
- Lehrende(r): Michael Meltzer

Die Vorlesung "Allgemeine Psycholgie: Perzeption, Kognition und Handeln"
wird im Wintersemester 2020/21 als asynchrone digitale Veranstaltung
angeboten. Für die Teilnahme an der Veranstaltung bzw. um das Moodle Passwort zu erhalten, müssen Sie diese bis zum 29.10. im
LSF belegen. Nach dem 29.10. oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an melanie.zerr@stud.uni-due.de.
Das Passwort für den moodle-Kurs wird in der ersten Veranstaltung am 15.04.20 mitgeteilt.
Dies ist der Kursraum für die zool. Mikroskopierübungen fürs Sommersemester 2021

Ausgehend von einem aufklärerischen Anspruch wird der Literalität, dem Lesen und Schreiben können, normativ eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Im Zuge von internationalen Kompetenzmessungen sowie der leo. - Level-One-Studie für Deutschland konnte nicht nur Klarheit über die Größenordnung des Phänomens „geringe Literalität“ geschaffen, sondern auch mit der Selbstverständlichkeit eines kompetenten Schriftsprachgebrauchs, der als legitime Literalitätsform konstruiert wird, gebrochen werden. Alphabetisierung gerät immer mehr in die Kritik, Menschen aus einem kulturtechnischen Verständnis heraus an die Schriftsprache heranzuführen, ohne jedoch zu berücksichtigen, in welche Lebenswelten literale Praktiken auf welche Art und Weise eingebettet sind und welche subjektive Relevanz diese im Alltag besitzen. Grundbildung umfasst dagegen mehr als das Lesen und Schreiben und setzt gesellschaftliche Teilhabe in den Fokus, wobei ihre Definition umkämpft ist und unscharf bleibt.
Im Rahmen des Seminars werden wir aktuelle (wissenschaftliche und gesellschaftliche) Diskursstränge des spezifischen Feldes aufgreifen und diskutieren. Dafür nehmen wir Bildungskontexte in den Blick, die verschiedene Alltagsbereiche und -themen (bspw. Arbeit, Politik, Einkaufen, Gesundheit, digitale Medien) zum Lerngegenstand machen, und setzen uns mit dem Schlüsselproblem „geringe Literalität“ vor dem Hintergrund von Teilhabe und Ausschluss kritisch auseinander. Ziel ist es außerdem, die eigene Rolle als angehende Erziehungswissenschaft*lerinnen mit Blick auf die Entwicklung einer pädagogischen Sensibilität für die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit zu reflektieren.
Ausgehend von einem aufklärerischen Anspruch wird der Literalität, dem Lesen und Schreiben können, normativ eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Im Zuge von internationalen Kompetenzmessungen sowie der leo. - Level-One-Studie für Deutschland konnte nicht nur Klarheit über die Größenordnung des Phänomens „geringe Literalität“ geschaffen, sondern auch mit der Selbstverständlichkeit eines kompetenten Schriftsprachgebrauchs, der als legitime Literalitätsform konstruiert wird, gebrochen werden. Alphabetisierung gerät immer mehr in die Kritik, Menschen aus einem kulturtechnischen Verständnis heraus an die Schriftsprache heranzuführen, ohne jedoch zu berücksichtigen, in welche Lebenswelten literale Praktiken auf welche Art und Weise eingebettet sind und welche subjektive Relevanz diese im Alltag besitzen. Grundbildung umfasst dagegen mehr als das Lesen und Schreiben und setzt gesellschaftliche Teilhabe in den Fokus, wobei ihre Definition umkämpft ist und unscharf bleibt.
