- Lehrende(r): Pascal Schumacher
Suchergebnisse: 10577
Die Frühe Neuzeit gilt als eine besonders kriegerische Epoche. Zwischen 1492 und 1815 verging kein Jahr, in dem nicht irgendwo auf dem europäischen Kontinent Krieg geführt wurde. Im Zuge der Expansion der Kolonialmächte trugen sie zudem militärische Auseinandersetzungen untereinander und mit anderen Mächten in einem zunehmend globaleren Maßstab aus. So hat die Forschung den Siebenjährigen Krieg (1756-1763) als den ersten Krieg identifiziert, der auf allen Kontinenten und Weltmeeren ausgetragen wurde. Diese Bellizität der Epoche ging mit fundamentalen Veränderungen in der Kriegsführung einher, mit weitreichenden Folgen für Sozialordnung, Wirtschaftshandeln, Steuerbelastung und Mentalitäten. Die neuere Militärgeschichtsschreibung hat sich von der traditionellen Engführung der Kriegsgeschichte als einer Geschichte der Schlachten und der militärischen Strategien gelöst, und untersucht vor allem Probleme, die sich aus dem Zusammenleben von Militär- und Zivilbevölkerung ergaben. Hier soll das Seminar anknüpfen und Probleme an historischen Sachverhalten beleuchten, die von bedrängender Aktualität sind.
- Lehrende(r): Stefan Brakensiek
Das
Seminar beruht auf der gemeinsamen Lektüre und Kontextualisierung der
Tagebücher des Ferdinand Beneke (* 1. August 1774 in Bremen; † 1. März 1848 in Hamburg), die
er zwischen 1792 und seinem Tod führte. Sie ermöglichen einen mikrohistorischen
Blick auf die Phase des gesellschaftlichen Umbruchs um 1800 aus der Perspektive
eines norddeutschen aufgeklärten Bürgers und „Patrioten“. Dieses einzigartige
Zeugnis liegt für die Jahre zwischen 1792 und 1814 in einer vorbildlich
kommentierten Edition vor. Sie ermöglicht es, die politischen, kulturellen und
sozialen Umbrüche dieser turbulenten Zeit mit den Augen dieses aufmerksamen
Beobachters zu sehen. Dessen kosmopolitische Einstellung wird durch die
Einverleibung seiner Heimatstadt Hamburg in das napoleonische Frankreich auf
die Probe gestellt. Von Tag zu Tag kann nachvollzogen werden, wie
Selbstverständlichkeiten ihre Gültigkeit verloren und seine Deutung der Welt
einem widersprüchlichen Wandel unterlag.
- Lehrende(r): Stefan Brakensiek
Dies ist der Moodle Kurs für das Seminar "Entrepreneuriale Ökosysteme" im Sommersemester 2020 am Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship.
Betreuer: Philipp B. Jung
- Lehrende(r): Philipp Jung
Das Seminar beschäftigt sich mit verschiedenen soziologischen Perspektiven auf das Themenfeld "Sport" und wird dabei zugleich soziologische Betrachtungen des "Körpers" und der "Bewegung" in den Blick nehmen.
Dabei sollen "Körper - Sport - Bewegung" sowohl als gemeinsame und wechselseitige Trias betrachtet werden, als auch Unterschiede zwischen der soziologischen Betrachtung dieser drei Begrifflichkeiten aufgezeigt werden.
Dabei wird eine "Soziologie des Körpers" jedoch nur in Ansätzen im Mittelpunkt stehen (wie sie seit den 90er Jahren deutlich an Kontur und theoretischer Aufmerksamkeit erfahren hat) - im Zentrum wird das Themenfeld Sport und in Erweiterung und ggf. in Abgrenzung dazu der Begriff der Bewegung stehen.
- Lehrende(r): Peter Maaß
Dem Seminar liegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von ProDaZ (Link: https://www.uni-due.de/prodaz/)
und der Fachdidaktik Philosophie zugrunde. Thematisiert wird der
Zusammenhang von fachlichem und sprachlichem Lernen im
Philosophieunterricht. Drei zentrale Fragen sollen daher unter
Berücksichtigung ihrer Verflochtenheit beantwortet werden:
(1) Welche sprachlichen Anforderungen kennzeichnen den Philosophieunterricht?
(2) Welche Praxisformen des Philosophieunterrichts zeigen sich in mehrsprachigen Lerngruppen? Und
(3) wie kann fachliches und sprachliches Lernen im Philosophieunterricht gelingen?
