- Lehrende(r): Alexander Maxeiner
- Lehrende(r): Stefan Werner
- Lehrende(r): Joachim Zumbrägel
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- Lehrende(r): Alexander Maxeiner
- Lehrende(r): Stefan Werner
- Lehrende(r): Joachim Zumbrägel
- Lehrende(r): Uwe Dippel
- Lehrende(r): Alexander Maxeiner
- Lehrende(r): Stefan Werner
- Lehrende(r): Joachim Zumbrägel
- Lehrende(r): Uwe Dippel
- Lehrende(r): Joachim Zumbrägel
- Lehrende(r): Alexander Maxeiner
- Lehrende(r): Stefan Werner
- Lehrende(r): Joachim Zumbrägel
„Demokratie im Diskurs – Diskursanalytische Zugänge zum Demokratiebegriff“
Unter einem Diskurs versteht man nach Foucault (1993, S. 32) die Verflechtung von typisierbaren Aussagen, die in einem zeitlichen und geographischen Kontext stattfinden. Diese zeitliche und räumliche Kontinuität ist es, welche einen stabilisierenden Einfluss auf unser Verständnis von Realität besitzt. Der Diskurs bleibt somit zwar „kaum mehr als die Spiegelung einer Wahrheit, die vor ihren eigenen Augen entsteht“ (Ebd), doch sind seine Implikationen materiell. Diskurse können demnach – unter der Bedingung, dass sie eine hegemoniale Stellung innerhalb der Gesellschaft einnehmen – als materielle Produktionsinstrumente angesehen werden (Kammler et al. 2014, S. 234). Diskurse spiegeln gesellschaftliche Wirklichkeit nicht einfach wieder, sie stellen eine eigene Wirklichkeit dar und stellen Wirklichkeiten her, in dem sie Sachverhalte, Beziehungen und Probleme deuten und gestalten.
Die Diskursanalyse erfasst das jeweils Sagbare bzw. alle Aussagen, die in einer bestimmten Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit geäußert werden, sowie die Mechanismen, mit denen das Sagbare hervorgebracht wird. Dies geschieht mit dem Ziel die ideologische Wirkung von Diskursen zu dechiffrieren, welche sich hinter einer institutionellen Fassade verbergen (Gessmann 2011, S. 25). Der Prozess der Konstruktion von Realität wird durch die Dekonstruktion des, diese Realität vermittelnden Mediums (Diskurs) erkenntlich gemacht und strategische Elemente innerhalb dieses Konstruktionsprozesses offengelegt.
Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts sollen auf dieser theoretischen Grundlage aktuelle Diskurse mit Bezug zum Demokratiebegriff unter Anwendung der kritischen Diskursanalyse (KDA) analysiert werden.
- Lehrende(r): Seckin Söylemez
- Lehrende(r): Christoph Klika
Kann Folter in akuten Bedrohungssituationen für eine Demokratie eine legitime Staatspraxis sein? Sollte Folter entsprechend legalisiert werden? Im Rahmen des Seminars erarbeiten wir in einem ersten Schritt die zentralen Gegenstände – Was ist (eine) Demokratie und in welcher Beziehung stehen Demokratie und Menschenrechte? Was ist Folter? Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten und diskutieren wir verschiedene theoretische Perspektiven auf die Frage nach der Beziehung zwischen Folter und Demokratie. Angrenzende Fragen, wie die nach der (richtigen) Balance zwischen Sicherheit und Freiheit, sind ebenso Gegenstand des Seminars. Das Seminar findet in Präsenz auf dem Campus statt. Die Seminarsprache ist Deutsch, wir werden aber auch englischsprachige Texte lesen und diskutieren. Folgende Leistungen sind zu erbringen: Für Studierende im Aufbaumoduls 5 „Politiktheorien der modernen Gesellschaft“ - Mündliche Präsentation (10-12 Minuten, benotet: 30 % der Gesamtnote; Themen- und Terminvergabe erfolgt in der zweiten Sitzung) - Exposé zur Hausarbeit (unbenotete Studienleistung, gilt als Themenabsprache und als Voraussetzung für das Schreiben der Hausarbeit) - Hausarbeit (15 Textseiten, benotet: 70 % der Gesamtnote) Für Studierende im Wahlpflichtmodul - Mündliche Präsentation (15 Minuten, benotet; Themen- und Terminvergabe erfolgt in der zweiten Sitzung) |
