- Lehrende(r): Annette Förster
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In den vergangenen Monaten ließ sich in Ungarn, aber vor allem in Polen beobachten, wie eine demokratisch legitimierte Regierung stetig an der Umgestaltung der politischen und rechtlichen Institutionen zur Gewaltenteilung arbeitet, um ihren eigenen Einfluss zu steigern. Die Frage ist, warum agieren die politischen Akteure so, oder anders, welches Demokratieverständnis liegt diesen Handlungen zugrunde. Mit ihren politischen Vorhaben fügen sie den der liberalen Demokratie bzw. ihren Grundpfeilern der Freiheit, Gleichheit sowie der rechtlichen und politischen Kontrolle großen Schaden zu.
Ziel des zu entwickelnden Planspiels ist es, durch die Simulation ausgewählter politischer Prozesse (z.B. Wahlkampf, Koalitionsverhandlungen, Gesetzgebungsprozess, Politische Beteiligung) ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise der Demokratie zu erhalten. Am Beispiel der BRD wird zudem genauer auf die Gewaltenteilung bzw. Gewaltenverschränkung in einem föderalen, parlamentarischen Regierungssystem eingegangen. Durch die Entwicklung verschiedener Rollen werden überdies unterschiedlichen politische Einstellungsmuster in das Planspiel eingeführt. Im Ergebnis kann so, dass Zusammenspiel zwischen der politischen Kultur der Bürger, der politischen Eliten sowie der institutionellen Ausgestaltung einer Demokratie vermittelt werden.

- Lehrende(r): Toralf Stark
Forschungspraktisches Seminar für Master-Studierende: Das Masterseminar widmet sich der Landtagswahl 2022 in NRW. Im Vordergrund stehen die Akteure, Strukturen und Prozesse von Wahlen, Parteien und Wahlkampf, Regierungsbildung sowie Politikstabilität und -wandel. Das Seminar vermittelt sowohl (1) theoretische Grundlagen der politikwissenschaftlichen Politikwandelforschung, als auch (2) das methodische Rüstzeug zur Durchführung und Auswertung qualitativen Datenmaterials, sodass (3) die Teilnehmenden dynamische Wissensstände systematisch erschließen und als Transferleistung für Unterrichtseinsätze für Schülerinnen und Schüler relevant aufbereiten können.
Thematisch setzt das Seminar drei inhaltliche Schwerpunkte. (1) Im ersten Teil erarbeiten die Teilnehmenden den grundlegenden Forschungsstand zu Wahlen, Regierungsbildung und Politikstabilität und -Wandel. (2) Im zweiten Teil stehen die Methodenwerkstätten zum Wissenstransfer politischer Bildung und zu qualitativen Methoden. (3) Der dritte Teil widmet sich der Forschungspraxis und dem Transfer. Die Teilnehmenden recherchieren, sichten und untersuchen Medienmaterialen (verschiedene journalistische Medien, Positionspapiere, Podcasts, Satire/Comedy) und diskutieren, auf welche Weise die komplexen Positionen für die Unterrichtspraxis übertragen werden können.
- Lehrende(r): Maximilian Schiffers
Politikwissenschaft an einem aktuellen Themenfeld:
Legitimation, Gemeinwohl, Gemeinnützigkeit am Beispiel zivilgesellschaftlicher Anwendungsfälle
Forschungspraktisches Seminar für Master-Studierende: Das Masterseminar widmet sich den Fragen der Legitimation, des Gemeinwohls und der Gemeinnützigkeit von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Aktionen. Im Vordergrund stehen die Strukturen und Prozesse der Handlungspraxis in Zivilgesellschaft, NGOs und Verbänden im Spiegel der tagespolitischen Debatte um Gemeinnützigkeitsrecht und „shrinking spaces“ der Zivilgesellschaft. Das Seminar vermittelt sowohl (1) theoretische Grundlagen der politikwissenschaftlichen Interessengruppenforschung, als auch (2) das methodische Rüstzeug zur Durchführung und Auswertung qualitativen Datenmaterials (verschiedene journalistische Medien, Podcasts, Satire/Comedy), sodass (3) die Teilnehmenden dynamische und umstrittene Wissensstände systematisch erschließen und als Transferleistung für Unterrichtseinsätze für Schülerinnen und Schüler relevant aufbereiten können.