Die Seminararbeit wird auf videographisches Material aus dem Philosophieunterricht gestützt, wodurch fachdidaktische bzw. sprachbildende Theorie und Unterrichtspraxis wechselseitig aufeinander bezogen werden können. Da in diesem Zuge Erkenntnisse und Methoden der Fachdidaktik Philosophie und ProDaZ zusammengedacht werden, ist es für die Teilnahme am Seminar notwendig, ein grundlegendes Vorwissen über verschiedene philosophiedidaktische Theorien bereits erworben zu haben.
- Lehrende(r): Denise Büttner
- Lehrende(r): Esra Canpalat
- Lehrende(r): Gülsah Edis Kis
- Lehrende(r): Gabriele Genge
- Lehrende(r): Kerstin Meincke
- Lehrende(r): Angela Stercken
Digitale Innovationen
Innovation und Digitalisierung können heutzutage nicht mehr als einzelne Komponenten für erfolgreiches Unternehmertum verstanden werden. Essenziell ist hier zu vermerken: Innovation ohne Digitalisierung findet im digitalen Zeitalter immer seltener statt. Genauso ist Digitalisierung ohne Innovation nur selten wirklich nachhaltig (Nambisan et al. 2019).
Die Digitalisierung ist in der Lage, Innovationen im gesamten Unternehmen zu etablieren und betont deren Relevanz; denn Stillstand im unternehmerischen Kontext bedeutet auch immer Rückschritt. Entsprechend besteht die Notwendigkeit, neue digitale Produkte und Prozesse auf den Weg zu bringen bzw. vorhandene Produkte und Prozesse digital zu transformieren, neue und somit noch nicht erprobte Methoden für deren Vermarktung über digitale Geschäftsmodelle zu testen, die digitalen Märkte zu erschließen bis hin zu der Möglichkeit, neue Strukturen und Positionierungen im Rahmen der neuen digitalen Plattform-Ökonomie zu schaffen (Kollmann 2022b).
In dieser Aufgabe stehen sowohl Startups als auch Mittelstand und Industrie Seite an Seite und können entweder getrennt oder vereint die zugehörigen Ziele einer Digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft adressieren. In diesem Kontext beschäftigen wir uns in diesem Seminar mit einer Reihe wichtiger Fragen rund um die verschiedenen Wege der digitalen Transformationskraft (Digital Intrapreneurship), der digitalen Innovationskraft (Digital Entrepreneurship) und der digitalen Synergiekraft (Digital Interpreneurship). Durch literaturbasierte Seminararbeiten sollen dabei insbesondere die Chancen und Herausforderungen digitaler Innovationen für Unternehmen beleuchtet werden. Mögliche Themen können lauten:
- Digital Interpreneurship – Die (komplementären) Ressourcen von Startups und etablierten Unternehmen zur gegenseitigen Förderung digitaler Innovationen
- Digital Intrapreneurship – Anforderungen an einen Digital Intrapreneur und sein Arbeitsumfeld in einem etablierten Unternehmen
- Digital Entrepreneurship – Der innovative Einsatz von digitalen Technologien zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und -prozesse für den digitalen Wettbewerb anhand eines Beispiel-Startups
- Digitale Synergien – Chancen und Risiken von Kooperationen zwischen Startups, Mittelstand und Industrie
- Innovationen und Zukunftstechnologien – Eine Differenzierung zwischen Exploitation und Exploration neuer Geschäftsmöglichkeiten
Zur Einarbeitung in die Seminarthemen wird das Lesen und Aufbereiten deutscher und englischer Fachliteratur erwartet. Englischsprachige Seminararbeiten und Präsentationen sind ebenfalls möglich.
- Lehrende(r): Caroline Faasen
Unternehmerische Verantwortung im digitalen Zeitalter
Ob virtuelle Assistenten, Smartphones und Smart Homes oder das Metaversum: Der kontinuierliche technologische Wandel hat große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und schafft vielfältige Chancen für Unternehmen (Kollmann, 2022). Um davon zu profitieren, ist jedoch Vertrauen erforderlich (Flyverbom et al., 2019).
Kunden, Mitarbeitende, Investoren und andere Akteure fordern von Unternehmen einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten, digitalen Technologien und Anwendungen. Stakeholder sind zunehmend daran interessiert, ob ein Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen einhält und ethische Interessenkonflikte adressiert (Lobschat et al., 2021).