- Lehrende(r): Annette Förster
Kann Folter in akuten Bedrohungssituationen für eine Demokratie eine legitime Staatspraxis sein? Sollte Folter entsprechend legalisiert werden? Im Rahmen des Seminars erarbeiten wir in einem ersten Schritt die zentralen Gegenstände – Was ist (eine) Demokratie und in welcher Beziehung stehen Demokratie und Menschenrechte? Was ist Folter? Im zweiten Teil des Seminars erarbeiten und diskutieren wir verschiedene theoretische Perspektiven auf die Frage nach der Beziehung zwischen Folter und Demokratie. Angrenzende Fragen, wie die nach der (richtigen) Balance zwischen Sicherheit und Freiheit, sind ebenso Gegenstand des Seminars. Das Seminar findet in Präsenz auf dem Campus statt. Die Seminarsprache ist Deutsch, wir werden aber auch englischsprachige Texte lesen und diskutieren. Folgende Leistungen sind zu erbringen: Für Studierende im Aufbaumoduls 5 „Politiktheorien der modernen Gesellschaft“ - Mündliche Präsentation (10-12 Minuten, benotet: 30 % der Gesamtnote; Themen- und Terminvergabe erfolgt in der zweiten Sitzung) - Exposé zur Hausarbeit (unbenotete Studienleistung, gilt als Themenabsprache und als Voraussetzung für das Schreiben der Hausarbeit) - Hausarbeit (15 Textseiten, benotet: 70 % der Gesamtnote) Für Studierende im Wahlpflichtmodul - Mündliche Präsentation (15 Minuten, benotet; Themen- und Terminvergabe erfolgt in der zweiten Sitzung) |
- Lehrende(r): Annette Förster
Kann Folter in akuten Bedrohungssituationen für eine Demokratie eine legitime Staatspraxis sein? Sollte Folter entsprechend legalisiert werden? Im Rahmen des Seminars erarbeiten und diskutieren wir verschiedene theoretische Perspektiven auf die Frage nach der Beziehung zwischen Folter und Demokratie. Angrenzende Fragen, wie die nach der (richtigen) Balance zwischen Sicherheit und Freiheit oder nach dem Ausnahmezustand in Demokratien sind ebenso Gegenstand des Seminars.
Das Seminar findet (soweit pandemiebedingt möglich) in Präsenz auf dem Campus statt. Die Seminarsprache ist Deutsch, wir werden aber auch englischsprachige Texte lesen und diskutieren.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind eine mündliche Präsentation, die Anfertigung eines Exposés zur Hausarbeit (Studienleistungen) sowie eine Hausarbeit (Prüfungsleistung) zu erbringen.
- Lehrende(r): Annette Förster
Kann Folter in akuten Bedrohungssituationen für eine Demokratie eine legitime Staatspraxis sein? Sollte Folter entsprechend legalisiert werden? Im Rahmen des Seminars erarbeiten und diskutieren wir verschiedene theoretische Perspektiven auf die Frage nach der Beziehung zwischen Folter und Demokratie. Angrenzende Fragen, wie die nach der (richtigen) Balance zwischen Sicherheit und Freiheit oder nach dem Ausnahmezustand in Demokratien sind ebenso Gegenstand des Seminars.
Das Seminar findet (soweit pandemiebedingt möglich) in Präsenz auf dem Campus statt. Die Seminarsprache ist Deutsch, wir werden aber auch englischsprachige Texte lesen und diskutieren.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars sind eine mündliche Präsentation, die Anfertigung eines Exposés zur Hausarbeit (Studienleistungen) sowie eine Hausarbeit (Prüfungsleistung) zu erbringen.