Thematisch setzt das Seminar drei inhaltliche Schwerpunkte. (1) Im ersten Teil erarbeiten die Teilnehmenden den grundlegenden Forschungsstand zu Legitimation und Gemeinwohl. (2) Im zweiten Teil stehen der Wissenstransfer politischer Bildung und qualitative Methodenwerkstätten, um die laufende Debatte um Gemeinnützigkeit zu strukturieren. (3) Der dritte Teil widmet sich der Forschungspraxis und dem Transfer. Die Teilnehmenden recherchieren, sichten und untersuchen Medienmaterialen aus Journalismus, Podcasts und politischer Satire und diskutieren, auf welche Weise die komplexen und umstrittenen Positionen für die Unterrichtspraxis übertragen werden können.
Die Teilnehmenden erwerben, vertiefen und erproben politikwissenschaftliche Konzepte, Theorien und Methoden. Sie werden in die Lage gesetzt, gesellschaftliche Problemstellungen und politikwissenschaftliche Positionen zu analysieren, kritisch zu bewerten und in andere Kontexte zu transferieren. Schlüsselqualifikationen sind die Methodenkompetenz: Transferfähigkeit, analytische Fähigkeiten, kritisches Denken, adäquater Einsatz von (Fach-)Sprache in Wort und Schrift.
- Lehrende(r): Maximilian Schiffers
Politikwissenschaft an einem aktuellen Themenfeld:
Legitimation, Gemeinwohl, Gemeinnützigkeit am Beispiel zivilgesellschaftlicher Anwendungsfälle
Forschungspraktisches Seminar für Master-Studierende: Das Masterseminar widmet sich den Fragen der Legitimation, des Gemeinwohls und der Gemeinnützigkeit von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Aktionen. Im Vordergrund stehen die Strukturen und Prozesse der Handlungspraxis in Zivilgesellschaft, NGOs und Verbänden im Spiegel der tagespolitischen Debatte um Gemeinnützigkeitsrecht und „shrinking spaces“ der Zivilgesellschaft. Das Seminar vermittelt sowohl (1) theoretische Grundlagen der politikwissenschaftlichen Interessengruppenforschung, als auch (2) das methodische Rüstzeug zur Durchführung und Auswertung qualitativen Datenmaterials (verschiedene journalistische Medien, Podcasts, Satire/Comedy), sodass (3) die Teilnehmenden dynamische und umstrittene Wissensstände systematisch erschließen und als Transferleistung für Unterrichtseinsätze für Schülerinnen und Schüler relevant aufbereiten können.
Thematisch setzt das Seminar drei inhaltliche Schwerpunkte. (1) Im ersten Teil erarbeiten die Teilnehmenden den grundlegenden Forschungsstand zu Legitimation und Gemeinwohl. (2) Im zweiten Teil stehen der Wissenstransfer politischer Bildung und qualitative Methodenwerkstätten, um die laufende Debatte um Gemeinnützigkeit zu strukturieren. (3) Der dritte Teil widmet sich der Forschungspraxis und dem Transfer. Die Teilnehmenden recherchieren, sichten und untersuchen Medienmaterialen aus Journalismus, Podcasts und politischer Satire und diskutieren, auf welche Weise die komplexen und umstrittenen Positionen für die Unterrichtspraxis übertragen werden können.
Die Teilnehmenden erwerben, vertiefen und erproben politikwissenschaftliche Konzepte, Theorien und Methoden. Sie werden in die Lage gesetzt, gesellschaftliche Problemstellungen und politikwissenschaftliche Positionen zu analysieren, kritisch zu bewerten und in andere Kontexte zu transferieren. Schlüsselqualifikationen sind die Methodenkompetenz: Transferfähigkeit, analytische Fähigkeiten, kritisches Denken, adäquater Einsatz von (Fach-)Sprache in Wort und Schrift.
