This series of seminars introduces students to a range of methodological skills in linguistic analysis that are relevant for writing theses in linguistics.
- Lehrende(r): Isabelle Buchstaller
- Lehrende(r): Mirjam Eiswirth
This series of seminars introduces students to a range of methodological skills in linguistic analysis that are relevant for writing theses in linguistics.
"Iss, was gar ist. Trink, was klar ist. Red, was wahr ist." Bei Tisch und in vielen seiner Texte, die sich an ein breites Publikum richten, nutzt Martin Luther gern und oft Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten. Er weiß, wie es ist, "in den sauren Apfel zu beißen". Er beklagt, dass Bewerber "durch den Korb" fallen, weil sie nicht so gut aussehen. Und er polemisiert: "Wer nicht Kalk hat, muss mit Kot mauern." Er meint damit, dass es zu jeder Zeit Leute gibt, die keine Ahnung haben und doch ihren Senf dazu tun müssen. In diesem Seminar zur "Exemplarischen Textanalyse II" schauen wir uns die Bedeutung von Sprichwörtern und Redensarten bei Luther genauer an.
Der amerikanische Germanist James C. Cornette hat bereits 1942 durchgezählt: Luther setzt insgesamt 4987 dieser zunächst mündlich überlieferten Mikrotexte ein. Er entdeckt diesen Sprachschatz neu, als er 1530 antike Fabeln bearbeitet, damit diese im Schulunterricht und zu Hause eingesetzt werden können. In der Tradition der antiken Rhetorik verwendet der Reformator die erprobten und über Generationen geschliffenen Fertigteile bei vielen Gelegenheiten, um „allgemeine Wahrheiten und Lehrinhalte zu konkretisieren“. Der genauere Blick auf Fabel und Sprichwort wird zudem zeigen, dass diese ältesten Textsorten immer noch hochaktuell sind, sprachlich und menschlich.
Dieses als Blockseminar geplante Seminar kann wegen der aktuellen Situation nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. In diesem Moodle-Kurraum werden Sie Material zu Selbstlernphasen finden. Im Kern soll und wird es gelingen, Ihnen die Kompetenz einer exemplarischen Textanalyse anhand von Luthertexten aus dem 16. Jahrhundert zu vermitteln.
Martin Luthers Tischreden bieten eine einzigartige Möglichkeit, dem Denken, Fühlen, Handeln, Arbeiten und Wirken des Reformators sehr nahe zu kommen. „Nirgends tritt uns Luther als Gatte, als Vater, als Freund so lebenswahr entgegen wie in diesen Reden“, schreibt der Historiker und Bibliothekar Ernst Kroker, der die Tischreden in den Jahren 1912 bis 1921 herausgibt. Von 1531 an schreiben verschiedene Schüler und Freunde des Reformators innerhalb von 15 Jahren über 7000 reale Gespräche mit.
Die Tischreden gelten heute als editorisch zwar schwierige, aber dennoch wichtige, so genannte Ego-Dokumente Luthers. Das heißt: In ihnen spricht Luther oft freimütig über Themen und Dinge, zu denen er sich in seinen übrigen Schriften nicht oder nicht so pointiert äußert. Eigentlich waren die Mitschriften nie zur Veröffentlichung gedacht. Trotzdem sind die Tischreden seit der Mitte des 16. Jahrhunderts in hoher Auflage immer wieder erschienen und haben das Bild des Reformators stark geprägt.
Interessant sind Luthers Tischreden, weil sie als ganz eigene Textsorte nicht literarisch stilisiert sind. Im Seminar schauen wir uns thematisch ganz unterschiedliche Stücke an. Da von den Mitschriften keine Originale, sondern nur Nachschriften erhalten sind, werden wir zudem auf die editorischen Besonderheiten der Tischreden eingehen. Innerhalb der rund 120 Bände umfassenden Weimarer Ausgabe von Luthers Werken bilden die Tischreden eine eigene Abteilung mit sechs Bänden. Inzwischen sind in Archiven neue Handschriften aufgetaucht und es ist eine digitale Neuausgabe geplant. Ein Exkurs in die Tradition der Tischgespräche von der Antike bis zur Renaissance wird Luthers Tischreden zudem gattungsgeschichtlich verorten
Martin Luthers Tischreden bieten eine einzigartige Möglichkeit, dem Denken, Fühlen, Handeln, Arbeiten und Wirken des Reformators sehr nahe zu kommen. „Nirgends tritt uns Luther als Gatte, als Vater, als Freund so lebenswahr entgegen wie in diesen Reden“, schreibt der Historiker und Bibliothekar Ernst Kroker, der die Tischreden in den Jahren 1912 bis 1921 herausgibt. Von 1531 an schreiben verschiedene Schüler und Freunde des Reformators innerhalb von 15 Jahren über 7000 reale Gespräche mit.
Die Tischreden gelten heute als editorisch zwar schwierige, aber dennoch wichtige, so genannte Ego-Dokumente Luthers. Das heißt: In ihnen spricht Luther oft freimütig über Themen und Dinge, zu denen er sich in seinen übrigen Schriften nicht oder nicht so pointiert äußert. Eigentlich waren die Mitschriften nie zur Veröffentlichung gedacht. Trotzdem sind die Tischreden seit der Mitte des 16. Jahrhunderts in hoher Auflage immer wieder erschienen und haben das Bild des Reformators stark geprägt.
Interessant sind Luthers Tischreden, weil sie als ganz eigene Textsorte nicht literarisch stilisiert sind. Im Seminar schauen wir uns thematisch ganz unterschiedliche Stücke an. Da von den Mitschriften keine Originale, sondern nur Nachschriften erhalten sind, werden wir zudem auf die editorischen Besonderheiten der Tischreden eingehen. Innerhalb der rund 120 Bände umfassenden Weimarer Ausgabe von Luthers Werken bilden die Tischreden eine eigene Abteilung mit sechs Bänden. Inzwischen sind in Archiven neue Handschriften aufgetaucht und es ist eine digitale Neuausgabe geplant. Ein Exkurs in die Tradition der Tischgespräche von der Antike bis zur Renaissance wird Luthers Tischreden zudem gattungsgeschichtlich verorten


