- Lehrende(r): Bernhard Fisseni
- Lehrende(r): Christian Lehnert
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- Lehrende(r): Bernhard Fisseni
- Lehrende(r): Christian Lehnert
- Lehrende(r): Bernhard Fisseni
- Lehrende(r): Bernhard Fisseni
- Lehrende(r): Bernhard Fisseni
Unter den Terminus der ‚Pädagogik der frühen Kindheit‘ oder den der ‚Frühpädagogik‘ fallen die praktischen Bereiche der familialen Erziehung ebenso wie solche der Erziehung in vorschulischen Institutionen wie Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege oder Eltern-Kind-Gruppen. Daneben wird unter diesen Begriffen der in sich deutlich ausdifferenzierte Bereich ihrer Theoriebildung ebenso wie gesellschaftliche Entwürfe, politische Programme und bildungsökonomische Kalkulationen zu Fragen frühkindlicher Erziehung und Bildung gefasst. Dass sich das Feld der Frühpädagogik insbesondere in den letzten zwanzig Jahren stark gewandelt hat, kann als unumstritten gelten. Diese die Veränderungen im frühpädagogischen Bereich lassen sich nicht zuletzt als Folge von ‚Kapitalisierungs-‘ oder ‚Ökonomisierungsprozessen‘ beschreiben und führen zu einer veränderten Sichtweise auf Kindheit.
Im Seminar werden wir mit Ökonomisierungstendenzen im Bildungssystem befassen, wobei die Veränderungen des Elementarbereichs im Vordergrund stehen werden. Daraufhin werden wir uns mit verschiedenen (pädagogischen) Perspektiven auf die Lebensphase ‚Kindheit‘ beschäftigen um daraufhin aktuelle Sichtweisen auf ‚das Kind‘ zu analysieren und aktuelle Konzeptionen ‚frühkindlicher Bildung‘ vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen reflektieren.
- Lehrende(r): Simon Kunert

- Lehrende(r): Jessica Stegemann
- Lehrende(r): Gaby Herchert
- Lehrende(r): Eva Maria Wodtke
- Lehrende(r): Gaby Herchert
- Lehrende(r): Bernhard Fisseni
- Lehrende(r): Nicole Krämer
- Lehrende(r): Antonia Rosada
Das Alte Testament kennt viele Facetten Gottes, die in ihrer Ambivalenz einander gegenüberstehen und ein sich ergänzendes,
aber auch in sich widersprüchliches Bild dieses Gottes abgeben. Dem gegenüber stehen Bilder vom Menschen und der Schöpfung,
die mit Gott in Beziehung stehen.
Sie lernen, diese Bilder zu beschreiben und die Spannungen zwischen ihnen für den Unterricht fruchtbar zu machen.
Dabei werten Sie aus, wie die Bibel selbst ein Lernen anhand dieser Texte nahelegt, was Ihre eigenen Kompetenzen diesbezüglich sind.
Darauf aufbauend erweitern Sie Ihre bibeldidaktische Kompetenz und planen, wie Sie anderen ähnlich Lernerfahrungen ermöglichen.
- Lehrende(r): Benedict Schöning
- Lehrende(r): Manuela Endberg
- Lehrende(r): Lara-Idil Engec
Bereits vor der Implementierung der kolonialen Herrschaft in Ostafrika, begannen Bewohner*innen in einigen Regionen, sich dichteren Siedlungsstrukturen zu entziehen. Ab den 1880er Jahren verzeichneten Vertreter der deutschen Kolonialregierung einen Anstieg dieses Phänomens und dies explizit entlang der Karawanenrouten.