Corporate Digital Responsibility (CDR) als Erweiterung bzw. Ergänzung der Corporate Social Responsibility (CSR) widmet sich dieser digitalen Verantwortung von Unternehmen und bezieht hierbei eine essentielle Schlüsselfunktion (Gadatsch et al., 2018). Unternehmen, die von der Digitalisierung profitieren wollen, brauchen heute einen Wertekompass und dessen Verankerung in der Organisation, um nachhaltig erfolgreich zu sein (Dörr, 2021).
In diesem Kontext beschäftigen wir uns in diesem Seminar mit einer Reihe wichtiger Fragen rund um das Thema Corporate Digital Responsibility. Durch literaturbasierte Seminararbeiten sollen dabei insbesondere die Chancen und Herausforderungen digitaler Ethik für Unternehmen beleuchtet werden. Mögliche Fragestellungen können lauten:
- Wie grenzt sich Corporate Digital Responsibilty zur Corporate Social Responsibility ab?
- Wie wirkt sich Corporate Digital Responsibilty auf die Verantwortungsfelder für Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und/oder Soziales aus?
- Welche Auswirkungen hat die Integration von Corporate Digital Responsbility auf verschiedene Akteure (Kunden, Investoren, Mitarbeiter etc.)?
- Sind informationelle Selbstbestimmung und (digitale) unternehmerische Wertschöpfung ein Widerspruch?
Zur Einarbeitung in die Seminarthemen wird das Lesen und Aufbereiten deutscher und englischer Fachliteratur erwartet. Englischsprachige Seminararbeiten und Präsentationen sind ebenfalls möglich.
- Lehrende(r): Caroline Faasen
Hello everyone and welcome to the 3D printing in Logistics seminar.
This is introduction on the seminar and a small briefing on 3D Printing and logistics, until our first meeting next week. This is a research-based seminar, meaning students will be working in groups of four check on research topics that will be developed by you independently from themes that will be discussed in our meetings. Through the semester you will work on your research for the submission of a final report (15-20 pages), a presentation and test. More on the structure, deadlines, deliverables, communication and meetings and evaluation criteria will be discussed on our first meeting.
Regarding the topics and number of participants: while general themes can be translated to more than one topic, due to the seminar being research based and will require supervision and following up, I hope those who are registered will be able to work through their research seminar till the end, and / or need the credits this semester, otherwise you can take the seminar when it is offered again in another run. Students targeted are those with already good knowledge of simulation and modeling programs and can work and research independently .
Please also go through the Information sheet of seminars at the chair of Transport and logistics.
A small briefing on 3D Printing and logistics:
3D Printing (also known as Additive manufacturing) has been described as many things from revolutionary to disruptive in many industries. Although the idea behind 3DP in not new, yet lately, there have been newer technological advances in the methods as well as a wider increase in application, capitalizing on the 3DP capabilities.
From a logistics and supply chain point of view, the 3DP advertised capabilities sounds ground-breaking, from decentralized manufacturing, newer distribution models, less complexity, flexible and tool free designs, less holding inventory, lesser waste, and a better carbon footprint.
But, are these potentials attainable? Can we use 3DP to decentralize whole product lines? Or it depends for example on the product? Does the demand quantity and value affect these potentials? Will it be possible to shift from physical to digital inventory? If not, what do we need to make this possible? How is quality controlled? And what about 3D Printing and sustainability? Are there any applications of 3DP in the health industry, specifically to aid the health care sector during the current Covid-19 pandemic?
In this seminar, an introduction about 3DP technologies and a quick literature survey of logistics and supply chain management themes will be discussed. Students should then develop relevant and appropriate research problems based on the discussed literature. Choose the right tools, and data collection methods. and finally, conclude their research with the analysis and evaluation of the modeling / simulation outcomes.
- Lehrende(r): Alexander Goudz
- Lehrende(r): Mohamed Osman
Thema des Seminars ist 'Risky Business: Die Psychologie der Entscheidungsfindung unter Risikobedingungen'.
Anmeldungen bitte per Mail an silke.m.mueller@uni-due.de.
Mittwochs, 10-12 Uhr, LK051
Start: 17.4.
- Lehrende(r): Silke Maria Müller
Dies ist der Moodle Kursraum zum Seminar Angewandte Kognitionswissenschaften im Sommersemester 2023.
