- Lehrende(r): Laure Aude Doufodji
- Lehrende(r): Isabell Lowitzki
- Lehrende(r): Silke Schreiber-Barsch
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Kolloqium:
The Extra Slot
(Im zweiwöchigen Rhythmus, beginnt in der zweiten Vorlesungswoche)
(Offenes Oberseminar ohne Credit Points und Modulzuordnung.)
The Extra Slot provides an informal and friendly space for discussing texts and images (and occasionally also music) as well as questions and issues you find particularly interesting / fascinating / baffling. It is also a forum for discussing projects – yours as well as mine (ranging from seminar papers to BA/MA theses, to job and scholarship applications and all sorts of writing projects, etc.). We hope to do one more little trips, maybe to see an exhibition, watch a play or attend other events associated with British literature and culture in and around Essen. This informal colloquium is for all those whose interests, enthusiasms and ambitions go beyond what they are told they have to do. There will be no credit points – however, there probably will be nibbles. This is the only one of my courses where no preparation is required.
There will be a Moodle room. You will receive the Moodle password and other essential information via e-mail.
The Extra Slot is primarily aimed at students who have taken (or who are taking) one or several of my seminars/lectures. However, it is very much an open forum. Newcomers are most welcome. If you would like to join the Extra Slot, please send an e-mail to chandni.rampersad@uni-due.de who will put you on our mailing list.
- Lehrende(r): Christoph Heyl
- Lehrende(r): Roxanne Motté
- Lehrende(r): Günther Wolfswinkler
Die an der Universität Duisburg-Essen realisierte Kommunikationswissenschaft setzt bei der Beschreibung und Analyse zwischenmenschlicher Kommunikation unter Berücksichtigung all ihrer Varianten in institutionellen und organisationalen Kontexten an, einschließlich der Verwendung von Kommunikationstechnologien. Kommunikation wird grundsätzlich verstanden als Bedingung der Möglichkeit von Reflexion, Selbstreflexion und Orientierung und damit als menschliches Leben in Gemeinschaft ermöglichend. Für die begriffliche Gegenstandsbestimmung ist leitend, dass Kommunikation als zeichenbasierte Koorientierung selbst nur als soziales und damit überindividuelles Ereignis spezifischer Struktur beschreibbar ist, das sich in Verflechtungen der Zeit, des Raums, semiotischer Ressourcen, konkreter Akteure und Kompetenzen sowie expliziten und impliziten normativen Strukturen gesellschaftlicher Praxisfelder und gegebenenfalls digitaler Technologien realisiert und dynamisiert.
Um die Etablierung einer so interdisziplinär integrierten Erforschung humanspezifischer Kommunikation hat sich in Deutschland als einer der ersten der Bonner Kommunikationsforscher Gerold Ungeheuer verdient gemacht. Nach einer Einführung durch die Dozentin in den wissenschaftlichen Werdegang dieses deutschen Kommunikationswissenschaftlers werden wir in Form von studentischen Kurzreferaten und anschließender Diskussion den Blick darauf richten, wie Gerold Ungeheuer während seiner Zeit als Leiter des Bonner Instituts für Kommunikationsforschung und Phonetik eine sozialwissenschaftlich orientierte Kommunikationsforschung etablierte und die Bausteine einer grundlagenorientierten allgemeinen Kommunikationstheorie entwickelte, die sich mit Fragen kommunikativer Verstehensleistungen bzw. mit Kommunikationsphänomenen in all ihren Ausprägungen auseinandersetzt. Anhand der Primärliteratur werden wir zentrale Aspekte und Begriffe seiner kommunikationstheoretischen Überlegungen und Ansprüche besprechen und im Kontext aktueller Forschung einordnen.
Von den Seminarteilnehmer*innen wird die Übernahme eines Kurzreferates, die Bereitschaft zur Lektüre der Seminartexte sowie die aktive Teilnahme an den Diskussionen erwartet.
Zur Vorbereitung auf das Seminar wird die Lektüre des folgenden Buches dringend empfohlen:
Gerold Ungeheuer: Einführung in die Kommunikationstheorie. Unter Mitarbeit und mit einem Nachtrag von Johann G. Juchem. 3., völlig neu eingerichtete Auflage, hrsg. und eingel. v. Karin Kolb, Jens Loenhoff und H. Walter Schmitz. Münster: Nodus Publikationen. 2010. (Signifikation. Beiträge zur Kommunikationswissenschaft. 7.).