Im WS 2022/23 wird eine sog. große Exkursion des Instituts für Geographie unter Leitung von Prof. Dr. Rudolf Juchelka und Dipl.-Geogr. Friedrich-Schulte-Derne auf die Balearen-Insel Mallorca angeboten. Die Exkursion selbst wird Ende März 2023 durchgeführt, im Februar 2023 findet ein einführendes Exkursionsvorbereitungsseminar statt. Zielgruppe sind Master-Studierende Kulturwirt der UDE sowie Geographie-Bachelor-Studierende der RUB.

Während des Festivals sehen wir uns gemeinsam thematisch kuratierte Wettbewerbs-Blöcke mit Kurzfilmen an und arbeiten damit in einem Workshop vor Ort. Die EINFÜHRUNG mit verbindlicher ANMELDUNG und Entrichtung der Festivalgebühr findet am 10.04.2024 statt.. „Nach wie vor ist der Kurzfilm die wichtigste Quelle zur Erneuerung des Films, das Experimentierfeld, auf dem sich zukünftige Filmsprachen herausbilden. Heute ist die Vielfalt der Formen, Themen und Ansätze größer denn je. Spielfilm oder Essay, Installation, Diplomfilm oder Künstler*innenfilm, Animation, Dokumentarfilm und alle nur denkbaren Mischformen entstehen überall auf der Welt. Und überall hat sich die kurze Form über Festivals, Internet und DVDs neue Öffentlichkeiten jenseits des Kinos erobert.“ (Festivaltext)
Für die Teilnahme und den erfolgreichen Abschluss des Workshops ist die Präsenz und Mitarbeit an allen Exkursionstagen Voraussetzung. Die Leistung besteht in der Übernahme eines Kurzreferats bzw. eines Filmtextes. Durch eine Zusatzleistung kann ein Exkursionsschein erworben werden.
Konditionen
Studentische Besuchergruppen mit bis zu 15 Studierenden können sogenannte Studierendenpässe erwerben. Die Gruppe muss von einer Ansprechperson der jeweiligen Hochschule begleitet werden. Die Kosten für einen Studierendenpass belaufen sich auf 25€/ Person. Einzelne Studierendenpässe (ohne Exkursion und ohne Begleitung) werden nicht ausgegeben.