- Lehrende(r): Annette Förster
- Lehrende(r): Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer
Das Seminar behandelt den Zusammenhang von Demokratie, Krieg/Konflikt
und Frieden. Dieser Zusammenhang ist ambivalent: Stabile Demokratien
sind sowohl nach innen als auch nach außen (meist) friedfertiger als
andere Regierungssysteme, und die These, dass Demokratien keine Kriege
gegeneinander führen, gilt als gesicherter Befund in Theorie und Praxis
(‚Demokratischer Frieden‘). Die Errichtung von Demokratien ist daher aus
friedenspolitischer Perspektive langfristig gewünscht. Die Umsetzung ist
allerdings risikobehaftet: Demokratie basiert auf dem offenen
Wettbewerb politischer Ideen und Mehrheiten und ist somit in sich
konfliktträchtig. Dementsprechend kann sich z.B. eine Demokratisierung
negativ auf den Ausbruch von Gewaltkonflikten und die Stabilisierung von
Nachkriegsgesellschaften auswirken. Zugleich wird auch die Beteiligung
von etablierten Demokratien an Angriffskriegen zunehmend kritisch
hinterfragt.
- Lehrende(r): Nora Schrader-Rashidkhan
Der Heidelberger Politikwissenschaftler Manfred G. Schmidt bemerkt in der Einleitung seines Buches „Demokratietheorien“, dass der Begriff der Theorie in der Alltagssprache – meist abschätzig – als eine abstrakte, praxisferne und mitunter weltfremde Betrachtungsweise wahrgenommen wird (2010). Dabei zeichnen sich – insbesondere sozialwissenschaftliche – Theorien durch eine besondere Bezugnahme der Wahrnehmung von Lebenswirklichkeiten aus.
Eines der wohl prägnantesten Beispiele für den konkreten praktischen Bezug von Theorien ist die historische Entwicklung des demokratietheoretischen Diskurses. Die Ideengeschichte der Demokratie ist bestimmt durch die Auseinandersetzung des Individuums mit den Spannungsverhältnissen zwischen seiner jeweiligen Lebensrealität und Herrschaftsformen. Gleichheit vs. Gerechtigkeit, Freiheit vs. Sicherheit, Partizipation vs. Repräsentation sind hierbei nur einige der Problemstellungen, welche den Diskurs um den Begriff der Demokratie von der Antike bis in die Gegenwart prägen.
Im Seminar soll es darum gehen, die unterschiedlichen politiktheoretischen Perspektiven auf den Begriff der Demokratie kennenzulernen und den breiten demokratietheoretischen Diskurs zu systematisieren. Dazu wird eine Auswahl wichtiger und wirkmächtiger Originaltexte behandelt. Neben der Befassung mit klassisch-frühmodernen Demokratievorstellungen, werden moderne und zeitgenössische Demokratietheorien behandelt werden. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen der Theorievergleich und die Problematisierung der behandelten Theorien im Praxisbezug.
Literatur:
Buchstein, H. (2013). Moderne Demokratietheorien. In Studienbuch Politikwissenschaft (pp. 103-130). Springer VS, Wiesbaden.
Martinsen, R. (2006). Demokratie und Diskurs: organisierte Kommunikationsprozesse in der Wissensgesellschaft. Nomos.
Massing, P., & Breit, G. (Eds.). (2005). Demokratie-Theorien: von der Antike bis zur Gegenwart. Bundeszentrale für politische Bildung.
Schmidt, M. G. (2010). Demokratietheorien: Eine Einführung. Springer-Verlag.
Wehling, H. G., Weber, R., & Hüttmann, M. G. (2013). Spannungsfelder der politischen Theorie. Kohlhammer Verlag.
- Lehrende(r): Seckin Söylemez
- Lehrende(r): Finn-Lukas van Erp
Der Master-Fernstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik ist ein Teilzeitstudiengang mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern (4 Semester mit je 15 Credits, 2 Semester Master-Arbeit mit 30 Credits). Im Fall eines vorhergehenden Studienabschlusses mit nur 6 Semestern bzw. 180 Credits sind entsprechend zusätzliche Auflagenfächer zu absolvieren.
- Lehrende(r): Rüdiger Buß
- Lehrende(r): Sandrina Heinrich
- Lehrende(r): Ralf-Peter Fuchs
Dies ist der Kurs zum Seminar im Master of Education, Modul MB1/Forschungswerkstatt BiWi I mit dem Titel »Der ›pädagogische Blick‹. Konstruktion, Kategorisierung und Klassifizierung von Schüler*innen im schulischen Alltag« (Wintersemester 2021/22) sowie für das gleichlautende Begleitseminar Praxissemester (PS III/Forschungswerkstatt BiWi II (Sommersemester 2022)
- Lehrende(r): Thorsten Hertel
- Lehrende(r): Songül Cora
- Lehrende(r): Linda Siebert