Die weitere Literatur des Seminars wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende(r): Karin Kolb-Albers
Kommunikative Gattungen sind verfestigte Formen der Kommunikation, die sich durch eine typisch wiederkehrende Ablaufstruktur auszeichnen. Die damit verbundenen kommunikativen Muster sind uns aus unserem gesellschaftliche Wissensvorrat heraus mehr oder weniger explizit vertraut und können in bestimmten Situationen zur Handlungsentlastung beitragen. Kommunikative Gattungen erfüllen im Wesentlichen eine Funktion, die auf die situative Lösung spezifischer kommunikativer Probleme zielt. In der Wissenschaftskommunikation hat sich bspw. die PowerPoint-Präsentation als kommunikative Gattung der Wissensvermittlung etabliert. In dem Seminar werden die Grundlagen der Gattungstheorie und die methodologischen Prinzipien der Gattungsanalyse behandelt, die sich methodisch auf die Konversationsanalyse stützt. In der lektürebasierten Vorbereitung der Seminareinheiten werden zudem konkrete Bezüge zu empirischen Analysen von kommunikativen Gattungen (u.a. Moral, Predigt, Klatsch, Planung) hergestellt. Darüber hinaus blicken wir auf einige Weiterentwicklungen der ursprünglich auf gesprochene Sprache fokussierten Analyse unterschiedlicher Gattungen, in denen nunmehr auch die Performanz, die Visualität und Materialität der Kommunikation berücksichtigt wird.
- Lehrende(r): Ajit Jacob Singh-Kohlhaas
Modulveranstaltung, ehemals Seminare "Persönlichkeitsentwicklung durch Arbeit und Beruf" und "Lernschwierigkeiten und Motivation"
Nach erfolgreichem Beenden dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, Persönlichkeitskompetenz und Selbstwertgefühl auf Basis theoretischer Grundlagen zu entwickeln und kritisch zu reflektieren sowie die Zusammenhänge zwischen Lernschwierigkeiten, Motivation und Sozialisation zu erläutern. Darüber hinaus können sie diese Zusammenhänge unter Berücksichtigung inklusiver Berufsbildung und der damit in Verbindung stehenden Anforderungen an das Bildungspersonal analysieren. Zudem sind die Studierenden dazu fähig, die wesentlichen Konzepte zur Persönlichkeitsentwicklung und Motivation in eigenen Unterrichtseinheiten zu nutzen sowie Lehr-Lernarrangements vor dem Hintergrund motivationaler und sozialisatorischer Aspekte zu bewerten und deren Folgen zu beurteilen.
- Lehrende(r): Thomas Bienengräber
- Lehrende(r): Lütfiye Turhan
In diesem Seminar steht die Frage der
Komplexität im Zentrum, die für Pädagogen in doppelter Weise relevant
ist: Erstens ist der Gegenstand der Pädagogik komplex und lässt sich
nicht in kausale Regeln fassen, zweitens ist die Erziehungswissenschaft
selbst inzwischen eine derart unüberschaubare Disziplin, dass unmöglich
alle Erkenntnisse berücksichtigt, gegeneinander abgewogen und in ein in
sich konsistentes Theoriegebäude überführt werden könnten. |
- Lehrende(r): Sönke Ahrens
Der Kurs ist ab sofort nur noch im neuen Moodle der UDE zu finden!
Dieser Kurs ist INAKTIV!
- Lehrende(r): Tommy Mielke
Der Kurs ist ab sofort nur noch im neuen Moodle der UDE zu finden!
Dieser Kurs ist INAKTIV!