Thematisch setzt das Seminar drei inhaltliche Schwerpunkte. (1) Im ersten Teil erarbeiten die Teilnehmenden den grundlegenden Forschungsstand zu Politikwandel, Policy Status Quo und Politischem Lernen. (2) Im zweiten Teil stehen der Wissenstransfer politischer Bildung und qualitative Methodenwerkstätten, um laufende Debatten über Wandelprozesse u.a. in der Klimaschutz-, Verbraucher*innen- und Lobbytransparenz-Politik. (3) Der dritte Teil widmet sich der Forschungspraxis und dem Transfer. Die Teilnehmenden recherchieren, sichten und untersuchen Medienmaterialen aus Journalismus, Podcasts und politischer Satire und diskutieren, auf welche Weise die komplexen und umstrittenen Positionen für die Unterrichtspraxis übertragen werden können.
Die Teilnehmenden erwerben, vertiefen und erproben politikwissenschaftliche Konzepte, Theorien und Methoden. Sie werden in die Lage gesetzt, gesellschaftliche Problemstellungen und politikwissenschaftliche Positionen zu analysieren, kritisch zu bewerten und in andere Kontexte zu transferieren. Schlüsselqualifikationen sind die Methodenkompetenz: Transferfähigkeit, analytische Fähigkeiten, kritisches Denken, adäquater Einsatz von (Fach-)Sprache in Wort und Schrift.
- Lehrende(r): Maximilian Schiffers
Die Bundestagswahl 2021 bildet den zentralen empirischen Ankerpunkt für
die Lehrveranstaltung. Nicht nur unter Pandemie-Gesichtspunkten, sondern
auch mit Blick auf das Ende der "Ära Merkel" stellt diese Wahl eine
Zäsur für das politische System Deutschlands dar. Insbesondere der
Prozess der Regierungsbildung mit den zu erwarteten
Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen wird eine Folie für
die Seminar-Diskussionen liefern. Dabei treten zahlreiche Facetten des
pluralistischen Mehrparteiensystems zu Tage, die in den vergangenen
Jahren prägend für das politische System der BRD geworden sind.
- Lehrende(r): Kristina Weissenbach
This course addresses the geopolitical dynamics surrounding the Korean peninsula from the perspective of international relations. The aim of the course is that the students while focusing on the Korean peninsula develop a basic understanding of the various ongoing conflicts in East Asia (i.e. “New Cold War”) between the USA, China, Japan, Russia and North and South Korea. In the beginning of the seminar we will make ourselves acquainted with conceptual approaches to international relations in East Asia. This is followed by a set of sessions in which we examine historical developments around the Korean peninsula starting from the 19th century working our way up to the division of the Korean peninsula (1945-48) and the Korean War (1950-53). Against this backdrop we spend the remainder of the semester with studying contemporary developments regarding the international relations and conflicts between the two Koreas, the USA, Japan, China and Russia. Meanwhile, a central focus is put on issues related to the difficulties and possibilities of peace on the Korean peninsula and the East Asian region.
- Lehrende(r): Hee Kyoung Chang
- Lehrende(r): Martin Florack
Ob es gelingt, die Klimakrise zu bewältigen, wird sich in den Städten entscheiden. In diesem Kurs wollen wir uns mit verschiedenen Aspekten wie Mobilität, Wohnen und Umweltgerechtigkeit in der Stadt auseinandersetzen, um die (politischen) Problemstellungen sowie Lösungswege herauszuarbeiten. In der zweiten Kurshälfte wird es die Möglichkeit geben, die Ergebnisse mit Gästen aus der Praxis zu diskutieren.
- Lehrende(r): Raphael Moser
- Lehrende(r): Raphael Moser
Politik und Literatur haben seit jeher eine enge Beziehung. Dabei ist unter politischer Literatur nicht nur diejenige zu verstehen, die sich explizit mit ›der Politik‹ befasst, sondern mit ›dem Politischen‹ in einem weiteren Sinne. Doch wie lässt sich das Politische in der Literatur bestimmen?
