Klausur Neuere und Neueste Geschichte / 19. Jahrhundert / Becker, Bennemann, Michaelis / Gruppe 7
- Lehrende(r): Nils Bennemann
Klausur Neuere und Neueste Geschichte / 19. Jahrhundert / Becker, Bennemann, Michaelis / Gruppe 7
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der Mathematik für Ingenieure 2 beleuchtet und anhand von vielen verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der Mathematik für Ingenieure 2 beleuchtet und anhand von vielen verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der Mathematik für Ingenieure 2 beleuchtet und anhand von vielen verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der Mathematik für Ingenieure 2 beleuchtet und anhand von vielen verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der
Mathematik für Ingenieure 3 beleuchtet und anhand von vielen
verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten
soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der
Mathematik für Ingenieure 3 beleuchtet und anhand von vielen
verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten
soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der
Mathematik für Ingenieure 3 beleuchtet und anhand von vielen
verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten
soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der
Mathematik für Ingenieure 3 beleuchtet und anhand von vielen
verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten
soll.
Dies ist ein Kurs, der am Semesterende die wichtigsten Bereiche der
Mathematik für Ingenieure 3 beleuchtet und anhand von vielen
verschiedenen Beispielaufgaben möglichst gut auf die Klausur vorbereiten
soll.
Kleidung hatte in der frühneuzeitlichen Gesellschaft eine immense soziale Bedeutung: Über Kleidung wurde die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen ausgedrückt. Die nach Ständen organisierte Gesellschaft spiegelte sich in ständespezifischer Kleidung wieder, ein Adeliger trug andere Kleidung, als ein Bauer und auch der Klerus unterschied sich von Laien durch sein Gewand. Mit der Verbreitung des Wamses setzte sich eine Form der Männerkleidung durch, die sich von Frauenkleidung unterschied. Im Laufe der Epoche entwickelten sich sogar geschlechterspezifische Moden und Trends. Durch Kleidung war die soziale Ordnung der Gesellschaft im alltäglichen Leben jederzeit sichtbar. Mit Kleidung wurden nicht nur Gruppenzugehörigkeiten hergestellt, sondern diese konnten damit auch unterlaufen und eine bestimmte gesellschaftliche Ordnung gefährdet werden. Eine Magd durfte nicht die Kleidung ihrer Herrin tragen und für das Tragen von Männerkleidern konnte man als Frau hart bestraft werden. Als Mann sorgte man in Frauenkleidung für Gelächter und Unterhaltung an Karneval, ansonsten erntete man dafür Spott. Kleider waren deshalb nicht nur alltägliche Gegenstände, sondern unterlagen genauen Vorschriften und Regelungen. Stoffe und Kleider wurden aber nicht nur getragen, sondern auch hergestellt, gekauft, erneuert, wieder verkauft oder weitergegeben, sie waren Teil eines sich langsam globalisierenden Marktes und wurden zum Konsumgut. Im Seminar werden wir deshalb der Frage nachgehen, wie Kleidung und soziale Ordnung in der Frühen Neuzeit zusammenhingen und sich dies im Laufe der Epoche verändert hat.
Das Einführungsseminar richtet sich an StudienanfängerInnen, denen, neben dem Einblick in die Epoche, das Lesen, Präsentieren und Diskutieren von Forschungspositionen sowie das Entwickeln historischer Fragestellungen vermittelt wird. In einer das Seminar begleitenden Übung werden die im Seminar erarbeiteten Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (Lesen von Forschungsliteratur und von Quellen, mündliche Präsentationen vorbereiten und halten, Recherchieren und Bibliographieren usw.) praktisch eingeübt.
Zu den Anforderungen gehören neben dem Interesse an wissenschaftlichen Texten und historischen Quellen, das wöchentliche sowohl eigenständige als auch in Lerngruppen gemeinsame Erarbeiten von Forschungstexten und historischen Quellen sowie die aktive Beteiligung an den Seminarsitzungen.Was leistet Kleidung? Ist sie Ausdruck der Persönlichkeit, der Identität? Hüllt sie uns in einen falschen Schein, der unser wirkliches Sein verdeckt? Oder kann sie möglicherweise sogar das erzeugen, was sie inszeniert?
Literarische Texte zum Kleiden und Verkleiden widmen sich diesen Fragen. Vor allem bei Texten, in denen es um das Verkleiden geht, werden Zuschreibungen von Charaktereigenschaften, Standes- und Geschlechtszugehörigkeiten durch Kleidung reflektiert und bewusst genutzt, von spielerischen Rollenwechseln bis hin zu bewussten Täuschungen. Bei Identitätszuschreibungen über Kleidung geht es immer zunächst um die Bedeutung des Auges, nicht des Verstandes; es geht um den Sehsinn, der sich nur auf das Äußere verlassen kann und somit darauf vertrauen muss, dass der äußere Schein auf ein vermeintliches Sein verweist. Die Verlässlichkeit des Sehsinns wird im Zusammenhang mit Verkleidung hinterfragt. Indem Kleidung aber in literarischen Texten auftaucht, muss sie übersetzt werden: sie wird benannt, beschrieben, sie erzählt. Diese Transformation soll im Seminar genauer betrachtet werden und durch bildnerische Darstellungen von Kleidung und Verkleidung kontrastiert und ergänzt werden.
Anhand von literarischen Texten zum Thema (Ver)Kleiden unterschiedlicher Epochen sowie künstlerischen Arbeiten und Filmen, die mit diesem Thema spielen, sollen Prozesse des Kleidens und Verkleidens, reflektiert, theoretisch kontextualisiert und auf ihre medialen Besonderheiten befragt werden.