Karawanen konnten mehrere hundert Menschen umfassen, unter ihnen nicht nur Handeltreibende und eine Vielzahl von Trägern, z.T. einschließlich ihrer Familien, sondern auch sogenannte Entdecker oder europäische Missionare, die die lokale Infrastruktur in eigenem Interesse nutzten. Für die Siedlungen entlang der Karawanenrouten war ihre geografische Lage und der Kontakt mit den Karawanen durchaus von Vorteil, beispielsweise in ökonomischer Hinsicht. Andererseits konnten Karawanen eine Herausforderung darstellen. Das galt insbesondere für den Bereich der Verpflegung und Unterbringung derjenigen, die mit den Karawanen eintrafen. Negativ für die Beziehungen zwischen lokaler Bevölkerung und Reisenden wirkten sich Übergriffe aus, die mit den Karawanen in Verbindung gebracht wurden, oder aber die Verbreitung von Krankheiten. Der Bau und die Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecken Anfang des 20sten Jahrhunderts – eine technische Leistung, die in großen Teilen auf Zwangsarbeit beruhte – änderte die Bedingungen für Reisende und die Bewohner*innen in den jeweiligen Regionen; dies allerdings nicht nur in Bezug auf eine neue Art von Mobilität.
Im Proseminar werden Transformationsprozesse in Gesellschaften des östlichen Afrikas im 19. und frühen 20. Jahrhundert gemeinsam herausgearbeitet und diskutiert. Dabei liegt der Fokus auf Veränderungen die mit den genannten Verkehrs- und Kommunikationswegen in Zusammenhang standen.
Die Teilnahme verpflichtet zur Übernahme eines mündlichen (z.B. Referat, Podcast) und kleinen schriftlichen Beitrags (z.B. Exzerpt). Die Beherrschung der englischen Sprache und die Bereitschaft englischsprachige Fachliteratur zu lesen, zu diskutieren und außerdem im Rahmen einer schriftlichen Arbeit (z.B. Hausarbeit) einzubeziehen wird vorausgesetzt. Die Veranstaltung selbst findet auf Deutsch statt.
Literatur:
Kimambo, Isaria N.; Maddox, Gregory H.; Nyanto,
Salvatory S. (Hg.), A New History of
Tanzania (Daressalam, 2017).
Rockel,
Stephen J., Carriers of Culture: Labor on
the Road in Nineteenth-Century East Africa (Portsmouth, 2006).
- Lehrende(r): Nicole Wiederroth
Sei es durch eine Playmobil-Spielfigur zu Luther oder eine Ritterburg, Sachbücher und Fernsehserien, ein Denkmal im Stadtkern oder die Erzählung der Großmutter von „früher“ – die Lebenswelt von Kindern in der Grundschule ist voll von Geschichte.
Kinder haben ein ungefähres Verständnis von dem, was war (Vergangenheit),´, von ihrer Lebenswelt (Gegenwart) und Träume und Vorstellungen von morgen (Zukunft). Deswegen gehört das historische Lernen wieder zu den Inhalten des Sachunterrichts. Grundschüler*innen sind in der Lage, mit Hilfe geeigneter Settings und Zugänge historisch zu denken und über Erkenntnisprozesse zu reflektieren. Mit Hilfe geeigneter Methoden und Fragen lernen sie, diese Vorstellungen und Erkenntnisse zu verbalisieren und Geschichtsbewusstsein zu entwickeln.
Anhand von Praxisbeispielen zur Lokal- und Regionalgeschichte, zur Geschichtskultur und zu historischen Grundbegriffen soll in einer Theorie-Praxis-Verknüpfung dieses Potenzial erschlossen werden.
Einführende Literatur
Bergmann, Klaus; Rohrbach, Rita (Hrsg.): Kinder entdecken Geschichte. Theorie und Praxis historischen Lernens in der Grundschule und im frühen Unterricht. Schwalbach./Ts. 3. Aufl. 2015.Fenn, Monika: Frühes historisches Lernen. Frankfurt/Main 2018.Reeken, Dietmar von: Historisches Lernen im Sachunterricht. Eine Einführung mit Tipps für den Unterricht. Baltmannsweiler 6. Aufl. 2017.- Lehrende(r): Sven Alexander Neeb
Wann und wie begann „unsere Welt von heute“? Die zeithistorische Forschung geht verstärkt von einem Strukturbruch im Laufe der 1970er Jahre aus. „Nach dem Boom“ (Doering-Manteuffel/Raphael) der ersten Nachkriegsjahrzehnte sieht sie in der/den Ölkrise(n) und dem Zerfalls des Bretten Woods-Währungssystems, dem Auseinanderfallen der revoltierenden Jugend der späten 1960er Jahre in verschiedenste Strömungen, aber auch der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und ihrer Schlussakte von Helsinki einschneidende Veränderungen in Wirtschaft, Sozialem und Geopolitik. Die heutige individualisierte „Lifestyle“-Gesellschaft, der globale und digitale Markt mit seiner Dominanz von Finanzakteuren, die Verdichtung von Migration und Kommunikation seien in den Veränderungen dieses Jahrzehntes ebenso angelegt wie der Wandel von der relativ stabilen Bipolarität des Kalten Krieges zu einer fragilen multipolaren Ordnung verschiedenster, auch theokratischer Ideologien.