- Lehrende(r): Sebastian Lipke
- Lehrende(r): Tommy Mielke
Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Frage, wie kooperative Arbeits- und Sozialformen im Deutschunterricht für die Förderung von Textkompetenzen, für die Erarbeitung literarischer Texte und für die Auseinandersetzung mit Bildmaterial eingesetzt werden können und welche Potenziale digitale Technologien in die Gestaltung entsprechender Lehr-Lern-Settings einbringen können. In Seminarprojekten werden wir solche Settings selbst erproben und daran u. a. Fragen der Aktivierung von Lernenden für die Erarbeitung voraussetzungsreicher Texte, der Veränderung von Lehrenden- und Lernendenrollen und der Produktionsorientierung diskutieren. Die eigene Erprobung und die Reflexion der dabei gemachten Erfahrungen sollen insbesondere auch den Blick für das Primat der Didaktik bei der Konzeption mediendidaktischer Konzepte für den (Deutsch-)Unterricht schärfen – eine Perspektive, die in der öffentlichen Diskussion um „Bildung in der digitalen Welt“ bisweilen zu kurz kommt, die für einen (fach-)didaktisch begründbaren Einsatz digitaler Medien im Unterricht als Teil der Professionalisierung für den Lehrberuf aber unabdingbar ist.
Die im Seminar reflektierten Lehr-Lern-Settings setzen auf die Übernahme von Eigenverantwortung für den Lernprozess und auf die Bereitschaft, sich auf intensive Teamarbeit in einer Online-Umgebung. Bringen Sie unbedingt Neugier und Experimentierfreude mit!
Das Seminar ist für den Teilbereich Mediendidaktik oder Literaturdidaktik anrechenbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise des Instituts zu Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020.
- Lehrende(r): Michael Beißwenger
- Lehrende(r): Liane Schüller
- Lehrende(r): Jaewon Nielbock-Yoon
Im Seminar verschaffen Sie sich anhand eines Einführungstextes zunächst gemeinsam einen Überblick über Themen und Fragestellungen bei der linguistischen Erforschung der Kommunikation per Chat, WhatsApp, Instagram, Facebook, Twitter, TikTok und Co. Sie erhalten eine Einführung in die Nutzung eines digitalen Korpus zur WhatsApp-Kommunikation (MoCoDa) für die selbstständige, datengestützte Untersuchung linguistischer Fragestellungen. Sie nehmen Einblick in aktuelle Fragestellungen und Positionen im Zusammenhang mit der Analyse von Emojis in schriftlicher Kommunikation und führen anhand der MoCoDa selbst kleine Recherchen und Analysen zum Thema durch. Das Seminar bietet die Möglichkeit zur Vertiefung des Themas „Internetbasierte Kommunikation“ aus dem Online-Seminar „Germanistik in der digitalen Welt“ vom letzten Jahr, an dem einige von Ihnen teilgenommen haben. Das Seminar lässt sich aber problemlos auch dann besuchen, wenn Sie das Online-Seminar nicht besucht haben.
Das Seminar wird 5 bis 6 Sitzungen umfassen, die im Abstand von jeweils ca. 2 Wochen Präsenz am Institut für Germanistik durchgeführt werden. Zwischen den Sitzungen bearbeiten Sie - alleine oder in Teams - Lektüre-, Recherche- und Analyseaufgaben zum Thema, die in der jeweils nächsten Sitzung intensiv diskutiert werden. Die zu bearbeitenden Aufgaben gelten als Aktivitäten für den Erwerb einer Studienleistung; die erfolgreiche Teilnahme am Seminar werden wir Ihnen am Ende entsprechend bescheinigen.
Das Seminar ist für
DaF-Studierende konzipiert, die im Wintersemester 2021/22 mit
DAAD-Stipendium ein Gastsemester an der UDE absolvieren. Die Teilnahme
ist nur auf persönliche Einladung möglich.

- Lehrende(r): Michael Beißwenger
- Lehrende(r): Luisa Sophie Ducrée
- Lehrende(r): Sarah Steinsiek
Arbeit in einer globalisierten Welt sieht sich zunehmend mit der gesellschaftlichen Forderung konfrontiert, kreativ zu sein. Dabei ist eine Doppelperspektive zu beachten, denn sowohl wird von Individuen kreative Arbeit verlangt, die Individuen fordern aber ebenso die Möglichkeit ein, kreativ zu arbeiten. Arbeiter:innen sollen also kreativ sein, sie wollen es aber auch. Arbeit ist aus diesem Blickwinkel nicht alleine an routinisierten Aufgaben ausgerichtet, sondern dient der Produktion von Neuem und Wertvollem. Zudem soll Arbeit vermehrt kreativ sein bzw. zur Kreativität anregen und auf diese Weise die arbeitenden Individuen intrinsisch motivieren. Dabei wird kreative Arbeit zusehends aus einer organisationalen Perspektive betrachtet, die daran interessiert ist, wie sich Kreativarbeit global organisiert bzw. wie kreative Arbeit in unterschiedlichen Organisationen von Bedeutung wird.