Aachen, bereits vorrömisch besiedelt, war wegen seiner heißen Quellen ein bevorzugter Siedlungsplatz. Die Quellen veranlassten Karl den Großen seine Hauptpfalz mit Pfalzkapelle in Aachen errichten zu lassen. Später wurde Aachen über Jahrhunderte zum Krönungsort der deutschen Könige – doch nicht zum Bischofssitz. Die freie Reichsstadt Aachen nahm also unter den Städten des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation eine besondere Stellung ein. Außerdem war Aachen seit der Barockzeit ein durchaus mondäner Kurort. Zwei übergroße Zerstörungen prägen das Stadtbild nachhaltig bis heute: der Stadtbrand vom 2. Mai 1656 sowie die Bombardements des 2. Weltkrieges.
Ziel der Exkursion sind: die mittelalterliche Stadt Aachen als Gesamtanlage, ausgewählte Bauwerke (u.a. Dom, Rathaus, Elisenbrunnen, Theater, u.U. das Klinikum der RWTH) und Denkmäler in Aachen sein. Zudem werden wir uns mit den Wiederaufbauten nach 1656 und 1945 befassen.
Damit das Virus die Exkursion nicht gefährden kann, wird sie ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden. D.h., dass keine Innenbesichtigung von Objekten geben wird! Sie sollten also auch unbedingt wetterfest sein und entsprechende Kleidung tragen! Sie selbst sorgen für die Hin- und Rückfahrt und u.U. für eine Schlafgelegenheit.
Nachdem Sie sich beim LSF angemeldet haben und die Zulassung erhalten haben, melden Sie sich verpflichtend per Mail bei mir, und ich teile Ihnen ein Kurzreferatsthema (das später in einer Langfassung verschriftlicht abgegeben werden muss) zu. Mit dieser Zuteilung erhalten Sie dann auch Literaturhinweise. Bitte geben Sie in Ihrer Mail eine Telefonnummer an. Mail: blisniewski at arcor.de
Die Teilnahme ist nur über den gesamten Block von drei Tagen möglich!
Treffpunkt zum Exkursionsbeginn am 29.07. um 9:30 h vor dem Westportal des Domes.
Literatur wird bei Referatsanmeldung mitgeteilt.
Nachdem 1701 Preußen zum Königreich geworden war, veränderte sich auch die Hauptstadt Berlin beachtlich. Während der Exkursion werden wir uns mit der städtebaulichen Entwicklung Berlins – das ja ein Zusammenschluss etlicher ehemals selbständiger Städte und Gemeinden ist – befassen. Zudem werden hervorragende Bauwerke des 18. und 19. Jahrhunderts (Brandenburger Tor, Berliner Dom, Humboldt Universität, Zeughaus, Staatsoper etc.) sowie Denkmäler (Großer Kurfürst, Friedrich II.) und Friedhöfe auf dem Programm stehen.
Damit das Virus die Exkursion nicht gefährden kann, wird sie ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden. D.h., dass keine Innenbesichtigung von Objekten geben wird! Sie sollten also auch unbedingt wetterfest sein und entsprechende Kleidung tragen! Sie selbst sorgen für die Hin- und Rückfahrt und u.U. für eine Schlafgelegenheit.
Nachdem Sie sich beim LSF angemeldet haben und die Zulassung erhalten haben, melden Sie sich verpflichtend per Mail bei mir, und ich teile Ihnen ein Kurzreferatsthema (das später in einer Langfassung verschriftlicht abgegeben werden muss) zu. Mit dieser Zuteilung erhalten Sie dann auch Literaturhinweise. Bitte geben Sie in Ihrer Mail eine Telefonnummer an. Mail: blisniewski at arcor.de
Die Teilnahme ist nur über den gesamten Block von drei Tagen möglich!
Treffpunkt zum Exkursionsbeginn am 03.08. um 9:30 h vor dem Brandenburger Tor (Ostseite).
Literatur wird bei Referatsanmeldung mitgeteilt.
Sie sollten sich alle zudem mit der preußischen Geschichte seit 1640 (Regierungsantritt des Großen Kurfürsten) oder mindestens seit 1701 (Krönung Friedrich-Wilhelms I zum preußischen König) vertraut machen.
Vorlesungsinhalt:
Alles zum Thema Experimental-Design, von A wie „Aber warum brauch ich das?“ über E wie Ethik und S wie statistische Tests bis Z wie Zweifel an den Ergebnissen.
Praktische Übung:
Selbstständige Planung eines Experimentes zu einer vorgegebenen Fragestellung, in silico Simulation von Ergebnissen und anschließende Auswertung dieser als Einzelperson oder in kleinen Gruppen am heimischen Computer/Laptop. Die gestellten Aufgaben sind an Projektideen für Bacheloraufgaben angelehnt.
250 years ago, on 28 April 1770, James Cook landed on the Australian shore and claimed the land for the British crown, an act that would ultimately lead to the colonisation of the continent and the dispossession of Australia's Indigenous peoples. Last year's 250th anniversary of Cook's arrival provides us with the chance to engage with texts, images and films dealing with arrivals, first encounters and explorations of various kinds, from the colonial era to the present day, while reflecting critically on commemorative events in Australia. Texts under discussion will include travel reports by James Cook, Joseph Banks and Watkin Tench, narratives by Indigenous writers Philip McLaren and Doris Pilkington (Nugi Garimara) as well as a number of excerpts from literary as well as critical texts.

Der Moodle-Kurs dient zur Vernetzung und zum Informationsaustausch (Neuigkeiten aus dem Feld, Literaturhinweise, Stellenausschreibungen ...), die über das konkrete Seminarangebot des Fachgebietes Erwachsenenbildung (Prof. Dr. Silke Schreiber-Barsch) hinausgehen.

English:
This Moodle course for the ISE provides key resources, updates, and support for ISE students. Find information on study planning, exam registration, and more. Enroll to stay informed and connected!
German:
Dieser Moodle-Kurs des Fachschaftsrats ISE bietet wichtige Ressourcen, Neuigkeiten und Unterstützung für ISE-Studierende. Finden Sie Infos zu Studienplanung, Prüfungen, Veranstaltungen und Fachschaftsaktivitäten. Jetzt anmelden und informiert bleiben!

Seminar für Bachelorstudenten
Dies ist der Kurs zum Seminar Medizinmanagement für Bachelorstudenten im Wintersemester 2022/2023.
Den Zugangsschlüssel bekommen Sie in der ersten Veranstaltung mitgeteilt.
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