Das Seminar bietet die Möglichkeit, literaturtheoretische und philosophische Überlegungen zum Politischen und zur politischen Literatur zu erarbeiten und sie in der Textanalyse zu erproben. Dabei werden wir uns insbesondere solchen theoretischen Zugriffe annähern, mit denen wir das Verhältnis von Literatur und Politik beschreiben und das ›politische Wissen‹ der Literatur erfassen können. Es werden voraussichtlich folgende Primärtexte gemeinsam gelesen: Georg Büchners Dantons Tod, Friedrich Schiller Don Karlos und Ferdinand von Schirachs Terror. Die endgültige Auswahl wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
Dieses Seminar verlangt von Ihnen Bereitschaft zum und Freude am Studieren literaturtheoretischer Konzepte. Die Beteiligung an der aktiven gemeinsamen Diskussion wird vorausgesetzt. Gleichermaßen wird daher eine intensive Lektüre der Primärtexte erwartet.
Das Seminar beginnt in der Woche nach Ostern. Ein Ersatztermin für den 03.04.23 wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
- Lehrende(r): Sabrina Huber
Das interdisziplinäre Seminar, welches ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Sachunterricht und des Biologen Dr. André Matena (Freier Dozent und Mitarbeiter der Bonnekamp-Stiftung Essen) darstellt, beschäftigt sich mit der Frage, warum Ökologie und Nachhaltigkeit im aktuellen Tagesgeschäft der Politik und Wirtschaft keine (zentrale) Rolle spielen, obgleich zunehmend Stimmen (z. B. im Zuge der „Fridays for Future”-Bewegung) in der Bevölkerung laut werden, die dies verlangen. Das Seminar wird über ein interaktives Format, die an Planspiele angelehnte Methode der Simulation, getragen: Hierbei entwickeln zunächst die Studierenden selbst ihre Vorstellung(en) einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft und entwickeln im Verlauf des Seminars – angereichert durch verschiedene thematische Inputs seitens der Dozierenden – ihre Konzepte weiter. Obgleich die thematischen Inputs vorab durch die Dozierenden ausgearbeitet sind, versteht sich das Seminar als dynamisch und eröffnet die Möglichkeit auf Interessen der Studierenden einzugehen. Die biologischen/ökologischen Inputs, gekoppelt mit gesellschaftswissenschaftlichen Themen, reichen von Biodiversität und Permakultur, über Neoliberalismus und marktkonforme Demokratie bis hin zu Lobbyismus durch finanzkräftige Megakonzerne, Meinungsmanagement mittels Thinktanks, idiologisiertes Bildungssystem und käufliche Wissenschaft.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich um ein gesellschaftskritisches Seminar handelt und als Teilnahmebedingung somit die aktive und kritische Auseinandersetzung mit den Seminarinhalten vorausgesetzt wird.

- Lehrende(r): Swantje Borukhovich-Weis
- Lehrende(r): Inga Gryl
- Lehrende(r): André Matena
- Lehrende(r): Sebastian Heidebrecht
- Lehrende(r): Florian Fastenrath
„Sprache schafft die Welt. Sie ist nie nur Abbildung von ihr, sondern bringt sie immer auch hervor. Das gilt grundsätzlich. Und das gilt erst recht für die aktuelle politische Debatte in Deutschland“. Das sind die ersten Zeilen aus Robert Habecks vorletztem Buch Wer wir sein könnten aus dem Jahr 2017, eine Art populäre Einführung in die politische Sprechakttheorie. Dass politisches Sprechen immer auch politisches Handeln ist, ist ein Gemeinplatz. Neu allerdings ist, wie sehr regierende Politiker – man denke etwa an Robert Habeck – die Funktionsmechanismen und Spielregeln politischen Sprechens mitreflektieren, sogar selbst zum Thema machen und in die eigene Politik einbauen. Die Veranstaltung will sich Politik mit kommunikationstheoretischen Mitteln nähern und unterschiedliche politische Redeweisen der Gegenwart vergleichen. Dabei soll es keineswegs um rhetorische Stile gehen, vielmehr soll ganz grundlegend der Wandel der politischen Ansprache in den Blick genommen werden, der sich derzeit beobachten lässt und der auch mit einer Veränderung der Arenen und Medien der Politik zu tun hat.
- Lehrende(r): Julian Rafael Dominik Müller
- Lehrende(r): Laura Dinnebier
- Lehrende(r): Laura Dinnebier
- Lehrende(r): Laura Dinnebier