Im Rahmen des Seminars werden wir aktuelle (wissenschaftliche und gesellschaftliche) Diskursstränge des spezifischen Feldes aufgreifen und diskutieren. Dafür nehmen wir Bildungskontexte in den Blick, die verschiedene Alltagsbereiche und -themen (bspw. Arbeit, Politik, Einkaufen, Gesundheit, digitale Medien) zum Lerngegenstand machen, und setzen uns mit dem Schlüsselproblem „geringe Literalität“ vor dem Hintergrund von Teilhabe und Ausschluss kritisch auseinander. Ziel ist es außerdem, die eigene Rolle als angehende Erziehungswissenschaft*lerinnen mit Blick auf die Entwicklung einer pädagogischen Sensibilität für die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit zu reflektieren.
Ausgehend von einem aufklärerischen Anspruch wird der Literalität, dem Lesen und Schreiben können, normativ eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Im Zuge von internationalen Kompetenzmessungen sowie der leo. - Level-One-Studie für Deutschland konnte nicht nur Klarheit über die Größenordnung des Phänomens „geringe Literalität“ geschaffen, sondern auch mit der Selbstverständlichkeit eines kompetenten Schriftsprachgebrauchs, der als legitime Literalitätsform konstruiert wird, gebrochen werden. Alphabetisierung gerät immer mehr in die Kritik, Menschen aus einem kulturtechnischen Verständnis heraus an die Schriftsprache heranzuführen, ohne jedoch zu berücksichtigen, in welche Lebenswelten literale Praktiken auf welche Art und Weise eingebettet sind und welche subjektive Relevanz diese im Alltag besitzen. Grundbildung umfasst dagegen mehr als das Lesen und Schreiben und setzt gesellschaftliche Teilhabe in den Fokus, wobei ihre Definition umkämpft ist und unscharf bleibt.
Im Rahmen des Seminars werden wir aktuelle (wissenschaftliche und gesellschaftliche) Diskursstränge des spezifischen Feldes aufgreifen und diskutieren. Dafür nehmen wir Bildungskontexte in den Blick, die verschiedene Alltagsbereiche und -themen (bspw. Arbeit, Politik, Einkaufen, Gesundheit, digitale Medien) zum Lerngegenstand machen, und setzen uns mit dem Schlüsselproblem „geringe Literalität“ vor dem Hintergrund von Teilhabe und Ausschluss kritisch auseinander. Ziel ist es außerdem, die eigene Rolle als angehende Erziehungswissenschaft*lerinnen mit Blick auf die Entwicklung einer pädagogischen Sensibilität für die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit zu reflektieren.
Kurs zur Kommunikation mit VersuchsteilnehmerInnen der ALSTER-Erstsemesterstudie im Wintersemester 19/20
Die Veranstaltung bietet grundlegende Kentnisse über die Gestaltung
multimedialer Präsentationen. Zu diesem Zweck werden verschiedene
Gedächtnismodelle und darauf aufbauende Konzepte des multimedialen
Lernens thematisiert, anhand derer Prinzipien für ein optimiertes
Präsentationsdesign abgeleitet werden. Neben vor allem einführenden und
organisatorischen Präsenzterminen werden die Inhalte dabei überwiegend
online über einen Moodle-Kurs bereitgestellt, den Teilnehmer/innen des
Seminars bequem von Zuhause und in freier Zeiteinteilung bearbeiten
können. In den ersten Semesterwochen findet, nach der
Einführung, vorbereitend ein (ebenfalls rein digitales) Training
für Veranstaltung und Studium relevanter Fähigkeiten statt, bevor
anschließend der spezifische inhaltliche Teil der Veranstaltung beginnt.

Das Seminar widmet sich der regionalen grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Neben
ihrer Entstehungsgeschichte im Rahmen der Europäischen Integration
werden die ursprüngliche Euregio (die weiterhin diesen schlichten Namen
trägt) sowie die anschließenden Euregios Rhein-Waal, Rhein-Maas-Nord
sowie Maas-Rhein kennengelernt. Dabei soll es auch um die Frage gehen,
welche früheren Verbindungen beiderseits der Grenze(n) hier jeweils
aufgegriffen wurden.
