshausen
Im Maschinenraum der Macht - Die Rolle der öffentlichen Verwaltung im politischen System (SoSe 2022)
- Lehrende(r): Laurin Friedrich
Project's Objectives
- We will use an existing Intelligent Tutoring System (ITS) and focus on the user's perspective
- We will look at the needs of different users and elicit requirements for such a system from their perspective
- Based on the requirements analysis, we will develop new components and integrate them into the existing system

- Lehrende(r): Irene-Angelica Chounta
- Lehrende(r): Lisa van der Heyden
Project's Objectives
- We will be using CTAT - the Cognitive Tutor Authoring Tools - that support the creation of flexible tutors
- We will look at the different levels of feedback and how to give appropriate feedback for a variety of programming tasks
- Eventually, we will combine this and pass our feedback to the intelligent tutors

- Lehrende(r): Irene-Angelica Chounta
- Lehrende(r): Lisa van der Heyden
Alle Kommunikation und alles Handeln beruht auf unaugesprochenen, den Akteuren nur vage zugänglichen, nicht bewusstseinspflichtigen und verkörperten Wissensbeständen. Dieses „tacit knowledge“, dass sich von seiner Explikation als kommunizierbares und propositionales Wissen deutlich absetzt, weil ihm andere Funktionen und Geltungsansprüche zukommen, ist erst relativ spät in den Fokus theoretischer Forschung geraten, obwohl seine Reflexionsgeschichte bis in die Antike zurückreicht. Die Lehrveranstaltung führt in grundlegende Texte ein und diskutiert die Bedeutung impliziten Wissens für das Gelingen und das Verständnis sozialer Praktiken an zahlreichen Beispielen.
- Lehrende(r): Jens Loenhoff
Bis heute trifft man hierzulande auf das Vorurteil, Action-Filme seien
generell reißerisch und gewaltverherrlichend sowie von „niederer
Qualität“ und können daher weder Werke der „Hochkultur“ noch „Filmkunst“
sein – ergo auch kein Gegenstand von Filmbildung. Bei einem genaueren
Blick in die Filmgeschichte muss man allerdings feststellen, dass
spannungsgeladene Bewegungserzählungen zum Grundrepertoire der
filmischen Narration gehören und sich schnell aus der basalen
Bewegungsrepräsentation des Kinos entwickelt haben. Folgt man diesem
Gedanken des spezifischen kinematographischen Gehalts von
Bewegungserzählungen, wird man feststellen, dass das Genre, welches man
allgemein „Action-Kino“ nennt, in hohem Maße Relevanz sowohl für
kinokulturelle Untersuchungen als auch für die Filmvermittlung haben
kann. Deshalb sollen in diesem Seminar Action-Filme aus verschiedenen
Epochen der Filmgeschichte detailliert filmanalytisch untersucht werden,
um deren filmhistoriographische Stellung genauer zu bestimmen – und
auch um Konzepte zu skizzieren, wie Werke dieses Genres in Film- und
Medienbildung eingebunden werden können.
- Lehrende(r): Peter Ellenbruch
Der Teufel steckt nicht nur im Detail, sondern er hat auch eine breite Spur in der Literatur hinterlassen. Seit dem Anfang der Bibel ist er in Judentum und Christentum fast omnipräsent, und die Rolle dieser Figur hat sich massiv verändert: vom ersten unbewegten Beweger des Bösen und Gottes Gegenpart über den Sidekick des Gottsuchers bis zum Buhmann und Armen Teufel. Dieser Figurengeschichte wird, ausgehend vom Volksbuch der frühen Neuzeit ‚Historia von D. Johann Fausten‘ (bitte zur Vorbereitung lesen!), nachgegangen. Weitere Texte werden nach Absprache im Seminar bereitgestellt; darunter mittelalterliche Heiligenlegenden (aus dem ‚Passional‘) und Bibelepen, natürlich auch Ausblicke auf E.T.A. Hoffmann (‚Die Elixiere des Teufels‘), Goethe, Gounod, Thomas und Klaus Mann, Grimms Märchen, Batmans Joker, Sympathy for the Devil und und und.
Lektüre: Historia von D. Johann Fausten. Kritische Ausgabe. Ergänzte und bibliographisch aktualisierte Ausgabe hrsg. von Stephan Füssel und Hans Joachim Kreutzer. Stuttgart 2012 [u. ö.]
Literatur:
Hartmann von Aue: Iwein. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Zweisprachige Ausgabe, Neuübersetzung von Rüdiger Krohn, mit Kommentar von Mireille Schnyder. Stuttgart 2011.
Felicitas Hoppe: Iwein Löwenritter. Erzählt nach dem Roman von Hartmann von Aue. Mit vier Farbtafeln von Michael Sowa. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008.
- Lehrende(r): Martin Schubert
Love poetry speaks to us because it is about emotions that are familiar to all of us. Even love poems that are 400 years old or more can therefore have a very immediate and powerful appeal to modern readers. However, we must not forget that we are not the readers their authors had in mind. These poems are based on ideas and mentalities that go back to a remote and fascinating past. Any reading of them must involve an attempt at recovering as much of their cultural contexts as we can. In other words: this will involve an element of intellectual time travel. We will encounter texts that are entertaining, baffling, provocative and delightful, texts that will sometimes make us smile and roll our eyes in equal measure.
We are going to work on some of the great Elizabethan sonnet sequences (Sir Philip Sidney, Astrophel and Stella; Samuel Daniel, To Delia, Michael Drayton, Idea; Edmund Spenser, Amoretti). We are going to look beyond the sonnet, takin in love poems / erotic poems by Donne, Herrick and Marvell.
The material to be worked on will be made available in a Moodle room. You will receive the password via e-mail. Requirements: thorough preparation for each session, active participation, and, if applicable, written work according to your particular Studienordnung. As always: think, enjoy (!), annotate, and look things up if necessary. Useful background knowledge of key cultural, historical and literary contexts of Renaissance love poetry can be found here: Christoph Heyl, Kleine Englische Literaturgeschichte. J.B. Metzler. ISBN-13: 978-3476045096.
Just in case your application is rejected by the LSF system: If you want to do this course because you are genuinely interested, you will be most welcome, no matter what LSF says. Please get in touch with claudia.hausmann@uni-due.de who will enrol you manually. The worst that might happen to you is that you cannot do a Leistungsnachweis if you lack the formal requirements.
- Lehrende(r): Christoph Heyl