Wir beschäftigen uns mit Gewohnheiten - sowohl mit guten als auch mit schlechten und Fragen uns, wie wir sie aufbauen, verändern und beenden können.
Lehrende sind Eva Gößwein (eva.goesswein@uni-due.de) und Annika Brandtner (annika.brandtner@uni-due.de).
- Lehrende(r): Annika Brandtner
- Lehrende(r): Eva Gößwein
- Lehrende(r): Deniz Dericioglu
- Lehrende(r): Florian Schmitz
Es werden ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie besprochen. Das Veranstaltungsziel ist es, dass sich die Studierenden vertiefte Kenntnisse in ausgewählten Themenbereichen erarbeiten, die Beurteilung klinisch-psychologischer Studien verinnerlichen und auf dieser Basis üben, aus dem Kenntnisstand der Literatur empirische Forschungsfragen abzuleiten und ihre konkrete Umsetzung zu planen.
- Lehrende(r): Thomas Forkmann
Es werden ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie besprochen. Das Veranstaltungsziel ist es, dass sich die Studierenden vertiefte Kenntnisse in ausgewählten Themenbereichen erarbeiten, die Beurteilung klinisch-psychologischer Studien verinnerlichen und auf dieser Basis üben, aus dem Kenntnisstand der Literatur empirische Forschungsfragen abzuleiten und ihre konkrete Umsetzung zu planen.
- Lehrende(r): Thomas Forkmann
Es werden ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie besprochen. Das Veranstaltungsziel ist es, dass sich die Studierenden vertiefte Kenntnisse in ausgewählten Themenbereichen erarbeiten, die Beurteilung klinisch-psychologischer Studien verinnerlichen und auf dieser Basis üben, aus dem Kenntnisstand der Literatur empirische Forschungsfragen abzuleiten und ihre konkrete Umsetzung zu planen.
Es werden ausgewählte Themen der Klinischen Psychologie besprochen. Das Veranstaltungsziel ist es, dass sich die Studierenden vertiefte Kenntnisse in ausgewählten Themenbereichen erarbeiten, die Beurteilung klinisch-psychologischer Studien verinnerlichen und auf dieser Basis üben, aus dem Kenntnisstand der Literatur empirische Forschungsfragen abzuleiten und ihre konkrete Umsetzung zu planen.
- Lehrende(r): Thomas Forkmann
Bis vor einigen Jahren standen historische Biographien im Ruf eines sterilen Traditionalismus. Zwar verkauften sich die Lebensdarstellungen „großer Männer“ (seltener auch „bedeutender Frauen“) stets besser als die meisten anderen historischen Werke. Historiker*innen, die sich auf dem akademischen Feld bewegten, hielten es jedoch überwiegend mit Pierre Bourdieu, der in einem weithin rezipierten Beitrag vor der „biographischen Illusion“ gewarnt hatte. Bourdieu sprach darin biographischen Methoden nicht grundsätzlich Wissenschaftlichkeit ab, sah aber die Gefahr, dass die Autor*innen naiven Vorannahmen aufsäßen: Der dargestellten „großen“ Person würden unverwechselbare Individualität, bewusste Lebensführung und geniales Schöpfertum unterstellt, moderne Konzepte des Selbst mithin, die weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart angemessene Konzepte zur Analyse menschlicher Verhaltensweisen seien.
In den letzten Jahren sind mehrere Biographien erschienen, deren Autor*innen sich mit dieser Kritik intensiv auseinandergesetzt haben. So unterschiedlich diese Darstellungen im Einzelnen sind, immer geht es ihnen darum, die Auseinandersetzung mit einer prominenten Person, deren Leben aufgrund dieser Bekanntheit in den Quellen besonders vielfältige Spuren hinterlassen hat, zu nutzen, um epochenspezifische Verhältnisse und Verhaltensweisen eingehender zu durchdringen und zu einer kulturgeschichtlichen Darstellung zu verdichten. Verbunden ist dies mit besonderen Herausforderungen in Bezug auf die Darstellungsform. Zu fragen wäre, ob diese erneuerte historische Biographik als ein Feld historiographischer Innovation zu gelten hat.