Im öffentlichen und medialen Diskurs erfährt das Thema Alter(n) angesichts des wachsenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung ein zunehmendes Interesse, das sich auch in einer verstärkten Auseinandersetzung mit Phänomenen des Alter(n)s in sozial- und kulturwissenschaftlichen Kontexten widerspiegelt. Eine gerontologische Kommunikationsforschung oder auch kommunikationstheoretische Gerontologie zeichnet sich hingegen erst allmählich und allein im interdisziplinären und internationalen Feld der Aging Studies ab. Im Rahmen des Seminars werden aktuelle theoretische und empirische Arbeiten linguistischer, soziologischer, sozialpsychologischer und philosophischer Provenienz besprochen, an die eine gerontologisch orientierte Kommunikationsforschung anknüpfen kann. In diesem Rahmen eröffnet sich ein breites Spektrum von Teil- bzw. Unterthemen und Fragestellungen, z.B. im Hinblick auf patronisierende Kommunikation verbaler und nonverbaler Art, die Kommunikation älterer Menschen in innerfamiliären (mit Kindern und Enkelkindern) und außerfamiliären Kontexten (u. a. mit Ärzten und Apothekern), genderspezifische Aspekte des Alterns, kulturelle Variabilität inter- und intragenerationaler Kommunikation, Altersstereotype und medial vermittelte Altersbilder, Altersidentität sowie das Zusammenspiel von psychischem Wohlbefinden, Alter und Kommunikation.
Seit den späten 1990er-Jahren hat sich die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und vielen weiteren Industrienationen dahingehend verändert, älteren Menschen einen verbesserten Zugang zum Erwerbsleben zu ermöglichen und die Anreize zugunsten von Erwerbstätigkeit zu erhöhen. Hintergrund dieser veränderten politischen Ausrichtung ist der demographische Wandel, welcher dafür sorgt, dass zunehmend Rentner*innen einer verringerten Anzahl an Erwerbstätigen gegenüberstehen. Dieses Ungleichgewicht bringt die Sicherungs- und Fürsorgesysteme in Deutschland an ihre finanzielle Belastungsgrenze.
Im Seminar werden zentrale politische und gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit Blick auf die Einbindung älterer Menschen ins Erwerbsleben nachgezeichnet und besprochen. Ebenfalls wird sich mit spezifischen Herausforderungen befasst, welche die Integration älterer Menschen erschweren können (z.B. Stereotype gegenüber Älteren). Zuletzt wird besprochen, welche Rolle die Profession der Soziale Arbeit in diesem sozialpolitischen Gefüge einnimmt und anhand welcher Mittel sie zu einer Verbesserung der Erwerbssituation älterer Menschen beitragen kann.
Seit den späten 1990er-Jahren hat sich die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und vielen weiteren Industrienationen dahingehend verändert, älteren Menschen einen verbesserten Zugang zum Erwerbsleben zu ermöglichen und die Anreize zugunsten von Erwerbstätigkeit zu erhöhen. Hintergrund dieser veränderten politischen Ausrichtung ist der demographische Wandel, welcher dafür sorgt, dass zunehmend Rentner*innen einer verringerten Anzahl an Erwerbstätigen gegenüberstehen. Dieses Ungleichgewicht bringt die Sicherungs- und Fürsorgesysteme in Deutschland an ihre finanzielle Belastungsgrenze.
Im Seminar werden zentrale politische und gesellschaftliche Wandlungsprozesse mit Blick auf die Einbindung älterer Menschen ins Erwerbsleben nachgezeichnet und besprochen. Ebenfalls wird sich mit spezifischen Herausforderungen befasst, welche die Integration älterer Menschen erschweren können (z.B. Stereotype gegenüber Älteren). Zuletzt wird besprochen, welche Rolle die Profession der Soziale Arbeit in diesem sozialpolitischen Gefüge einnimmt und anhand welcher Mittel sie zu einer Verbesserung der Erwerbssituation älterer Menschen beitragen kann.