Die Übung analysiert anhand von Literatur und exemplarischen Quellen den Beginn dieser „Geschichte der Gegenwart“ (Philipp Sarasin). Besondere Aufmerksamkeit soll auf dem Jahr 1979 liegen, in das auffallend viele Einzelereignisse der beschriebenen (und weiterer) Trends fallen. In diesem Rahmen sollen Prozesse der Historisierung rund um Begriffe wie „Zäsur“ und „Zeitenwende“ auch allgemein diskutiert werden.
- Lehrende(r): Arno Barth
Eine zentrale Frage der Philosophie des Geistes ist die Frage nach der Natur mentaler Phänomene wie z.B. Schmerzen, Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Hoffnungen. Dabei können grob zwei Grundpositionen unterschieden werden; die des Materialismus und die des Dualismus. Materialistische Positionen besagen, dass alle Dinge aus Materie bestehen und dass grundsätzlich alle Phänomene aus materiellen Interaktionen resultieren, einschließlich mentale Phänomene. Materialistische Positionen zur Natur mentaler Phänomene unterscheiden primär darin voneinander, mit welchen materiellen Dingen und Phänomenen mentale Phänomene identifiziert werden (Verhalten, physiologische Prozesse, funktionale Prozesse etc.). Der klassische Dualismus geht hingegen davon aus, dass es neben materiellen Dingen und Phänomenen auch immaterielle Dinge und Phänomene gibt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Substanzdualismus. Ein solcher Substanzdualismus wird in der aktuellen Debatte in der Philosophie des Geistes jedoch kaum noch vertreten. Anstelle dessen vertreten einige Philosophen einen so genannten Eigenschaftsdualismus. Eigenschaftsdualisten argumentieren, dass eine Person nicht aus zwei Substanzen (Geist und Körper) zusammengesetzt ist. Vielmehr behaupten sie, dass es nur ein Objekt (die Person) gebe, die jedoch körperliche und geistige Eigenschaften habe.
Philosophen haben unterschiedliche Argumente für und gegen die genannten Positionen vorgebracht. In diesem Seminar werden wir uns einer bestimmten Art von Argumenten gegen materialistische (und damit für dualistische) Positionen widmen; den so genannten modalen Argumenten. Modale Argumente zeichnet aus, dass aus der Möglichkeit einer materiellen Wirklichkeit, die sich von unserer Wirklichkeit nur darin unterscheidet, dass kein mentales Erleben vorliegt, geschlossen wird, dass mentales Erleben nicht mit materiellen Dingen und Phänomenen identifiziert werden kann. Das berühmteste Argument ist hier David Chalmers' Zombie-Argument. Ein ähnliches Argument wurde u.a. von Saul Kripke diskutiert und die Grundidee modaler Argument finden wir bereits bei Descartes. Dabei machen modale Argumente grundlegende sprachphilosophische, metaphysische und erkenntnistheoretische Voraussetzungen. Ziel dieses Seminars ist es, den Studierenden diese Voraussetzungen aufzuzeigen und ausgehend davon eine kritische Diskussion modaler Argumente in der Philosophie des Geistes zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zentrale Aufsätze zu modalen Argumenten und ihren Voraussetzungen gelesen und kritisch diskutiert.
Diese Lehrveranstaltung ist Primär für Masterstudierende vorgesehen, aber auch für Bachelorstudierende geöffnet. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Rubrik "Bemerkungen".
- Lehrende(r): Stefan Rinner
- Lehrende(r): Derya Gür-Seker