Das Seminar zu kreativer Arbeit nimmt sich dieser veränderten Anforderung aus der Perspektive einer globalisierten Arbeitswelt an. Zwar geht das Seminar von dem klassischen Feld kreativer Arbeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft aus und setzt Kontexte wie die Musik-, Literatur oder Filmwirtschaft in den Fokus. Zudem zeigt sich allerdings, dass die Forderung/der Wunsch nach kreativer Arbeit in weitere gesellschaftlichen Arbeitsbereiche vordringt und in diesen für veränderte Qualitätskriterien und Bewertungen sorgt, wobei das Seminar u.a. auf das Feld der akademischen Wissenschaft oder auch die pharmazeutische Industrie Bezug nehmen wird. Theoretisch bespricht das Seminar klassische soziologische Texte und Autorinnen einer sich entwickelnden Kulturwirtschaft, befasst sich darüber hinaus insbesondere mit Analysen, die die aufkommenden creative industries und ihre Praktiken diskutiert. Weiter setzt sich das Seminar zum Ziel, kreative Arbeit mit empirischem Leben zu füllen. Dafür sollen insbesondere Möglichkeiten digitaler Lehre wie das Erstellen, Interpretieren und Diskutieren von Screenshots und Videos eingesetzt werden.

- Lehrende(r): Konstantin Hondros
Dieser Kurs konzentriert sich auf die Verbesserung der Kreativität sowie auf die Messung des Outputs und Ergebnisses der F&E und der F&E-Leistung des Unternehmens. Viele praktische Unternehmensbeispiele und Studien helfen den Studenten, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen und ein Messsystem in einem realen Unternehmensumfeld zu entwickeln. Die interdisziplinären Themen werden aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.
Themen:
| Innovationsmanagement und Prozessentwicklung;
| Einflussfaktoren auf Messung und Kreativität;
| Tools, die die Suche ermöglichen;
| F & E-Kennzahlen und Leistungsindikatoren;
| Steigerung der Kreativität durch Kreativitätsmethoden;
| Messung der Unternehmensleistung.- Lehrende(r): Ellen Enkel
- Lehrende(r): Lukas Zeymer
Dieser Kurs konzentriert sich auf die Verbesserung der Kreativität sowie auf die Messung des Outputs und Ergebnisses der F&E und der F&E-Leistung des Unternehmens. Viele praktische Unternehmensbeispiele und Studien helfen den Studenten, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen und ein Messsystem in einem realen Unternehmensumfeld zu entwickeln. Die interdisziplinären Themen werden aus verschiedenen Perspektiven diskutiert.
Themen:
| Innovationsmanagement und Prozessentwicklung;
| Einflussfaktoren auf Messung und Kreativität;
| Tools, die die Suche ermöglichen;
| F & E-Kennzahlen und Leistungsindikatoren;
| Steigerung der Kreativität durch Kreativitätsmethoden;
| Messung der Unternehmensleistung.- Lehrende(r): Ellen Enkel
- Lehrende(r): Andrea Werry
In der Dortmunder Nordstadt, in der Schleswiger Straße 31, steht ein Wohnhaus, dessen Fassade sich deutlich von der Häuserzeile aus der Gründerzeit abhebt, in die es eingebettet ist. Ihre Gestaltung verweist auf die Ästhetik der sogenannten "Roma-Paläste", Häuser, die wohlhabende Roma nach dem Ende des Sozialismus in Rumänien und Bulgarien errichtet haben (Gräf 2008). Die erwähnte Fassade wurde im Rahmen eines kollaborativen Kunstprojekts konzipiert und mit Mitgliedern der lokalen Roma-Community realisiert (Arns / Saavedra-Lara 2020).
