- Lehrende(r): Sabine Hanke
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Soziale Mobilität stellt ein zentrales Kennzeichen europäischer Gesellschaften seit dem 18. Jahrhundert dar. Angesichts von (De-)Industrialisierungsprozessen, Urbanisierung, Bildungsexpansion und Migration erlebten viele Menschen im Laufe ihres Lebens einen tiefgreifenden Wandel ihrer gesellschaftlichen Stellung, der mit sozialem Aufstieg, Abstieg oder Umstieg einhergehen konnte. Zugleich etablierten sich Autobiographien als das Medium, in dem Menschen über ihre Lebenserfahrungen und soziale Mobilität reflektierten. In Memoiren und anderen autobiographischen Texten beschrieben sie ihr Leben. Sie versuchten, diesem Sinn und Stringenz zu verleihen, indem sie Gründe für ihre soziale Mobilität anführten und diese erklärten (z.B. individueller Fleiß, harte Arbeit und Tugend als Ursachen für sozialen Aufstieg). Zum Teil reflektierten sie darüber hinaus die „Kosten“, die mit sozialer Mobilität einhergingen (z.B. eine als Entfremdung wahrgenommene Distanzierung vom Herkunftsmilieu). Schließlich war nicht in jedem politischen System in der deutschen Geschichte alles und von jedem sagbar. Autobiographien, so die zentrale Annahme der Übung, stellen damit eine Quelle dar, durch die sich untersuchen lässt, wie Menschen soziale Mobilitätserfahrungen gedeutet haben und wie sich diese Erfahrungen und Deutungsmuster im Laufe der Zeit veränderten.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die Übung zwei Ziele: Erstens führt sie in die Quelle „Autobiographie“ ein. Gemeinsam werden wir diskutieren, wie wir in den Geschichtswissenschaften mit Lebenserinnerungen arbeiten können und welche Fallstricke es dabei zu beachten gilt. Zweitens bietet sie einen Überblick über die deutsche und europäische Sozialgeschichte der Moderne.
- Lehrende(r): Jürgen Dinkel
- Lehrende(r): Florian Schmitz
- Lehrende(r): Florian Schmitz
- Lehrende(r): Florian Schmitz
- Lehrende(r): Florian Schmitz
- Lehrende(r): Nils Nolte
- Lehrende(r): Florian Schmitz
- Lehrende(r): Max Keilhau
- Lehrende(r): Max Keilhau
- Lehrende(r): Tina-Berith Schrader
- Lehrende(r): Tina-Berith Schrader
Die Übung ergänzt die Vorlesung 10.2 und bietet einen begleitenden Einstieg in die Qualitativen Methoden der Sozialforschung.
- Lehrende(r): Hannah Obert
Die Blockveranstaltung soll mit Methoden der Beschreibung und Vermittlung von Kunstwerken der internationalen Moderne bis Gegenwartskunst in Museen bekannt machen. Sie findet als Block statt. Bei der Einführungsveranstaltung werden die Themen für Kurzreferate verteilt und die Literatur bekanntgegeben.
- Lehrende(r): Gabriele Genge
Die Analyse von Vermögensungleichheiten stellt ein zentrales Themenfeld (sozial)geschichtlicher Forschung dar, das angesichts zunehmender Vermögensungleichheiten eine hohe gesellschaftliche Relevanz besitzt. Die Reichen werden immer reicher – so ein gegenwärtig häufig wiederholter Befund. Davon ausgehend ist es das Ziel der Übung, Studierende zu befähigen, Reichtum und Vermögenshandeln zu analysieren. Unter anderem werden wir den Fragen nachgehen: Wie und in welchen Quellen manifestierte sich Reichtum? In welche sozialen und rechtlichen Bezüge ist Reichtum eingebunden? Welche Quellen dokumentieren und legitimieren Eigentum? Welche Quellen machen Reichtum (un-)sichtbar? Wie wird Reichtum übertragen und in welchen Quellen findet sich Wissen über Reichtum? Wer produzierte diese Quellen und mit welchem Interesse? Studierende sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Fragen an das Thema in die Übung einzubringen. Das Spektrum der Quellen, die wir näher untersuchen wollen, ist breit. Es reicht von Katastern, Villen und Schmuck, über Unternehmen und Aktien bis hin zu Kryptowährungen; von nichtöffentlichen Testamenten, Verträgen und Notariatsurkunden bis hin zu öffentlichen staatlichen und nicht-staatlichen Statistiken und Medienberichten.
- Lehrende(r): Jürgen Dinkel
- Lehrende(r): Lisa Olbering
Verpflichtende Übungen zur Vorlesung "Mathematische Methoden der Newtonschen Mechanik (Theoretische Physik 1)" im Studiengang "Energy Science"
(1. FS, PV) ES B.Sc.; (1. FS, WA) Ph B.Sc.; (3. FS, WA) Ph B.Sc. TZ

- Lehrende(r): Mike Bruckhoff
- Lehrende(r): Achim Füngerlings
- Lehrende(r): Benjamin Geisler
- Lehrende(r): Markus Gruner
- Lehrende(r): Mathias Kamp
- Lehrende(r): Simon Mundinar
- Lehrende(r): Rossitza Pentcheva
- Lehrende(r): Sebastian Schreiber
Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten im Sommersemester 2020
Abweichend von der ursprünglichen Planung wird die Veranstaltung als Online-Veranstaltung mit hoher Selbstlernkomponente durchgeführt.
- Lehrende(r): Stefan Krebs
Die Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsdidaktik der MSM bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich vor der Bachelorarbeit mit den Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut zu machen.
- Lehrende(r): Yasmin El Assadi
- Lehrende(r): Marie Neuhaus
Die Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsdidaktik der MSM bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich vor der Bachelorarbeit (oder auch früher im Studium) mit den wichtigsten Instrumenten des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut zu machen.
- Lehrende(r): Marie Neuhaus
Die Übung zum wissenschaftlichen Arbeiten des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftsdidaktik der MSM bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich vor der Bachelorarbeit (oder auch früher im Studium) mit den wichtigsten Instrumenten des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut zu machen.
- Lehrende(r): Yasmin El Assadi
- Lehrende(r): Marie Neuhaus
In der Übung sollen zeitgenössische gedruckte und ungedruckte Schriftzeugnisse sowie Bilder untersucht werden, die Perspektiven auf einzelne Sachverhalte der Vorlesung zur Frühen Neuzeit als Epoche eröffnen. Im Lauf des Semesters wird jede/r Teilnehmer/in eine Quelle vorstellen. In der gemeinsamen Diskussion soll die konkrete Überlieferung in ihrem jeweiligen Kontext gedeutet werden. Dadurch lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer typische Quellen kennen und erwerben das Handwerkszeug, um eigenständig zu historischen Erkenntnissen zu gelangen.
- Lehrende(r): Stefan Brakensiek