Das Seminar wird diesen Problemen am Beispiel einiger jüngerer Biographien über Personen der Frühen Neuzeit nachgehen. Die Teilnehmer*innen sind deshalb mit einem größeren Lesepensum konfrontiert, denn es wird von ihnen erwartet, dass sie eines dieser Werke durcharbeiten und im Seminar vorstellen. Außerdem sollen sie von Woche zu Woche Einleitungen und/oder resümierende Schlusskapitel aus diesen Darstellungen lesen, um sie gemeinsam diskutieren zu können. So viel sei versprochen, der Zugewinn an Kenntnissen über die Epoche der Frühen Neuzeit und an Reflexionsvermögen über historisches Erzählen lohnt den Aufwand.
Das Seminar ist als Moodle-Kurs und Videoveranstaltung (Big Blue Button) organisiert. Die einzelnen Sitzungen finden immer montags zwischen 14 und 16 Uhr statt und werden von einer oder zwei Arbeitsgruppen vorbereitet, die jeweils aus zwei bis drei Studierenden bestehen. Alle Teilnehmenden müssen sich einer solchen Arbeitsgruppe anschließen und sind verpflichtet darin aktiv mitzuarbeiten. Die Mitglieder einer solchen AG lesen eine neuere historische Biographie und stellen sie anschließend gemeinsam im Seminar vor.
Zu Beginn des Seminars werden wir einige ältere Grundlagentexte diskutieren, die sich mit den spezifischen methodischen Problemen befassen, die jede historische Biographie aufwirft. Damit wird zugleich Zeit gewonnen für die Lektüre der recht umfangreichen Biographien, mit deren Besprechung wir am 16. November beginnen werden.
Die Grundlage der Diskussionen im Seminar bilden Materialien, die von den Arbeitsgruppen rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Dabei kann es sich um Ausschnitte aus der Biographie handeln, die allgemeine Erwägungen der Autorin oder des Autors enthält, es können aber auch Besprechungen aus Fachzeitschriften oder Internetforen herangezogen werden, die den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen guten Einblick in das Werk verschaffen. Auf jeden Fall sollten die Arbeitsgruppen einen kleinen Text (im Umfang von zwei bis vier Seiten) schreiben, der die Autorin bzw. den Autor knapp vorstellt, einige kurze Informationen zur dargestellten historischen Person umfasst, vor allem aber eigene Überlegungen zu den Besonderheiten der vorgestellten Biographie enthält. Die Arbeitsgruppen sind gehalten, mit mir über den Fortgang ihrer Arbeit spätestens eine Woche vor der Sitzung in einer Video-Sprechstunde zu kommunizieren. Wir sprechen dabei über die Materialien und über das didaktische Vorgehen in der Seminarsitzung.
Wenn
Sie als Mitglied einer solchen Arbeitsgruppe „dran sind“, müssen Sie Ihre
Kamerafunktion einschalten, damit Sie für alle Teilnehmenden sichtbar sind.
Anonyme Kommunikation funktioniert nach meiner Erfahrung nämlich nicht.
Ansonsten bitte ich Sie, Ihre Mikrofone (und Kameras, wenn Sie mögen) nur dann
einzuschalten, wenn Sie zur Diskussion beitragen wollen.
- Lehrende(r): Stefan Brakensiek
Unternehmenskommunikation geht weit über die reine Marketingkommunikation und einfache Pressemitteilungen hinaus. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit von Führungskräften. In diesem Seminar erarbeiten wir gemeinsam das weite Feld der Unternehmenskommunikation. Sie lernen welche Zielgruppen involviert sind und welchen wichtigen Beitrag die Unternehmenskommunikation zum operativen und strategischen Management leistet. Stets im Fokus wird dabei auch die digitale Kommunikation stehen. Ebenso werden Sie erfahren welche Metriken angelegt werden können, um den Erfolg von Unternehmenskommunikation zu operationalisieren. Das Seminar setzt sich aus Inputeinheiten, Workshopeinheiten und Präsentationen der Studierenden zusammen - hierbei ist es stets das Ziel, dass die Studierenden sich aktiv untereinander und mit der Lehrenden austauschen. Zum Abschluss des Seminars soll darüber hinaus ein kurzer wissenschaftlicher Artikel (Research in Progress Paper) zu einem aktuellen Thema im Forschungsfeld der Unternehmenskommunikation entstehen. Hierbei können Sie nicht nur ein Thema ihrer Wahl intensiv behandeln, sondern vertiefen auch die Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens, im Austausch mit der Dozentin und ihren Kommilitonen.
Der Beginn des Seminars ist der 18.10.2023. Wir treffen uns in Raum LC 137.
- Lehrende(r): Anna-Katharina Jung