Das Seminar nimmt dieses Projekt zum Ausgang, um anhand ausgewählter Projekte über die Zusammenhänge von „Kunst und Empowerment“ – einem Konzept, das im Kontext der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den 1970er Jahren entstand – nachzudenken. Wie können sich marginalisierte Gruppen oder Personen, wie die Angehörigen der Dortmunder Roma Community im erwähnten Dortmunder Fassaden-Projekt, über und durch künstlerische Projekte (selbst)ermächtigen? Wie tragen künstlerische Projekte zu einer veränderten (Selbst)Wahrnehmung dieser Gruppen oder Personen bei? Welche gesellschaftlichen Prozesse können durch diese Manifestationen angestoßen werden? Diesen Fragen und weiteren werden wir im Seminar nachgehen. Besprochen werden unter anderem (Minderheiten-)Biennalen und Ausstellungen, die sich als Plattformen marginalisierter Gruppen verstehen oder als solche gelesen werden (u.a. die Roma Biennale, Berlin und die documenta 15) und künstlerische Projekte (u.a. Carolina Caycedo). Dabei werden ebenso Buttom-up-Initiativen, also Initiativen, die von Angehörigen marginalisierter Gruppen selbst hervorgebracht wurden, wie Top-down-Projekte, die künstlerische Strategien als Mittel politischer und sozialer Steuerung implementieren, betrachtet, ebenso wie zugehörige theoretische Konzepte.
Das Seminar findet wöchentlich statt.
Die relevante und für Ihre Vorbereitung benötigte Literatur wird im Semesterapparat (online und vor Ort) bereitgestellt.
Das Seminar sieht die aktive Teilnahme vor (Referat, Vorbereitung einer Lektürediskussion)
Im Rahmen des Seminars findet eine Exkursion nach Dortmund statt.
- Lehrende(r): Kerstin Meincke
In der Dortmunder Nordstadt, in der Schleswiger Straße 31, steht ein Wohnhaus, dessen Fassade sich deutlich von der Häuserzeile aus der Gründerzeit abhebt, in die es eingebettet ist. Ihre Gestaltung verweist auf die Ästhetik der sogenannten "Roma-Paläste", Häuser, die wohlhabende Roma nach dem Ende des Sozialismus in Rumänien und Bulgarien errichtet haben (Gräf 2008). Die erwähnte Fassade wurde im Rahmen eines kollaborativen Kunstprojekts konzipiert und mit Mitgliedern der lokalen Roma-Community realisiert (Arns / Saavedra-Lara 2020).
Das Seminar nimmt dieses Projekt zum Ausgang, um anhand ausgewählter Projekte über die Zusammenhänge von „Kunst und Empowerment“ – einem Konzept, das im Kontext der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den 1970er Jahren entstand – nachzudenken. Wie können sich marginalisierte Gruppen oder Personen, wie die Angehörigen der Dortmunder Roma Community im erwähnten Dortmunder Fassaden-Projekt, über und durch künstlerische Projekte (selbst)ermächtigen? Wie tragen künstlerische Projekte zu einer veränderten (Selbst)Wahrnehmung dieser Gruppen oder Personen bei? Welche gesellschaftlichen Prozesse können durch diese Manifestationen angestoßen werden? Diesen Fragen und weiteren werden wir im Seminar nachgehen. Besprochen werden unter anderem (Minderheiten-)Biennalen und Ausstellungen, die sich als Plattformen marginalisierter Gruppen verstehen oder als solche gelesen werden (u.a. die Roma Biennale, Berlin und die documenta 15) und künstlerische Projekte (u.a. Carolina Caycedo). Dabei werden ebenso Buttom-up-Initiativen, also Initiativen, die von Angehörigen marginalisierter Gruppen selbst hervorgebracht wurden, wie Top-down-Projekte, die künstlerische Strategien als Mittel politischer und sozialer Steuerung implementieren, betrachtet, ebenso wie zugehörige theoretische Konzepte.
Das Seminar findet wöchentlich statt.
Die relevante und für Ihre Vorbereitung benötigte Literatur wird im Semesterapparat (online und vor Ort) bereitgestellt.
Das Seminar sieht die aktive Teilnahme vor (Referat, Vorbereitung einer Lektürediskussion)
Im Rahmen des Seminars findet eine Exkursion nach Dortmund statt.
- Lehrende(r): Kerstin Meincke
Eine dreidimensionale Form, Grenzen, das Innen und Außen, der öffentliche und private, der greifbare und der virtuelle Raum – um künstlerische Raumkonzepte zu entwickeln, stellen sich als erstes Fragen zum Raum an sich:
Ist Raum immer ein von Wänden, Boden, Decke umschlossener Teil eines Gebäudes? Welche Arten von Räumen gibt es? Wozu werden sie verwendet? Wie nutzen Künstler Räume in Video und Film? Wo verschwimmen die Grenzen von innen und außen, real und virtuell? Und wie wird die Dreidimensionalität des Raumes im zweidimensionalen Medium Video dargestellt? All diese Fragen sind Grundlage für die in der Übung entstehenden künstlerischen Raumkonzepte. Hierfür bestimmen Sie selbst den Raum und entwickeln darauf abgestimmt Ihre eigenen künstlerischen Konzepte. Sei es mit dem eigenen Körper, mit Objekten, Strukturen, unterschiedlichen Materialien, Abläufen und Prozessen – Ziel der Übung ist die Entstehung raumbezogener Videoperformances.
Es werden künstlerisch-praktische Experimente zum Download bereitstehen, deren Ergebnisse in der Seminargruppe per Videokonferenz besprochen werden. Außerdem sollen video- bzw. videoperformancebezogene Positionen vorgestellt und diskutiert werden, um so Grundlagen der zeitgenössischen künstlerischen Praxis und Wahrnehmung zu erarbeiten.
Beides soll Ihnen als Impuls und Inspirationsquelle dienen, um dann im Laufe des Semesters ein eigenes künstlerisches Projekt im Bereich Video-Performance zu entwickeln. Diese werden Sie Ihren Mitstudierenden am Ende des Semesters in einer Art virtuellen Ausstellungsrundgang präsentieren.
Der Leistungsnachweis für die kunstpraktische Übungsetzt sich – neben regelmäßiger Teilnahme an den online-Sitzungen – aus den Präsentationen der Ergebnisse Ihrer Experimente, einem Kurzreferat sowie der Abschlusspräsentation einer eigenen Arbeit inklusive Werkbericht (im Portfolio) über die Dokumentation des Entstehungsprozesses zusammen.
- Lehrende(r): Gaby Peters
Das kunstwissenschaftliche Tutorium begleitet das Seminar „Grundlagen der Kunstwissenschaft“ (Meincke / Ohls). Es möchte Ihnen für ihr Studienfach grundlegende Arbeitstechniken vermitteln und Sie mit den spezifischen Möglichkeiten an der UDE vertraut machen. Dazu gehört das Recherchieren und Beschaffen von Literatur und Bildmaterialien (z.B. für Hausarbeiten und Referate), das Exzerpieren von relevanten Texten, das Verfassen von Thesenpapieren und Protokollen, das Bibliografieren und die Verwaltung von Literatur und anderen Quellen.
- Lehrende(r): Svenja Krautwald
- Lehrende(r): Rosalia Monserrat Flores
About the course:
The Interactive Data Exploration and Analytics (IDEA) lab course offered at the UDE Social Computing Group focuses on the effective integration of techniques from human-computer interaction (HCI), information visualization, and machine learning to help users interactively explore data.
The aim of this semester's IDEA lab is to provide the foundation for an Exploratory Learning Analytics Toolkit for Students (ELAS) to support UDE students in their learning activities. In the previous iterations of the Learning Analytics (LA), Advanced Web Technologies (AdvWebTech), and Learning Analytics and Visual Analytics (LAVA) courses offered at the SoCo Group, different LA applications were developed as part of student projects (see the student projects section below). The task in this semester’s IDEA lab will be to improve, adapt, and integrate selected applications into the ELAS platform.
You will organize yourselves into groups of 4-5 students. In the first few weeks of the lab, we will provide a general overview of the ELAS platform, introduce the Web technologies used in ELAS (e.g. React, Flask, Axios, MongoDB, visualization libraries), and give tutorials on how to get started with the project. There will be weekly project management meetings to answer your questions and guide you with additional materials. We will also have regular sessions where you will present the progress of your projects (ideas/concepts, prototypes, demos, end product).
Grading for this lab will be based on the content and quality of the project (code, demos, presentations) as well as your performance (project management, collaboration, class participation, creativity) during the project.

- Lehrende(r): Mohamed Amine Chatti
- Lehrende(r): Mouadh Guesmi
- Lehrende(r): Shoeb Joarder